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Bild vom Protest gegen Riester mehr
Riester eröffnet erste Sklavenhandelsagentur Deutschlands nach Hartz in Duisburg - Ver.di kneift Ja keinen Krach schlagen im Wahlkampf, scheint das Motiv der Ver.di-Spitze zu sein. In Duisburg sollte am 16. September 2002 die erste Sklavenhandelsagentur Deutschlands eröffnet werden, die Arbeitslose als billige Tarifvertragsbrecher und womöglich noch als Streikbrecher an Unternehmer zur Zwangsarbeit verkauft. Ver.di-Duisburg hatte im Vorfeld zum Protest ausgerufen. Es erschienen zwar nur ca 20 Menschen um Riester zu sagen, dass sie nicht einverstanden sind, aber die Geschäftsstellenleitung von Ver.di ließ ein Flugblatt verteilen, in dem sie die Arbeitslosen beruhigte, dass sie nicht zu Dumping-Löhnen beschäftigt werden. Aber man kennt ja die Tricks, wie bereits jetzt Löhne gedrückt und geltende Tarifverträge ausgehebelt werden. So unterhalten Betriebe des ÖPNV (z.B. Berliner Verkehrsgesellschaft, BVG) 100%ige Tochterbetriebe, wo der normale Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes nicht gilt. Ver.di müsste das eigentlich wissen. Aber man will kurz vor der Bundestagswahl offensichtlich nicht auf Kollisionskurs mit der SPD gehen, es könnte ja die Wahlchancen Schröders schmälern. Die IG-Metall geht noch weiter, sie findet die Hartz-Gemeinheiten sogar prima. Das wissen wir ja, wo wir sind. Die Verelendung wird zunehmen, die Gewerkschaften werden vielleicht ein paar Protestwörtlein loslassen - sonst nichts. Es führt also kein Weg daran vorbei: Die Arbeitslosen müssen ihre Interessen selbst in die Hand nehmen. Sie dürfen sich nicht als Billigarbeitskräfte gegen ihre Kollegen in fester Beschäftigung missbrauchen lassen. Protest gegen Riester am 16. September 2002 in Duisburg Normalgröße: Bild anklicken
Pressemitteilungen des Bundesministerium für Arbeit
Pressemitteilung vom 16.09.2002
Bundesarbeitsminister Riester anlässlich der Unterzeichnung einer
Vereinbarung über PSA-Prototyp in Duisburg: Zeichen der Entschlossenheit -
es kommt etwas in Gang
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