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Aus Betrieb & Gewerkschaft |
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Wichtige Rubriken und Beiträge Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk Kampf den ideologischen Diversanten Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands Gegen den imperialistischen Krieg Wider
den Block der zur
Geschichte |
Andreas
Felder
Bochum,
den 09.07.2003 An
den Vorstand der IG Metall und persönlich an Klaus Zwickel
Die
Tarifkommission der Metall- und Elektroindustrie in Berlin-Brandenburg TG II und
Sachsen haben darauf hingewiesen, dass alle Beschlüsse zur Streikführung
gemeinsam von den zuständigen Gremien getroffen wurden. Im
Vorstand der IG Metall fiel die Entscheidung über die Streikaufnahme einstimmig
und sie wurde nach außen gemeinsam von Jürgen Peters und Dir vertreten.
Deshalb grenzt es schon an Kaltschnäuzigkeit, wie der IGM Bevollmächtigte
Ludger Hinse, Klaus Franz, Du und andere Betriebsratsfürsten, den Kollegen Jürgen
Peters eliminieren wollt. Hier
wird auf dem Rücken der Gewerkschaft ein schmutziger Machtkampf ausgetragen.
Persönlich werfe ich Dir und Deinen Intriganten, antigewerkschaftliches
Verhalten vor. Besonders das schäbige Verhalten von Hinse und Franz ist eine
Farce. Besonders K. Franz forderte in einer entscheidenden Phase des Streiks,
dessen Ende. Dieses
Vorgehen hat die streikenden Kolleginnen u. Kollegen im Osten entscheidend
geschwächt und die IG Metall gespalten. Beide, Hinse und Franz, hatten keine
Legitimation von irgendwelchen Gremien u. auch nicht von der Opel Belegschaft
erhalten. Aber
solche diktatorischen Verhaltensweisen kennt die Bochumer Opel Belegschaft zu
Genüge. Deshalb fordere ich von beiden persönliche Konsequenzen, oder
zumindest eine Untersuchung der IG Metall. Auch bitte keinen IGM- Vorsitzenden
Schartau oder K. Franz, dann könnten wir gleich einen vom Unternehmerlager
nehmen! Wenn
der Streik ( ohne euren berechnenden Eingriff) nur noch eine Woche länger
gedauert hätte, hätten wir nach meiner Meinung einen Sieg davon getragen! In
den letzten Streikwochen wurde die Fernwirkung auf einige westdeutsche
Automobilhersteller u. Zulieferer besonders deutlich. Es
ist geradezu Sinn u. Zweck eines Arbeitskampfes, Wirkung auf die Unternehmer zu
erzielen. Gerade
durch diese Fernwirkung auf einige westdeutsche Hersteller u. deren Ausweitung hätte
ein Erfolg des Streiks bedeutet! Du als Wahlkampfhelfer von Deinem
"Spezi" Schröder, nimmst es billigend in Kauf, dass die Gewerkschaft
im Osten eine unnötige Niederlage kassiert hat. In
England während der Thatcher Ära hat sich die Gewerkschaftsführung von der
Regierung auch instrumentalisieren lassen, mit fürchterlichen Folgen für
Arbeitnehmerechte u. soziale Errungenschaften. Auch 1930 nach dem Brüning von
der SPD die Regierung übernommen hatte, entschieden sich die Gewerkschaften für
das Tolerieren der damaligen Regierung mit den entsprechenden Folgen für die
Arbeiterschaft u. Bevölkerung. Damals
wie heute gehen hohe Gewerkschafter in die Parteipolitik, sind vielfach
Initiatoren u. helfen beim Sozialabbau mit. In einer Zeit, in der sich jede
Partei einer Modernisierung verschreibt, die sich an Regeln der Wirtschaft
orientiert, an Leistung u. Stärke, ist ein soziales Gegengewicht überlebenswichtig!
Weil ich kein Vertrauen mehr in Deine Person habe u. Du dieses Gegengewicht
nicht sein willst, fordere ich Deinen sofortigen Rücktritt. Andreas
Felder
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