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Vorbemerkung des Webmaster:

"Null Toleranz" mit ihnen, jene, die sich "Antideutsche", "Antinationale" oder gar Antifa nennen. Deshalb werde ich hier auch nicht auf den Schmierartikel der sog. "Antifa" in Duisburg in ihrem Blättchen T34 eingehen. Ihr Geschreibsel spricht für sich. Wer also etwas Lebenszeit übrig hat, wer sich in über die Blödheit jener belustigen oder ärgern möchte, tue sich diesen Artikel aus der Zeitschrift dieser Durchgeknallten aus Duisburg mit Namen T34 an.

ich gehe nicht auf den Inhalt ein und setze mich auch nicht mit ihnen auseinander. Sie sind es nicht wert, der Ekelschwelle, die ständig überschwappt bei dem Zeug, werde ich keine sachliche Auseinandersetzung entgegen stellen.

Es ist doch erstaunlich, was für ein Blödsinn so alles geschrieben wird.

Hier sei noch angemerkt: Seit Jahren inseriert die PDS-Fraktion im Rat der Stadt Duisburg unter dem Spitzentrotzkisten Dierkes in T34, auch wird es in der PDS-Fraktionsgeschäftsstelle verkauft.  Komplizen im Geiste gegen  linke Kräfte also.

Der Hetzartikel der Antideutschen

Friedensbewegt für den nationalen Sozialismus

Alles Juden und Trotzkisten - außer Günter

Der deutschen Friedensbewegung, die als nationale Erweckungsbewegung fungierte und fungiert, geht es um die Bewältigung der Vergangenheit zwecks Wiedergutwerdung der Nation durch Lastenausgleich und Umschuldung (E. Geisel). Und sie war und ist, dieses Ziel anvisierend, ein deutsches Erfolgsmodell. Die Geschichte liegt bewältigt am Boden und der einzig vernünftige Schluss, der sich aus ihr ziehen ließe, dass Auschwitz sich nicht wiederholen darf, wird dadurch negiert, dass man in jedem, im Vergleich zu Auschwitz sich harmlos ausnehmenden Massaker eine Wiederholung der deutschen Tat sieht. Und weil die Deutschen den Juden Auschwitz nie verzeihen werden, hängt das Duisburger Friedensforum Israel einen Vernichtungskrieg und Nazi-Methoden an. Wenn man die deutsche Schuld schon nicht ganz tilgen kann, sollen die anderen und besonders die Juden und ihr Staat doch wenigstens genauso schlimm sein. So nähert sich Deutschland, schneller als man noch vor ein paar Jahren vermutete, einer ausgeglichenen Bilanz. Einer Bilanz, die sich in einer immer unverholeneren Aggressivität gegen die einstige Siegermacht Amerika äußert. Denn im Gegensatz zur USA konnte sich das zwangspazifizierte Deutschland bis 1989 die Finger kaum schmutzig machen, was nicht nur den Friedensbewegten als ein enormer Standortvorteil vorkommt. Doch jetzt wo Deutschland wieder souverän ist, möchte es wieder (s)eine weltpolitische Rolle spielen und kann dabei noch aus Auschwitz einen Mehrwert ziehen, denn so erklärt uns Günter Ackermann vom Duisburger Friedensforum in Scharpingmanier auf der von ihm betriebenen Homepage www.kommunisten-online.de:"Wir Deutsche, mit unserer belasteten Geschichte im 20. Jahrhundert sollten nicht wegsehen. ... Wir sollten nicht schweigen, wenn heute, ein halbes Jahrhundert nach Ende des Mordens an Kommunisten, Sozialisten und Demokraten aus ganz Europa, an Juden, Polen, Russen, nach Auschwitz und Buchenwald, erneut Völkermord begangen wird." (siehe auch)  Dass man nicht den Bock zum Gärtner machen darf und die Deutschen ein für allemal das Recht auf "besondere Verantwortung" verloren haben, davon wollen die Ackermanns der Berliner Republik nichts hören. Bei dem eben Zitierten handelt es sich wohl um das reaktionärste, aggressivste und am meisten antisemitische Element der Duisburger Friedensbewegung, der nach seinem Weggang aus der PDS im Duisburger Friedensforum eine neue Heimat fand. Als ein vom Verfolgungswahn befallener, "der die anderen verfolgt, auf die er projiziert, was er selber möchte," (Adorno) sieht er sich überall von Verschwörern umgeben. Als Ackermann im Oktober 2001 aus der PDS austrat war er ein einsamer Mann, alle seine früheren Genossen wurden entweder von trotzkistischen Mächten zum Stillschweigen gebracht oder von einer jüdischen Lobby gekauft. Doch ein anständiger Kommunist lässt das nicht auf sich beruhen und teilt der Welt mit, warum eben diese sich gegen ihn verschworen hat.

Die trotzkistische Verschwörung

Ein Grund warum für wirkliche Kommunisten wie Günter Ackermann kein Platz in der Duisburger PDS mehr sei, liegt darin, dass der "linke Kreisvorstand von einer Sippschaft aus Antikommunisten und Trotzkisten gestürzt" wurde. Verschmitzt lächelt "Der Denunziant" auf dem Foto, welches untertitelt ist mit dem Slogan: "Der Verrat hat einen Namen: PDS-Fraktionsvorsitzender und Trotzkist Hermann Dierkes" (siehe auch) Warum sein angeblicher Gegenspieler und Fraktionsvorsitzende nun der Kopf einer trotzkistischen Verschwörergruppe ist, bleibt im Dunkeln. Eins aber ist gewiß: "Sie waren immer Schmarotzer, die den Saft aus anderen saugten - dass diese oftmals dabei untergingen, war entweder gewollt oder wurde billigend in Kauf genommen". Und immer schon korrelierte die stalinistische Propaganda gegen die Trotzkisten mit dem Antisemitismus. Trotzki selber, so Arno Lustiger, wollte bis Mitte der zwanziger Jahre lange nicht wahrhaben, dass die antitrotzkistische Stimmung mit antisemitischer Hetzte durchsetzt war, erwog dann jedoch deshalb seinen Rücktritt aus der Politik. Und so verwundert es auch nicht, dass Ackermann behauptet, die Politik, die die Trotzkisten der PDS Duisburg aufoktroyiert haben, lässt ihr wahres Gesicht, die Fratze der Konterrevolution nämlich, im Verhältnis zum jüdischen Staat deutlich werden. Anders als der anständige Kommunist Günter Ackermann, der von sich behaupten kann: "Ich positioniere mich gegen Imperialismus, Rassismus, Vernichtungskrieg in Palästina", haben die Trotzkisten das Gegenteil zur PDS-Politik erklärt: "ihr unterstützt dies."

Der unehrenhafte Antisemitismus des Herrn Ackermann

"Die deutsche Linke aller Schattierungen war sich seit Jahrzehnten darüber einig, dass Israel in Nahost die Speerspitze des US-Imperialismus ist. Das war Konsens und ich sehe auch keine neuen Aspekte, die mich zum Überdenken oder gar zur Revision dieser Haltung bringen könnten. Wer sich außerhalb dieses Konsens stellt, stellt sich außerhalb der Linken. Damit ist alles klar." Alles klar? Und was macht die PDS Duisburg: "Ihr steht auf Seiten eines Faschisten, Ariel Scharon!" Antisemitismus? Nein! "Wer gegen den Zionismus ist (wie viele Juden in aller Welt), muss nicht Antisemit sein. Mal abgesehen, dass zu den semitischen Völker auch die Araber gehören." Juden und Araber, beide vom semitischen Volksstamm, so der Rassenbesserwisser Ackermann.

Aus dem selben Grund kann auch Möllemann kein Antisemit sein. Er ist schließlich Vorsitzender der Deutsch-Arabischen Gesellschaft und damit dem semitischen Volk der Juden und Araber freundschaftlich verbunden. Und so kann man ganz unvoreingenommen noch einmal das Flugblatt von Möllemann ansehen, welches auch ihn in ähnliche Schwierigkeiten gebracht hat, wie unsern Ackermann. Mit einem Klick hat man die Möglichkeit sich vom "angeblichen Antisemitismus des Möllemann-Faltblatts überzeugen - nichts Besonderes und schon gar nichts antisemitisches", nichts als die Wahrheit vielmehr. Und nach dem Selbstverständnis der Künder dieser Wahrheit ist es eine gefährliche Sache diese auszusprechen. Und so glaubt G. Ackermann, ebenso wie Möllemann, der sich von einem Medienkartell verfolgt sieht, und Walser, der die "Auschwitzkeule" über sich kreisen sah, von Kräften verfolgt zu werden, denen er entgegen schreit: "Wir lassen uns aber nicht mundtod machen und weisen jeden Versuch zurück."

Wie fast jeder Antisemit unterscheidet auch G. Ackermann zwischen guten und schlechten Juden. Gute sind all jene, die man als Zeugen für seine Zwecke gebrauchen kann. Einer dieser "guten Juden" ist der israelische Friedensaktivist Shraga Elam, den auch schon Jamal Karsli zu seinem Kronzeuge berief. Karsli hatte einen Brief Elams, in dem er Israel Nazi-Methoden vorwarf, "im Internet aktiv weiterverbreitet und ihm dabei mit dem Kommentar >sehr lesenswert< versehen" (FAZ, 6.Juni 2002) Der gleiche Elam ist auf www.kommunisten-online.de mit einem Text vertreten, in dem ihm gerade jene Menschen in Politik und Medien, die sich gegen Möllemanns antisemitische Hetze stellen, "an ein sehr dunkles Kapitel deutscher Geschichte" erinnern. Andere "gute Juden" sind z.B. Fritz Teppich, die Aktivisten von Gush Shalom oder die Juden Südafrikas die sich dem ANC oder der südafrikanischen KP anschlossen, denn "sie kämpften gegen das Regime mit dem der >Judenstaat< beste Beziehungen unterhielt." So werden Menschen, die gegen das Apartheitsregime Südafrikas kämpften, zu Kämpfer gegen Israel umgemogelt, um sie zu vereinnahmen.

Ein beschränktes Weltbild soll Ackermann aber nicht unterstellt werden. Schließlich ist er Internationalist und bereist die Welt, gierig nach Bildung schnappend: "Mir sagte ein albanischer Bauer, als ich vor vielen Jahren das Land bereiste, Olivenbäume gälten im ganzen Mittelmeerraum als heilig. Von nur wenigen Bäumen könnten sich viele Menschen ernähren; sie zu fällen, sei eine Todsünde. Olivenbäume stürben nicht, sie würden Tausende von Jahren alt... In Palästina ist es ebenso." Und was machen die jüdischen Siedler: Sie "schießen .. auf alle Palästinenser, töteten auch Kinder, die versuchten, ihre Olivenbäume abzuernten. Die Siedler wollen die palästinensischen Bauern an der Olivenernte hindern. Oder sie überfallen die Bauern und rauben ihnen die geernteten Oliven." "200.000 Olivenbäume sind so vernichtet worden - von 10 Bäumen kann eine Familie ein ganzes Jahr leben." 20.000 Familien wurde also allein schon wegen des Vernichtungskrieg gegen die Olivenbäume die Existensmöglichkeit geraubt. Glaubt Ackermann.

Die Vorhut der Zionisten in Deutschland - Prof. Siegfried Jäger und das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung

Das DISS veröffentlichte letztes Jahr die Studie "Die Nahost-Berichterstattung zur Zweiten Intifada in deutschen Printmedien, unter besonderer Berücksichtigung des Israel-Bildes." Diese wurde ausgiebig von Günter Ackermann gelesen, gehörte doch Siegfried Jäger zu einem seiner ehemaligen guten Bekannten. (siehe auch)

"Ein Umstand fiel uns zunächst auf: Finanziert wurde dieses ‚Studie' genannte Machwerk von einem ‚American Jewish Committee (Berlin) (AJC)', also einem Amerikanischen jüdischen Komitee. Nähere Recherchen ergaben, dass dieses Komitee aus obskuren Quellen finanziert wird und auf seiner Homepage die Vertreibungspolitik und den Völkermord der Sharon-Regierung rechtfertigt. Der Verdacht, der Mossad finanziere das AJC, liegt verdammt nahe." Verdammt, was ist denn plötzlich mit Siegfried los? "Jäger hat sich offensichtlich kaufen lassen!" Doch was wurde da gekauft? Ganz klar, Stillschweigen gegenüber dem Verhalten der israelische Armee oder gar Solidarität mit Israel. Denn eins ist ganz offensichtlich: "Wie ein Steppenbrand breiten sich diese Positionen aus. Vornehmlich scheinbar linke Zeitschriften mit Geldproblemen wie ‚Konkret' und ‚Jungle World' gingen auf diesen Kurs. Der Verdacht, dass es sich hier um eine gesteuerte Kampagne gegen linke Gegner der zionistischen Politik handeln könnte, wurde schon mehrfach geäußert." "Hier aber - beim Projekt Jägers und seines DISS' - ist das erste Mal offen und klar, dass hier ein Auftragsgutachten finanziert wurde." Jäger hat ganz eindeutig die Seiten gewechselt und "prostituiert sich überall da, wo es Geld gibt". Anstatt nun zu den von jüdischen Organisationen bestochenen Antideutschen zu wechseln, hätte Jäger besser über den "Ausrottungskrieg" der Israelis schreiben sollen, "aber dafür zahlt weder der Mossad noch die Sharon-Regierung etwas".

Anders als bei Günter Ackermann, dessen Ideen nicht etwa vom BND produziert werden, sondern aus dessen Mund sich das hässliche Grölen der deutschen Volksseele ergießt, verhält es sich mit der antideutschen Kritik. Diese sei, wie könnte es anders sein, in einem Labor der CIA entstanden. Denn "es gibt nur eine Erklärung: Wie bekannt, unterhält die CIA eine Abteilung, die Ideen entwickelt, die in die Welt gesetzt werden um ernsthafte politische Gegner der US-Politik zu verwirren oder einfach nur Modewellen von Blödsinn zu erzeugen. ... Mit den >Antideutsche< dürfte es ähnlich sein."

Günter Ackermann versteht sich als Kommunist und also Kapitalismuskritiker, seine Kapitalismuskritik als verkürzte zu bezeichnen wäre allerdings beschönigend. Denn sie ist nicht einfach durch Aufklärung zu verlängern, in ihr drückt sich das Bedürfnis aus, durch das von ihm auf die Juden projizierte Bild die Welt zu erklären. Gäbe es die Juden nicht, der Antisemit müßte sie erfinden. Er braucht sie, um an ihnen zu exemplifizieren, was nicht sein darf. Günter Ackermann braucht sie um an ihnen zu zeigen, was ein guter Staatsmann nicht machen darf, denn für ihn steht fest: "Der Hauptfeind - das sind jene Kräfte, die in den Konzernen und Banken ihre schmutzigen Geschäfte betreiben, die um ihrer Profite willen ganze Landstriche zu Elendsgebieten machen, die im Juli in Genua ihre Regierungen untereinander ausmauscheln ließen, wie sie die Welt noch besser der Knute der Profitinteressen aussaugen können. Sie schrecken nicht zurück Kriege zu führen, Menschen zu ermorden und Not und Elend zu verbreiten."

Er selbst hätte wahrscheinlich nichts dagegen, statt nur im Stadtrat der Stadt Duisburg als Staatsmann einer proletarischen Nation auf internationalem Bankett mit zu verhandeln. Nur würde er dann nicht mauschelnderweise organisieren, wie man die Welt am besten aussaugen kann, sondern das Beste für den nationalen Sozialismus seines Landes rausholen. Adorno befürchtete 1959, dass der Schnittpunkt, an dem rechte und linke Ideologie zusammenkommen, der Nationalismus und insbesondere der Befreiungsnationalismus sein könnte. "Das faschistische Wunschbild heute verschmilzt ohne Frage mit dem Nationalismus der sogenannten unterentwickelten Länder,... Einverständnis mit denen, die in der imperialistischen Konkurrenz sich zu kurz gekommen fühlten und selber an den Tisch wollten, drückte schon während des Krieges in den slogans von den westlichen Plutokratien und den proletarischen Nationen sich aus.

Ob und in welchen Maß diese Tendenz bereits eingemündet ist in den antizivilisatorischen, antiwestlichen Unterstrom der deutschen Überlieferung; ob auch in Deutschland sich eine Konvergenz von faschistischem und kommunistischem Nationalismus sich abzeichnet, ist schwer auszumachen", (Adorno, GS 10, S.565) Heute besteht eine solche Konvergenz nicht nur beim Nationalismus, sondern z.B. beim Antiimperialismus, dem Antiamerikanismus, dem als Antizionismus getarnten Antisemitismus oder auch der Globalisierungskritik und sie reicht weit über das rechte und linke Spektrum hinaus. An dieser Stelle könnten viele Zitate vorgebracht werden, die diese Konvergenz in einzelnen Formulierungen gleichen sich die Verlautbarungen wie ein Ei dem Anderen veranschaulichen. Da aber den entsprechenden Akteuren daran sowieso nichts verdächtig ist und ihr Bewusstsein hermetisch abgedichtet ist, verzichten wir hier darauf (und verweisen auf den Artikel "Getrennt marschieren, vereint schlagen" in dieser Ausgabe).

Ein Paradebeispiel für ein derartig abgeschottetes Bewusstsein gibt selbstverständlich G. Ackermann. Als "alter erfahrener Linker und einer, der kommunistische Ideen schon mit der Muttermilch einsog," glaubt Günter "immun gegen die Ideen des Faschismus" zu sein. Was soll er auch anderes sagen, denn "den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt." (S. Freud) Und der Wahn sitzt bei G. Ackermann tief.

Alle Zitate ohne Angabe sind der Homepage www.kommunisten-online.de entnommen. Eine Biographie Günter Ackermanns ist auf www.guenter-ackermann.de zu finden.

Hartmut Bottrop und Horst van Houweninge für die Antifa Duisburg  

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