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Der
Hetzartikel der Antideutschen
Friedensbewegt
für den nationalen Sozialismus
Alles
Juden und Trotzkisten - außer Günter
Der
deutschen Friedensbewegung, die als nationale Erweckungsbewegung fungierte und
fungiert, geht es um die Bewältigung der Vergangenheit zwecks Wiedergutwerdung
der Nation durch Lastenausgleich und Umschuldung (E. Geisel). Und sie war und
ist, dieses Ziel anvisierend, ein deutsches Erfolgsmodell. Die Geschichte liegt
bewältigt am Boden und der einzig vernünftige Schluss, der sich aus ihr ziehen
ließe, dass Auschwitz sich nicht wiederholen darf, wird dadurch negiert, dass
man in jedem, im Vergleich zu Auschwitz sich harmlos ausnehmenden Massaker eine
Wiederholung der deutschen Tat sieht. Und weil die Deutschen den Juden Auschwitz
nie verzeihen werden, hängt das Duisburger Friedensforum Israel einen
Vernichtungskrieg und Nazi-Methoden an. Wenn man die deutsche Schuld schon nicht
ganz tilgen kann, sollen die anderen und besonders die Juden und ihr Staat doch
wenigstens genauso schlimm sein. So nähert sich Deutschland, schneller als man
noch vor ein paar Jahren vermutete, einer ausgeglichenen Bilanz. Einer Bilanz,
die sich in einer immer unverholeneren Aggressivität gegen die einstige
Siegermacht Amerika äußert. Denn im Gegensatz zur USA konnte sich das
zwangspazifizierte Deutschland bis 1989 die Finger kaum schmutzig machen, was
nicht nur den Friedensbewegten als ein enormer Standortvorteil vorkommt. Doch
jetzt wo Deutschland wieder souverän ist, möchte es wieder (s)eine
weltpolitische Rolle spielen und kann dabei noch aus Auschwitz einen Mehrwert
ziehen, denn so erklärt uns Günter Ackermann vom Duisburger Friedensforum in
Scharpingmanier auf der von ihm betriebenen Homepage
www.kommunisten-online.de:"Wir Deutsche, mit unserer belasteten Geschichte
im 20. Jahrhundert sollten nicht wegsehen. ... Wir sollten nicht schweigen, wenn
heute, ein halbes Jahrhundert nach Ende des Mordens an Kommunisten, Sozialisten
und Demokraten aus ganz Europa, an Juden, Polen, Russen, nach Auschwitz und
Buchenwald, erneut Völkermord begangen wird." (siehe
auch) Dass man nicht den Bock zum Gärtner machen darf und die
Deutschen ein für allemal das Recht auf "besondere Verantwortung"
verloren haben, davon wollen die Ackermanns der Berliner Republik nichts hören.
Bei dem eben Zitierten handelt es sich wohl um das reaktionärste, aggressivste
und am meisten antisemitische Element der Duisburger Friedensbewegung, der nach
seinem Weggang aus der PDS im Duisburger Friedensforum eine neue Heimat fand.
Als ein vom Verfolgungswahn befallener, "der die anderen verfolgt, auf die
er projiziert, was er selber möchte," (Adorno) sieht er sich überall von
Verschwörern umgeben. Als Ackermann im Oktober 2001 aus der PDS austrat war er
ein einsamer Mann, alle seine früheren Genossen wurden entweder von
trotzkistischen Mächten zum Stillschweigen gebracht oder von einer jüdischen
Lobby gekauft. Doch ein anständiger Kommunist lässt das nicht auf sich beruhen
und teilt der Welt mit, warum eben diese sich gegen ihn verschworen hat.
Die
trotzkistische Verschwörung
Ein
Grund warum für wirkliche Kommunisten wie Günter Ackermann kein Platz in der
Duisburger PDS mehr sei, liegt darin, dass der "linke Kreisvorstand von
einer Sippschaft aus Antikommunisten und Trotzkisten gestürzt" wurde.
Verschmitzt lächelt "Der Denunziant" auf dem Foto, welches
untertitelt ist mit dem Slogan: "Der Verrat hat einen Namen:
PDS-Fraktionsvorsitzender und Trotzkist Hermann Dierkes" (siehe
auch) Warum sein angeblicher Gegenspieler und Fraktionsvorsitzende nun
der Kopf einer trotzkistischen Verschwörergruppe ist, bleibt im Dunkeln. Eins
aber ist gewiß: "Sie waren immer Schmarotzer, die den Saft aus anderen
saugten - dass diese oftmals dabei untergingen, war entweder gewollt oder wurde
billigend in Kauf genommen". Und immer schon korrelierte die stalinistische
Propaganda gegen die Trotzkisten mit dem Antisemitismus. Trotzki selber, so Arno
Lustiger, wollte bis Mitte der zwanziger Jahre lange nicht wahrhaben, dass die
antitrotzkistische Stimmung mit antisemitischer Hetzte durchsetzt war, erwog
dann jedoch deshalb seinen Rücktritt aus der Politik. Und so verwundert es auch
nicht, dass Ackermann behauptet, die Politik, die die Trotzkisten der PDS
Duisburg aufoktroyiert haben, lässt ihr wahres Gesicht, die Fratze der
Konterrevolution nämlich, im Verhältnis zum jüdischen Staat deutlich werden.
Anders als der anständige Kommunist Günter Ackermann, der von sich behaupten
kann: "Ich positioniere mich gegen Imperialismus, Rassismus,
Vernichtungskrieg in Palästina", haben die Trotzkisten das Gegenteil zur
PDS-Politik erklärt: "ihr unterstützt dies."
Der
unehrenhafte Antisemitismus des Herrn Ackermann
"Die
deutsche Linke aller Schattierungen war sich seit Jahrzehnten darüber einig,
dass Israel in Nahost die Speerspitze des US-Imperialismus ist. Das war Konsens
und ich sehe auch keine neuen Aspekte, die mich zum Überdenken oder gar zur
Revision dieser Haltung bringen könnten. Wer sich außerhalb dieses Konsens
stellt, stellt sich außerhalb der Linken. Damit ist alles klar." Alles
klar? Und was macht die PDS Duisburg: "Ihr steht auf Seiten eines
Faschisten, Ariel Scharon!" Antisemitismus? Nein! "Wer gegen den
Zionismus ist (wie viele Juden in aller Welt), muss nicht Antisemit sein. Mal
abgesehen, dass zu den semitischen Völker auch die Araber gehören." Juden
und Araber, beide vom semitischen Volksstamm, so der Rassenbesserwisser
Ackermann.
Aus
dem selben Grund kann auch Möllemann kein Antisemit sein. Er ist schließlich
Vorsitzender der Deutsch-Arabischen Gesellschaft und damit dem semitischen Volk
der Juden und Araber freundschaftlich verbunden. Und so kann man ganz
unvoreingenommen noch einmal das Flugblatt von Möllemann ansehen, welches auch
ihn in ähnliche Schwierigkeiten gebracht hat, wie unsern Ackermann. Mit einem
Klick hat man die Möglichkeit sich vom "angeblichen Antisemitismus des Möllemann-Faltblatts
überzeugen - nichts Besonderes und schon gar nichts antisemitisches",
nichts als die Wahrheit vielmehr. Und nach dem Selbstverständnis der Künder
dieser Wahrheit ist es eine gefährliche Sache diese auszusprechen. Und so
glaubt G. Ackermann, ebenso wie Möllemann, der sich von einem Medienkartell
verfolgt sieht, und Walser, der die "Auschwitzkeule" über sich
kreisen sah, von Kräften verfolgt zu werden, denen er entgegen schreit:
"Wir lassen uns aber nicht mundtod machen und weisen jeden Versuch zurück."
Wie
fast jeder Antisemit unterscheidet auch G. Ackermann zwischen guten und
schlechten Juden. Gute sind all jene, die man als Zeugen für seine Zwecke
gebrauchen kann. Einer dieser "guten Juden" ist der israelische
Friedensaktivist Shraga Elam, den auch schon Jamal Karsli zu seinem Kronzeuge
berief. Karsli hatte einen Brief Elams, in dem er Israel Nazi-Methoden vorwarf,
"im Internet aktiv weiterverbreitet und ihm dabei mit dem Kommentar
>sehr lesenswert< versehen" (FAZ, 6.Juni 2002) Der gleiche Elam ist
auf www.kommunisten-online.de mit einem Text vertreten, in dem ihm gerade jene
Menschen in Politik und Medien, die sich gegen Möllemanns antisemitische Hetze
stellen, "an ein sehr dunkles Kapitel deutscher Geschichte" erinnern.
Andere "gute Juden" sind z.B. Fritz Teppich, die Aktivisten von Gush
Shalom oder die Juden Südafrikas die sich dem ANC oder der südafrikanischen KP
anschlossen, denn "sie kämpften gegen das Regime mit dem der
>Judenstaat< beste Beziehungen unterhielt." So werden Menschen, die
gegen das Apartheitsregime Südafrikas kämpften, zu Kämpfer gegen Israel
umgemogelt, um sie zu vereinnahmen.
Ein
beschränktes Weltbild soll Ackermann aber nicht unterstellt werden. Schließlich
ist er Internationalist und bereist die Welt, gierig nach Bildung schnappend:
"Mir sagte ein albanischer Bauer, als ich vor vielen Jahren das Land
bereiste, Olivenbäume gälten im ganzen Mittelmeerraum als heilig. Von nur
wenigen Bäumen könnten sich viele Menschen ernähren; sie zu fällen, sei eine
Todsünde. Olivenbäume stürben nicht, sie würden Tausende von Jahren alt...
In Palästina ist es ebenso." Und was machen die jüdischen Siedler: Sie
"schießen .. auf alle Palästinenser, töteten auch Kinder, die
versuchten, ihre Olivenbäume abzuernten. Die Siedler wollen die palästinensischen
Bauern an der Olivenernte hindern. Oder sie überfallen die Bauern und rauben
ihnen die geernteten Oliven." "200.000 Olivenbäume sind so vernichtet
worden - von 10 Bäumen kann eine Familie ein ganzes Jahr leben." 20.000
Familien wurde also allein schon wegen des Vernichtungskrieg gegen die Olivenbäume
die Existensmöglichkeit geraubt. Glaubt Ackermann.
Die
Vorhut der Zionisten in Deutschland - Prof. Siegfried Jäger und das Duisburger
Institut für Sprach- und Sozialforschung
Das
DISS veröffentlichte letztes Jahr die Studie "Die Nahost-Berichterstattung
zur Zweiten Intifada in deutschen Printmedien, unter besonderer Berücksichtigung
des Israel-Bildes." Diese wurde ausgiebig von Günter Ackermann gelesen,
gehörte doch Siegfried Jäger zu einem seiner ehemaligen guten Bekannten.
(siehe auch)
"Ein
Umstand fiel uns zunächst auf: Finanziert wurde dieses ‚Studie' genannte
Machwerk von einem ‚American Jewish Committee (Berlin) (AJC)', also einem
Amerikanischen jüdischen Komitee. Nähere Recherchen ergaben, dass dieses
Komitee aus obskuren Quellen finanziert wird und auf seiner Homepage die
Vertreibungspolitik und den Völkermord der Sharon-Regierung rechtfertigt. Der
Verdacht, der Mossad finanziere das AJC, liegt verdammt nahe." Verdammt,
was ist denn plötzlich mit Siegfried los? "Jäger hat sich offensichtlich
kaufen lassen!" Doch was wurde da gekauft? Ganz klar, Stillschweigen gegenüber
dem Verhalten der israelische Armee oder gar Solidarität mit Israel. Denn eins
ist ganz offensichtlich: "Wie ein Steppenbrand breiten sich diese
Positionen aus. Vornehmlich scheinbar linke Zeitschriften mit Geldproblemen wie
‚Konkret' und ‚Jungle World' gingen auf diesen Kurs. Der Verdacht, dass es
sich hier um eine gesteuerte Kampagne gegen linke Gegner der zionistischen
Politik handeln könnte, wurde schon mehrfach geäußert." "Hier aber
- beim Projekt Jägers und seines DISS' - ist das erste Mal offen und klar, dass
hier ein Auftragsgutachten finanziert wurde." Jäger hat ganz eindeutig die
Seiten gewechselt und "prostituiert sich überall da, wo es Geld
gibt". Anstatt nun zu den von jüdischen Organisationen bestochenen
Antideutschen zu wechseln, hätte Jäger besser über den
"Ausrottungskrieg" der Israelis schreiben sollen, "aber dafür
zahlt weder der Mossad noch die Sharon-Regierung etwas".
Anders
als bei Günter Ackermann, dessen Ideen nicht etwa vom BND produziert werden,
sondern aus dessen Mund sich das hässliche Grölen der deutschen Volksseele
ergießt, verhält es sich mit der antideutschen Kritik. Diese sei, wie könnte
es anders sein, in einem Labor der CIA entstanden. Denn "es gibt nur eine
Erklärung: Wie bekannt, unterhält die CIA eine Abteilung, die Ideen
entwickelt, die in die Welt gesetzt werden um ernsthafte politische Gegner der
US-Politik zu verwirren oder einfach nur Modewellen von Blödsinn zu erzeugen.
... Mit den >Antideutsche< dürfte es ähnlich sein."
Günter
Ackermann versteht sich als Kommunist und also Kapitalismuskritiker, seine
Kapitalismuskritik als verkürzte zu bezeichnen wäre allerdings beschönigend.
Denn sie ist nicht einfach durch Aufklärung zu verlängern, in ihr drückt sich
das Bedürfnis aus, durch das von ihm auf die Juden projizierte Bild die Welt zu
erklären. Gäbe es die Juden nicht, der Antisemit müßte sie erfinden. Er
braucht sie, um an ihnen zu exemplifizieren, was nicht sein darf. Günter
Ackermann braucht sie um an ihnen zu zeigen, was ein guter Staatsmann nicht
machen darf, denn für ihn steht fest: "Der Hauptfeind - das sind jene Kräfte,
die in den Konzernen und Banken ihre schmutzigen Geschäfte betreiben, die um
ihrer Profite willen ganze Landstriche zu Elendsgebieten machen, die im Juli in
Genua ihre Regierungen untereinander ausmauscheln ließen, wie sie die Welt noch
besser der Knute der Profitinteressen aussaugen können. Sie schrecken nicht zurück
Kriege zu führen, Menschen zu ermorden und Not und Elend zu verbreiten."
Er
selbst hätte wahrscheinlich nichts dagegen, statt nur im Stadtrat der Stadt
Duisburg als Staatsmann einer proletarischen Nation auf internationalem Bankett
mit zu verhandeln. Nur würde er dann nicht mauschelnderweise organisieren, wie
man die Welt am besten aussaugen kann, sondern das Beste für den nationalen
Sozialismus seines Landes rausholen. Adorno befürchtete 1959, dass der
Schnittpunkt, an dem rechte und linke Ideologie zusammenkommen, der
Nationalismus und insbesondere der Befreiungsnationalismus sein könnte.
"Das faschistische Wunschbild heute verschmilzt ohne Frage mit dem
Nationalismus der sogenannten unterentwickelten Länder,... Einverständnis mit
denen, die in der imperialistischen Konkurrenz sich zu kurz gekommen fühlten
und selber an den Tisch wollten, drückte schon während des Krieges in den
slogans von den westlichen Plutokratien und den proletarischen Nationen sich
aus.
Ob
und in welchen Maß diese Tendenz bereits eingemündet ist in den
antizivilisatorischen, antiwestlichen Unterstrom der deutschen Überlieferung;
ob auch in Deutschland sich eine Konvergenz von faschistischem und
kommunistischem Nationalismus sich abzeichnet, ist schwer auszumachen",
(Adorno, GS 10, S.565) Heute besteht eine solche Konvergenz nicht nur beim
Nationalismus, sondern z.B. beim Antiimperialismus, dem Antiamerikanismus, dem
als Antizionismus getarnten Antisemitismus oder auch der Globalisierungskritik
und sie reicht weit über das rechte und linke Spektrum hinaus. An dieser Stelle
könnten viele Zitate vorgebracht werden, die diese Konvergenz in einzelnen
Formulierungen gleichen sich die Verlautbarungen wie ein Ei dem Anderen
veranschaulichen. Da aber den entsprechenden Akteuren daran sowieso nichts verdächtig
ist und ihr Bewusstsein hermetisch abgedichtet ist, verzichten wir hier darauf
(und verweisen auf den Artikel "Getrennt marschieren, vereint
schlagen" in dieser Ausgabe).
Ein
Paradebeispiel für ein derartig abgeschottetes Bewusstsein gibt selbstverständlich
G. Ackermann. Als "alter erfahrener Linker und einer, der kommunistische
Ideen schon mit der Muttermilch einsog," glaubt Günter "immun gegen
die Ideen des Faschismus" zu sein. Was soll er auch anderes sagen, denn
"den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt." (S.
Freud) Und der Wahn sitzt bei G. Ackermann tief.
Alle
Zitate ohne Angabe sind der Homepage www.kommunisten-online.de entnommen. Eine
Biographie Günter Ackermanns ist auf www.guenter-ackermann.de zu finden.
Hartmut
Bottrop und Horst van Houweninge für die Antifa Duisburg
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