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Verpiss
dich, Attac!
Attac-Fürst
Werner Rätz das Unschuldslamm
von
Gerd Höhne
Vor
knapp zwei Monaten stellte sich der Attac-Fürst Rätz in Frankfurt
vor 500 linke Gewerkschafter und Vertreter anderer linker Organisationen und
drohte, wenn sich die Versammlung nicht den Attac-Ansichten beuge, ließe
Attac alles platzen. (siehe)
Gemeint ist der europaweite Protest gegen die Schweinereien der
jeweiligen Regierungen.
Zwei
Obertypen von Attac – einer war Rätz – wollten um keinen Preis eine
Abstimmung darüber, ob man auch mittels Streik sich gegen den
Sozialkahlschlag wehren dürfe. Sie drohten, sie würden in dem Fall
alles platzen lassen.
Die
Abstimmung kam und war eindeutig: Auch das Mittel des Streiks müsse
eingesetzt werden, meinten die Anwesenden, darunter eine Menge
linke Gewerkschafter und Betriebsräte - Attac war isoliert.
Und
nun erdreistet sich eben jener Rätz so ganz unschuldig im Namen der
Unterstützer dieser Demo mit den Gewerkschaften zu verhandeln und im
Namen der Unterstütze des Protestes einen Bericht zu veröffentlichen.
Das
ist schon dreist!
Viel
hat Rätz zwar nicht zu berichten, das wichtigste: die Züge und Busse
der Gewerkschaften stehen allen offen.
Aber
die Unverfrorenheit dieses Rätz ist schon umwerfend.
Attac
ist einfach out, sollte man meinen und das müsste auch diesen
Tobinsteuer-Freunden klar sein. Sie haben das Ende der Fahnenstange
erreicht und nun geht abwärts.
Aber
sie lassen nicht locker. Und immer die alte Masche: Sie tun so, als
seien sie es, die die Führung, die die Ideen haben.
Sie
wollen einreden: Ohne Attac geht es nicht.
Dabei
ist spätestens bei der Konferenz im Januar klar geworden:
Es
geht ohne Attac!
Es
geht sogar besser ohne Attac!
Attac
ist überflüssig!
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ist Attac
Originalfoto
Attac |
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