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Der Hundt kläfft mal wieder Mittwoch 11. Juni 2003, 18:25 Uhr Hundt-Forderung nach Öffnungsklauseln löst Streit aus Berlin (Reuters) - Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat von der Bundesregierung Einschränkungen der tariflichen Rechte der Gewerkschaften gefordert und damit scharfe Kritik der Arbeitnehmerseite ausgelöst. "Wir brauchen eine gesetzliche Öffnungsklausel im Tarifrecht", sagte der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände am Mittwoch in Berlin. Damit solle es Arbeitgebern und Betriebsräten ermöglicht werden, betriebliche Vereinbarungen zu treffen, die von den geltenden Tarifverträgen abweichen könnten. Der Gesetzgeber müsse zudem künftig verhindern, dass eine streikbereite Minderheit die ganze Branche erpressen könne. Als Beispiel nannte er die laufenden Auseinandersetzungen in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie. "In der Metall- und Elektroindustrie Ost erleben wir derzeit, dass die IG Metall mit der Minderheit einer Arbeitnehmerschaft einen Arbeitskampf erzwingt", sagte Hundt. Die Gewerkschaft bestreike gezielt einige wenige Unternehmen. Dabei handele es sich zumeist um Zulieferer und Tochterunternehmen westdeutscher Konzerne. "So wird versucht, nicht nur die bestreikten, sondern auch andere Unternehmen, die auf die Zulieferungen angewiesen sind, lahm zu legen." |
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