Aus Betrieb & Gewerkschaft

Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

Zeit der Stellvertreterpolitik ist vorbei

Berliner Gewerkschafter diskutierten Alternativen zur Politik ihrer Spitzenfunktionäre

Daniel Behruzi

Quelle:

http://www.jungewelt.de/2003/10-24/012.php

Mehr als 60 Betriebsräte, Vertrauensleute und andere Gewerkschaftsmitglieder folgten am Mittwoch abend einer Einladung der Berliner "Gruppe aktiver Gewerkschafter" ins örtliche DGB-Haus. Es sei "höchste Zeit für Gewerkschaften, gegen die Angriffe auf die Tarifautonomie, gegen den Demokratieabbau sowie gegen Sozialraub den Kampf aufzunehmen", heißt es in dem Aufruf zur Konferenz aktiver Gewerkschafter, bei der "die Notwendigkeit und Möglichkeit von Widerstand" zur Diskussion stand.
 Viel Kritik gab es am "Zickzackkurs" der Gewerkschaftsspitzen und deren kompromissbereiter Haltung gegenüber der SPD/Grünen-Bundesregierung. Lothar Nätebusch, Vorsitzender der IG BAU in Berlin, beklagte die "unglückselige Nähe der Gewerkschaftsvorstände zur SPD". Noch schärfer formulierte es Marion Hermann vom Erwerbslosenausschuss der GEW: Wenn die Gewerkschaften sich der "neoliberalen SPD-Regierungspolitik" verpflichtet fühlten, führe dies zur "Zertretung, nicht Vertretung von Arbeitnehmerinteressen".
 Die versammelten Gewerkschafter beließen es jedoch nicht dabei, über die Politik ihrer Führungen zu klagen. Die Zeiten der "Stellvertreterpolitik" seien vorbei, erklärte Andreas Hesse von der Gewerkschaftergruppe Berlin von unten. "Es gibt keinen, der uns die Aufgabe, selbst Widerstand zu organisieren, abnimmt", sagte er. Die Diskussion drehte sich denn auch weitgehend darum, wie aktive Gewerkschafter ihre Mobilisierungsfähigkeit erhöhen können. Darüber, wie groß die Bereitschaft der Beschäftigten und Erwerbslosen sich gegen das unsoziale Vorgehen von Unternehmern und Regierung zur Wehr zu setzen, gab es unter den Anwesenden unterschiedliche Auffassungen. Einig war man sich jedoch darin, dass es höchste Zeit sei, mit entschlossenem Widerstand zu beginnen. Zunächst will man mithelfen, am 1. November zur Demonstration gegen Sozialabbau in Berlin möglichst viele Menschen auf die Straße zu bringen. Am Mittwoch, dem 26. November (18 Uhr, DGB-Haus, Keithstr.1­3) werden die Aktivisten die begonnene Diskussion über alternative Gewerkschaftspolitik fortsetzen.  Den Artikel finden Sie unter:

http://www.jungewelt.de/2003/10-24/012.php

(c) Junge Welt 2003

http://www.jungewelt.de

zurück

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62 3601 0043 0433 4074 36., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!