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Belgien/Sozialwahlen:
Kämpferische
Gewerkschaften legen zu
GEWERKSCHAFTEN
NICHT MEHR ZEITGEMÄSS?
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Eine
„Untersuchung“ der belgischen Fachzeitschrift TRENDS zu den
Sozialwahlen lässt anklingen, dass die Gewerkschaften „zuviel von der
Frontstellung zwischen Kapital und Arbeit reden“. Und dass „die
Gewerkschaften nicht mehr zeitgemäß“ seien.
Wie
bitte? Wir verweisen auf die Fakten:
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über 3 Millionen Gewerkschaftsmitglieder, 7% mehr als vor 10 Jahren.
13% mehr Kandidaten bei den Sozialwahlen als 2004. Die Gewerkschaften
haben deutlich zugelegt als Interessenvertreter der arbeitenden Menschen
und der Sozialversicherten.
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wo Gewerkschaften aktiv sind, liegen die Bruttolöhne 20-25% höher.
Arbeitsunfälle und willkürliche Entlassungen kommen dort seltener vor.
Die Sozialwahlen sind eine gute Gelegenheit, um Gewerkschaftsaktivitäten
konkret vor Ort im jeweiligen Betrieb von der Gewerkschaftsbasis
bewerten zu lassen.
Quelle:
Rundmail der PvdA/PTB vom 8. Mai
2008
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