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Aus Betrieb & Gewerkschaft |
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Wichtige Rubriken und Beiträge Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk Kampf den ideologischen Diversanten Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands Gegen den imperialistischen Krieg Wider
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Geschichte |
Verrat!
Richtigstellung Liebe
Engagierte, als
im Umfeld von Automobilzulieferern tätiger Unternehmensberater möchte/muß ich
auf folgendes hinweisen: Es
hat keinerlei streikbedingte Produktionsausfälle bei westdeutschen
Autoherstellern gegeben. Das ist den Betriebsratsvorsitzenden sowie den Herren
Zwickel und Huber, die den Streikenden und den Herren Düvel und Peters in den Rücken
gefallen sind, auch sehr genau bekannt. Die
Produktionsunterbrechung bei VW war eine reine Propaganda-Show, inspiriert durch
die Vorgänge bei BMW. Zulieferengpässe gab es nicht, da sowohl VW sich für
diverse Eventualitäten bevorratet als auch seine Zulieferer grundsätzlich auf
Halde produzieren (zumal wenn sie wissen, daß ein Arbeitskampf bevorsteht), da
sie nie genau wissen, wann VW die nächste Char*ge abruft. Das ist bei allen
Autoherstellern und Zulieferern so. Die
Kurzarbeit bei BMWs 3er-Reihe-Produktion ist einzig und allein auf Grund
erheblicher, konjunkturbedingter (nicht nur kurzfristiger) Absatzprobleme mit
eben dieser Reihe vereinbart wurden. Genau deshalb hat der Betriebsrat der
Vereinbarung auch zugestimmt, was er sonst gar nicht dürfte. Kurzarbeit auf
Kosten des Arbeitsamtes in Folge unzureichender Bevorratung mit Zulieferteilen wäre
nicht legal möglich. Die
Kausalkette Streik bei ZF Brandenburg -> fehlende Getriebe für die
BMW-3er-Reihe -> Kurzarbeit kann es schon deshalb nicht geben, weil ZF
Brandenburg zwar Getriebe für BMW baut, nicht aber für die 3er-Reihe(!). Der
Streik ist nicht gescheitert. Sein vermeintliches Scheitern wurde vielmehr von
Zwickel/Huber und ihren Verbündeten, allesamt bereits seit längerem erklärte
Gegner "unflexibler Flächentarife" und selbsternannte Spezialisten für
Haustarife, bewußt inszeniert. Zwickel hat zudem schon im Herbst 2002 öffentlich
Vorbehalte gegenüber der 35-Stunden-Woche im Osten geäußert. Das
Problem in den oberen hauptamtlichen Rängen der IG Metall ist die Übervorsicht
derer, die eigentlich noch interessiert sind an echter gewerkschaftlicher
Interessenvertretung und weniger an Selbstinszenierung: Selbst jetzt, wo das
Zwickel-Huber-Lager lautstark nach rollenden Köpfen ruft, wird von der
Gegenseite noch immer lediglich kleinlaut die "Tandem-Lösung" (Peters
als Vorsitzender, Huber als Vize) verteidigt und versucht, die
"Aufarbeitung der Streikfehler" von "Personalien" zu
trennen. Daß beides sehr wohl zusammengehört, daß der Streik gar nicht
gescheitert ist sondern schlicht abgeblasen wurde — aus Gründen primär
personaler Konkurrenz —, wird nicht thematisiert. Das spielt natürlich denen
in die Hände, die in ihrem Vorgehen weit weniger Skrupel erkennen lassen. Ich
bitte Euch, diese für meine Begriffe wichtigen Hinweise zu den Hintergründen
der angeblichen Westwirkung des Streiks möglichst breit zu kommunizieren,
insbesondere an kritische Vertrauenskörperleitungen etc. Mit
solidarischen Grüßen Carl von Lüderitz |
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