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Geschichte |
http://www.de.indymedia.org/2001/10/8417.html Nicht
von ATTAC vereinnahmen lassen! Eine aktuelle
Pressemitteilung von WEED, Gründungsorganisation von Attac, zeigt einmal mehr,
wie konzern-, markt- und staatsbezogen sie sind. Attac ist in seiner Zentrale
eine Art "Staatslinke" - geschaffen, um Protest zu verhindern und via
Medien als Dachverband aller zu erscheinen und damit eine mainstream-orientierte
Politik zu machen. Hier wird
im folgenden eine Pressemitteilung präsentiert. Sie erschien am 4.10.2001 aus
der Feder von WEED. WEED hat zusammen mit der Verdener JungmanagerInnenclique
"Share" (inzwischen aufgelöst) Attac gegründet. Peter Wahl ist
Mitglied des Koordinierungskreises von Attac. - Attac ist nicht zufällig als Reaktion auf die sich ausweitenden Proteste um die sog. "Globalisierung" gegründet worden und wird ständig als Dach der "GlobalisierungskritikerInnen" benannt. Unter anderem deswegen ist in Deutschland bislang keine Basisbewegung entstanden. Die Verlagerung von internationalen Treffen vom basisbewegungsreichen Italien ins NGO-Mitteleuropa (Deutschland, Benelux) spricht Bände. - Die Forderungen von Attac (Schließung der Offshore-zentren und Tobin Tax) sind nicht nur gegen den Kapitalismus wirkungslos, sondern sollen sogar der Stabilsierung der Finanzmärkte und der abgesicherten Gewinnmacherei dienen. - und
mehr ... kritische Texte zu Attac, Tobin Tax usw. auf www.hoppetosse.net. WEED zu
G7-Finanzministertreffen in Washington: Tobin Steuer auch im europäischen Alleingang möglich "Mit kosmetischen Eingriffen in das Bankgeheimnis und dem Einfrieren einiger weniger Konten ändert sich nichts an der Rolle von Offshore Zentren für kriminelle Geldwäsche und Steuerhinterziehung," erklärte WEED Finanzmarktexperte Peter Wahl zur Tagung der G7-Finanzminister an diesem Wochenende in Washington. "Die Offshore Zentren sind generell ein Stabilitätsrisiko auf den Finanzmärkten, das insbesondere für Entwicklungsländer gefährlich ist" so Wahl. "Verarmung und Elend als Folge von Finanzmarktcrashs sind ein Nährboden für Gewalt und Terrorismus. Eine langfristig wirksame Bekämpfung des Terrorismus muss die Offshore Zentren dicht machen. Sie haben keinerlei positive Bedeutung für die Weltwirtschaft." WEED fordert die Finanzminister und Notenbanker außerdem auf, den Ankündigungen einer neuen internationalen Finanzarchitektur endlich Taten folgen zu lassen. "Der Reformeifer nach der Asienkrise ist völlig eingeschlafen," sagte Wahl. Außerdem
weist WEED darauf hin, dass eine Tobin Steuer in Form einer Exit-Steuer auch im
europäischen Alleingang zu realisieren ist. Mit einer europäischen Steuer würde,
wie Experten, darunter die Enquête "Globalisierung" des Bundestages,
feststellen, ein Lenkungseffekt eintreten und Steuereinnahmen geschaffen, ohne
dass die europäischen Finanzmärkte benachteiligt werden. Mit der
Stabilisierung der Wechselkurse durch die Tobin Steuer reduzieren sich die
Kosten zur Absicherung von Wechselkursrisiken. Dies wird die Mehrkosten der
Steuer mindestens kompensieren. Dies gilt zumindest wenn die Märkte
funktionieren. |
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