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Wichtige Rubriken und Beiträge Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk Kampf den ideologischen Diversanten Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands Gegen den imperialistischen Krieg Wider
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Wie bedauerlich: Er hat keine Lust ignoriert zu werden! Der Brief Anmerkungen zum Brief eines Attac-Ortsfürsten Anmaßend, arrogant, provokant und großmäulig von Gerd Höhne 1. Zusammenarbeit a la Attac 1. Der Herr Fred Brockof, seines Zeichen Ober-Attacist in Duisburg, hatte am 7. August 2002 bei einer Gedenkveranstaltung des Friedenforum Duisburg für die Atombombenopfer von Hiroshima und Nagasaki, bei der ein Überlebender des amerikanischen Terrorangriff auf Nagasaki als Ehrengast sprach, während dessen Rede Attac-Flugblätter verteilt, deren Inhalt nichts mit dem Thema der Veranstaltung zu tun hatte. Den Zuhörern der Rede des japanischen Gastes wurden gelbe Zettel mit der Parole "Her mit dem schönen Leben" in die Hand gedrückt. Einer der Mitarbeiter des Friedensforum sagte ihm, er möge das sein lassen, das sei keine Veranstaltung von Attac, sein Flugblatt habe auch nichts mit dem Thema zu tun. Er habe, sagte der Friedensforum-Mitarbeiter, angereisten PDS-Leuten aus der Nachbarstadt gesagt, dass sie hier keine Parteiwerbung machen sollten. Diese haben sich dran gehalten und er sehe keinen Grund, Attac das zu erlauben, was anderen nicht gestattet werde. Fred Brockof erregte sich so sehr, dass er versuchte, den Friedensforum-Mitarbeiter zu bedrohen: "Wir sprechen uns noch!" schrie er und versuchte tätlich zu werden. Das Einschreiten der Moderatorin (Wir sind das Friedensforum und hier ist man friedlicch) brachte ihn wieder zur Ruhe. 2. Vor einigen Monaten bei einem Aktionstag des Friedensforum gegen den Krieg in Afghanistan, stellte er sich an den Stand, legte seine Flugblätter aus und verteilte sie. Auch hier keinerlei Bezug auf den Krieg, sondern reine Eigenwerbung. Die Passanten, die an den Friedensforum-Tisch traten, agitierte er nur mit Attac-Materialien und Attac-Parolen. Nichts gegen den Krieg, nichts, rein gar nichts. Nach einiger Zeit verlor er die Lust und verschwand mit dem Hinweis, er käme gleich wieder. Der Autor dieses Textes hat das alles verwundert und dann immer empörter mitbekommen. Als der Attac-Mensch verschwunden war, wurden vom Autor die Attac-Elaborate entsorgt. 3. Im November 2001 fand in Dortmund eine Demo gegen den Afghanistan-Krieg statt. Aufgerufen hatten die Friedensbewegung, Gewerkschaften und andere Organisationen - nicht aber Attac. Auf dem LKW, der als Rednertribüne diente, prangte jedoch ein Attac-Transparent (ohne Bezug zum Thema der Kundgebung). Attacs Standpunkt zum Afghanistan Krieg siehe auch Attac-France Vize-Chefin Susan George bedankt sich bei US-Präsident George Bush für den Krieg. Da ist m.E. Skeptisch-sein nicht nur angebracht, sondern unbedingt erforderlich. 4.
Der aktuelle Anlass für diese Kontroverse: 2. Argumentation a la Attac: Phrasen, auswendig gelernte Sprüche, Ignoranz 1. "Altbackenes Sektierertum der BRD-Linken" ist nach Ansicht von Herrn Fred Brockof, wenn man gegen seine Organisation skeptisch ist und nachfragt. Mich wundert dieses nicht. Es kommt immer, wenn Rechte auf links machen und von links attackiert werden. Uns ficht es nicht an. Ich sehe hier keine Veranlassung, grundsätzlich zu argumentieren, so z.B. die Tatsache erklären, dass die Geschichte manchmal langsam, manchmal in qualitativen Sprüngen voran geht. Die für einen Marxisten fast schon banale Erkenntnis, dass die Idee zur materiellen Gewalt wird, wenn sie die Massen ergreift. Veränderungen der Gesellschaftsordnung auf revolutionärem Weg durch die Aufklärung über das Wesen des Kapitalismus und die Möglichkeiten seiner Beseitigung ihren Anfang nehmen, was vom bourgeoisen Staat, von bürgerlichen und opportunistischen Organisationen und Subjekten tzu hintertreiben versucht wird. Wir Kommunisten müssen somit auch gegen die kämpfen, die die revolutionäre Theorie verwässern, verfälschen oder von ihr ablenkt. Attac ist eine solche Organisation! Mir scheint klar zu sein, dass sie im Solde der anderen Seite steht. Wieso ist Attac innerhalb von 3 Jahren mit immensen finanziellen Mitteln hochgepuscht worden. Woher stammt das Geld? Oder: Ist es nicht auffallend, dass Attac in dem Moment entsteht, als in breiten Teilen der Öffentlichkeit der Neoliberalismus immer mehr abgelehnt wird und sich zunehmend der Unmut gegen das System selbst richtet. Attac sagt: Tobinsteuer her, dann ist alles ok, als wenns nur das wäre! Oder: Welche neuen und besseren Erklärungen, Antworten, Kampf- und Organisationsformen, die noch dazu effektiver sind, hat Attac anzubieten? Keine! Attac eignet sich die Ideen anderer an, gibt sie als die eigenen aus, verwässert sie und gibt falsche Antworten. Das ist mit der Tobin-Steuer so, wie auch bei anderen Aktionen und Inhalten. 2. "Die Aufgabe eines heterogenen Bündnisses wie ATTAC ist nicht die Eigentumsfrage zu klären, womit wir wieder in der globalisierungskritischen Auseinandersetzung bei der Unterscheidung zwischen Antikapitalisten und Reformern ankommen sind." schreibt Fred Brockof. Ja, wir sind bei denen angekommen, die den Kapitalismus erhalten wollen, die glauben, mit ein paar kosmetischen Korrekturen diesen menschlich machen zu können und jenen, die sagen: "Das Wesen des Kapitalismus ist soziale Ungleichheit, ist Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, Krieg und Verelendung sind unvermeidbar. Der Kampf um Verbesserungen sind zwar unverzichtbar, ändert aber am Charakter des Kapitalismus nichts" Genau das sind wir angekommen. Ich bin Herrn Fred Brockof daher dankbar, dass er mir bestätigt hat, dass Attac letztlich nichts ändern will. 3. " Ich persönlich habe keine Lust in meiner politischen Arbeit für ATTAC von anderen Initiativen oder Einzelpersonen behindert oder ignoriert zu werden." schreibt Brokoff weiter. Zunächst mal, Herr Brockof. Hier liegt der Unterschied zwischen ihnen und uns. Wir machen nämlich politische Arbeit nicht nach dem Lustprinzip, sondern aus Einsicht in die Notwendigkeit und aus Engagement für die Menschen. Also ist "Lust-Haben" nicht unsere Frage, was wir tun, erachten wir als unsere Pflicht und ist uns Herzenssache. Er will nicht behindert werden. Naja, wer behindert ihn denn? Attac hat alle Unterstützung staatstragender Institutionen, Geld genug und ist auf ständiger Suche nach neunen Naiven, die meinen, man könne hier was tun gegen kapitalistische Unmenschlichkeit ohne gegen den Kapitalismus selbst was zu machen. Attac versucht, weil sich dieser Verein wunderbar dahinter verstecken kann, fortschrittliche Organisationen zu vereinnahmen. Attac saugt diese dann als Parasit aus und wirbt mit ihnen um andere zu gewinnen und mit ihnen das Gleiche zu machen. Inzwischen wagen schon viele nicht mehr sich offen gegen Attac zu wenden, mann könne ja des "altbackene Sektierertum" bezichtigt werden. Wie schon dargestellt, das ficht uns nicht an. Brockof will auch nicht ignoriert werden. Seien sie sich dessen gewiss, Herr Brockof, wir werden sie nicht ignorieren, Wir wissen, dass der größte Fehler, den die Linken und Kommunisten machen können, Ignoranz ist. Wir wissen, sie machen eine Politik, die von den Problemen des Kapitalismus ablenkt und die Menschen innerhalb des Systems lässt. Schon allein deshalb werden wir sie nicht ignorieren. Allerdings auch nicht überbewerten. Es wird ihnen gehen, wie dem Kaiser im Märchen "Des Kaisers neue Kleider". Gutwillige, die ihnen auf den Leim gekrochen sind, werden erkennen, dass ihr Verein nackt ist, dass er leere Sprüche als inhaltsschwer ausgibt. In ein paar Jahren wird Attac eine Episode gewesen sein. Gerd Höhne Wie bedauerlich: Er hat keine Lust ignoriert zu werden! "Ich persönlich habe keine Lust in meiner politischen Arbeit für ATTAC von anderen Initativen oder Einzelpersonen behindert oder ignoriert zu werden." (ein örtlicher Attac-Häuptling) Sehr geehrte Frau A., "da lese ich nix von attac !!! *gg* es ist schon beachtenswert, wie ihr den leuten die hirne einnebelt." Der oben erwähnte Slogan müssen Sie mir schon etwas näher erläutern. Was heisst da "einnebeln"? Daraus entnehme ich nur das altbackene Sektierertum der BRD-Linken, die immer noch nicht verstanden hat, das gesellschaftlicheVeränderungen nur in kleinen Schritten erreicht werden können. Die Aufgabe eines heterogenen Bündnisses wie ATTAC ist nicht die Eigentumsfrage zu klären, womit wir wieder in der globalisierungskritischen Auseinandersetzung bei der Unterscheidung zwischen Antikapitalisten und Reformern ankommen sind. Ein Selektismus, den ich und viele andere nicht möchten, da gesellschaftliche Veränderungen nur in einem breiten Bündnis von Initiativen unabhänig ihrer weltanschaulichen Ausrichtung erreicht werden können. Ein Segen, dass im Mutterland von ATTAC in Frankreich trotz heftiger Diskussionen seit unseres Entstehens im Jahre 1999 ein Konsens erreicht wurde: TOUS ENSEMBLE - GLOBALISONS LES RESISTANCES!!! Zu Deutsch: alle zusammen - globalisieren wir die Widerstände!!! Zur nähreren Information würde ich Sie bitten einmal unter www.attac-netzwerk.de unsere Selbstdarstellung zulesen, damit kluge Köpfe wie Sie über die Ziele von ATTAC auch bescheid wissen. Im übrigen entnehme ich aus ihrer Mail, das von Ihnen keine Bereitschaft besteht, in Zukunft mit ATTAC-Duisburg zu kooperieren. Da es aber in Ihrer Duisburger Gruppe Leute gibt, die offensichtliche keine Vorbehalte gegenüber ATTAC haben, sollten wir uns mal zusammensetzen, um die Sache zu bereden. Ich persönlich habe keine Lust in meiner politischen Arbeit für ATTAC von anderen Initativen oder Einzelpersonen behindert oder ignoriert zu werden. Mit freundlichen Grüßen Fred Brockof ATTAC in Duisburg Rechtschreib- unde Zeichensetzungsfehler wie im Original Hervorhebung von uns (die Redaktion K-online) |
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