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Conti-Arbeiter
ab nach Nordafrika? |
Entsorgung
nach Art Conti/Schaeffler:
Ab
nach Nordafrika zu Hungerlöhnen
Wäre
das nicht auch in Angebot bei uns?
Anmerkung
Roter Webmaster
von
Günter Ackermann
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Kommunisten-online
vom 31. März 2010 – Conti-Gummi, einer der führenden
Reifenhersteller und voriges Jahr ins Gerede gekommen,
Die Schaeffler Gruppe, in
Besitz der Frau Maria-Elisabeth Schaeffler und ihres Clans hatte sich
bei der Übernahme von Conti übernommen und war ins Trudeln geraten.
Und nun begann ein großes Geschrei um Staatsknete für die in Not
geratene Frau Schaeffler. Damit sie nicht ein Fall fürs Sozialamt wird,
möge man ihr helfen. Ihr Betriebsrat setzte sich für Geld vom Staat für
die Schaefflers ein. Als die liebe Frau das hörte, brach sie in Tränen
der Rührung aus. Eine schöne rührselige Geschichte.
Man muss diese arme Milliardärin doch nun
wirklich unterstützen. Immerhin ist sie schwer beladen, außer mit viel
Geld – mit Orden
und Ehrenzeichen:
- Verdienstkreuz am Bande des bundesdeutschen
Staates,
- den bajuwarischen Verdienstorden,
-
das
Verdienstkreuz I. Klasse der BRD.
Dazu
ist sie Ehrenbürgerin mehrer deutscher Städte und – man beachte –
der chinesischen Stadt Taicang.
Das ist zwar keine Millionenstadt wie Peking, Shanghai oder Hongkong,
aber immerhin beherbergt diese Stadt 450.000 Menschen.
Und nicht zu vergessen das „Große Silberne Ehrenzeichen mit dem
Stern für Verdienste um die Republik Österreich.“ Solch eine Frau
darf man nicht im Regen stehen lassen!
Das ,einen selbst gestandene Gewerkschafter.
Wahr ist, dass wirklich der Betriebsrat sich für
Staatsknete für den Schaeffler-Clan einsetzte. Er organisierte sogar
eine Demo dafür, dass sie Geld vom Staat bekommen, bei dem eine
waschechte ehemalige Ministerin aus Gerhard Schröders Zeiten – Renate
Schmidt – sprach.
Wahr ist auch, dass die IG-Metall-Führung
auch Staatsgeld für den Schaeffler-Clan erbettelte. IGM-Chef Huber
schloss eine Vereinbarung mit den Schaefflers ab, um bei der Vergabe von
Staatsgeldern zu helfen. Die Gegenleistung der Schaefflers:
Mitbestimmung – also Pöstchen mit guter Bezahlung für IGM-Funktionäre
und Verzicht auf betriebsbedingte Entlassungen für ein
Jahr bis Mai 2010. Ein wahrhaft großer Erfolg!
Was aber dabei verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass die gesamte
Zockerei um Conti-Gummi nicht mit dem Privatvermögen des
Schaeffler-Clan finanziert wurde, sondern mit Firmengeldern. Frau
Schaeffler weigert sich z, B. ihr immenses Vermögen von 8,5
Milliarden Dollar dafür zu opfern. Lieber soll der Steuerzahler für
das Zocken blechen.
Sehr
sozial gehandelt – erspart es doch der Stadt Herzogenaurach in Bayern
ihren Sozialhilfeetat zu belasten.
Und
nun kommt gleich die nächste
soziale Großtat aus dem Imperium der Schaefflers:
Zwar
wird das Conti-Werk im französischen Clairoix dicht gemacht. Aber – o
Freude – die betroffenen Arbeiter
sollen nicht arbeitslos
werden, sondern können in der
Firma bleiben. Ja, sie können aus dem kalten Nordfrankreich sogar ins
warme Tunesien umzuziehen, also dahin, wo andere Urlaub machen.
Aber
jeder Glücksfall hat auch das eine negative Seite: Die mit dem Umzug in
die Sommerfrische beglückten Arbeiter müssen etwas Lohnverzicht üben.
Sie verdienen dort einen Monatslohn
137 € – immerhin für ein gutes Essen pro Monat für einen Familienangehörigen
in einem nicht allzu teurem Restaurant wird’s reichen. Na ja, reich wird man davon nicht. Warum auch? Reich
sind doch bereits die
Schaufflers.
Unsere
deutsche IG-Metall-Führung wird das noble Angebot an die französischen
Arbeiter mit Interesse vernommen haben. Hat sie doch bei ihrem
Nacht-und-Nebel-Abschluss vom Februar 2010 auch auf Geld verzichtet und
– leere – Versprechungen nach Arbeitsplatzsicherung als
Gegenleistung bekommen.
Sollte
sie nicht bei der nächsten Tarifrunde dieses Beispiel aus Frankreich
einer sozialen Großtat als Vorbild für ihre Tarifpolitik nutzen? Oder
macht sie das längst?
Das
fragt sich der
Rote
Webmaster
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