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Anmerkung zu Karl Marx: Lohn, Preis und Profit - und Aufgabe der Gewerkschaften.

Aufgaben der Gewerkschaften im Kampf gegen die ‘harmonische’ „Soziale Marktwirtschaft“ - 

gegen Kapitalismus und Imperialismus - gegen (ökologische) Umweltvernichtung und imperialistischen Krieg.

von Reinhold Schramm

Kommunisten-online vom 14, August 2010 - Frei nach Marx: Gewerkschaften tun gute Dienste als Sammelpunkte des Widerstands gegen die Gewalttaten des Kapitals. Sie verfehlen ihren Zweck, sobald sie von ihrer Macht einen unsachgemäßen Gebrauch machen. Sie verfehlen ihren Zweck gänzlich, sobald sie sich darauf beschränken, einen Kleinkrieg gegen die Wirkungen des bestehenden kapitalistischen-imperialistischen und staatsmonopolistischen Systems zu führen, statt ihre organisierten Kräfte zu gebrauchen als Hebel zur Befreiung der (differenzierten) Lohnarbeit, d. h. zur endgültigen Befreiung und Abschaffung des Lohnsystems. [1]  

Immer wieder betonte Karl Marx und Friedrich Engels, dass die Lohnarbeiter um die Verbesserung ihrer Lebenslage gemeinsam kämpfen müssen, weil die Kapitalisten in ihrer unersättlichen Gier nach Profit bestrebt sind, die differenzierte Lohnarbeiterklasse, Frauen, Kinder und Männer, bis zum äußersten auszubeuten. Eine der Formen der Verstärkung der Ausbeutung der LohnarbeiterInnen und der Verschlechterung ihrer Lebenslage ist die Intensivierung der Arbeit, d. h. vermehrter Verschleiß der physischen und psychischen Arbeitskraft je Stunde, Tag und Woche, wofür die Frauen und Männer der abhängigen Lohnarbeit kein Äquivalent erhalten. Die Intensivierung der physischen und psychischen Lohnarbeit wird vom Kapital ausgenutzt, um den Arbeitslohn unter den Wert der Arbeitskraft zu senken. Nur im organisierten Klassenkampf können die Lohnarbeiter, die Frauen und Männer gemeinsam, im Imperialismus ihre Lage (zeitweilig) verbessern. Die Gewerkschaften sind daher notwendig als „Sammelpunkte des Widerstands gegen die Gewalttaten des Kapitals“. Karl Marx warnte gleichzeitig davor, die Aufgabe der Gewerkschaften nur in Lohnkämpfen zu sehen. Der gewerkschaftliche Kampf darf sich nicht auf das ökonomische Gebiet beschränken. Er muss in den gesellschaftspolitischen Klassenkampf hinübergeführt werden.

Diese Aufgabe der Gewerkschaften sollte von allen Lohnarbeitern, allen werktätigen Frauen und Männer der differenzierten Lohnarbeit, in den kapitalistischen und imperialistischen Ländern und Staatenbündnissen beachtet werden; dann wird es ihnen (zeitweilig) gelingen, einen größeren Anteil an ihrer Wertschöpfung zu erlangen und ihre sozialökonomische Lage zu verbessern, aber auch (zeitweilig) ihre erkämpften Rechte gegen die Angriffe der herrschenden imperialistischen Monopole, der Bourgeoisie und deren wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Administration zu verteidigen. Aufgabe und Ziel ist die Überwindung und Aufhebung der kapitalistischen und imperialistischen - staatsmonopolistischen Gesellschaftsordnung.  

Vgl.: [1] Karl Marx - Lohn, Preis und Profit. Der Kampf zwischen Kapital und Arbeit und seine Resultate. „Gewerkschaften tun gute Dienste als Sammelpunkte des Widerstands ...“ (Marx)

http://www.mlwerke.de/me/me16/me16_101.htm#K13

12.08.2010, Reinhold Schramm

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