|
Wichtige
Rubriken und Beiträge
+++Neu+++
Newsletter
bestellen
zur
Homepage
Der
Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk
Kampf
den ideologischen Diversanten
Für
den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands
Gegen
den
imperialistischen Krieg
Black
Channel
Betrieb&Gewerkschaft
Bildung, Kultur & Wissen
Wider
den Block der
Rechten und Trotzkisten
zur
Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung
Wissenschaftlicher
Sozialismus
Aus
den Ländern
Links
Impressum
Archiv
Intern
Proletarischer
Internationalismus
| |
zurück
Leserbriefe
und Stellungnahmen zum Artikel
„Anti“deutsche/“Anti“nationale
sind nicht links, keine Antifaschisten, keine Kommunisten - sie sind ultrarechte
Rassisten und Faschisten
|
Leserbrief
|
Stellungnahme des Webmaster
|
|
Lieber Günter
Ackermann,
|
Lieber
Dieter Stolpe, vorweg
eine Anmerkung: Ich bin schon einige Jahrzehnte in der Kommunistischen
Bewegung aktiv und stamme aus eine kommunistisch/sozialistischen
Familie. Mir sind die Gepflogenheiten unserer Bewegung vertraut. Das
als Information vorweg. Was ich sagen will: die Anrede ist immer Genosse
und immer Du. De verwendest beides in der Anrede in deinem Schreiben
nicht. Normalerweise ist das eine Beleidigung. Das
kann bedeuten, du betrachtest mich nicht als Genossen (Beleidigung) oder du
kennst diese Gepflogenheiten nicht. Das allerdings lässt darauf
schließen, dass wenig Ahnung hast. Denn das sollte man schon wissen. Ich
suche mir dann die Variante, die mir am liebsten ist. |
|
ich teile Ihre
Ausführungen darüber wie und wo Sie Antisemitismus ansetzen und
bewerten zwar nicht, und ich bin auch der Meinung, dass sich die Linke
wesentlich stärker mit dem reaktionären und islamistischen Charakter
von Teilen der palästinensischen Bewegungen auseinandersetzen sollte -
eines ist aber klar:
|
Sie
drücken sich, wie in ihrem ganzen Schreibeen - übrigens auch auf Ihrer
Homepage - von klaren Aussagen. Was - bitteschön - teilen Sie an der
Einschätzung des Antisemitismus nicht? Sie
meinen, den Begriff Jude müsse man rassisch oder völkisch fassen und
nicht religiös? Vorsicht, Sie begeben sich auf glattes Terrain. Denn
ganau das machen die Antisemiten, indem sie Jude als völkischen oder
rassischen Begrif verstehen - wie z.B. auch Hitler. Nicht
rassistisch und nichtantisemitisch ist nur die Einschätzung, Jude
definiere sich allein religiös. |
|
und ich bin auch der Meinung, dass sich die Linke
wesentlich stärker mit dem reaktionären und islamistischen Charakter
von Teilen der palästinensischen Bewegungen auseinandersetzen sollte -
eines ist aber klar:
|
Das
Erstarken rechtsreligiöser islamischer Richtungen unter den
Palästinensern geht allein auf die Aussichtslosigkeit der Situation der
Menschen von Palästina zurück.
Es
ist nicht unsere Aufgabe den moralischen zeigefinger zu heben und den
Palästinensern zu sagen, wo es lang geht. Auch wenn wir die Methoden
der Selbstmordattentate ablehnen, sind sie doch der Ausdruck schierer
Verzweiflung und Aussichtslosigkeit der Menschen. |
|
Am US-Imperialismus ist nichts zu legitimieren und
zu verherrlichen; es ist völlig klar: Ein Land wie die USA,
Hauptknotenpunkt der internationalen Kapitalbourgeoisie und größter
Energie- und Ressourcenverschwender der Welt wird sich immer die
Ressourcen militärisch schwächerer Mächte unter den Nagel reissen und
im eigenen und anderen Ländern eine wachsende Armut produzieren |
Der
USA-Imperialismus ist der Hauptfeind der Völker, daran gibt es keinen
Zweifel.
Aber
der Griff des USA-Imperialismus zur Weltherrschaft ist nicht in erster
Linie bedingt durch Ressourcenverschwendung - die sind nur die Wirkung,
nicht jedoch die Ursache - die Ursache liegen im Drang nach maximalen
Profiten, also möglichst billigen Rohstoffen. Wie es eben im
Kapitalismus gesetzmäßig ist. Das erkannte schon Marx und ist eine der
theoretischen Grundlagen des wissenschaftlichen Sozialismus. |
|
- Die
Äußerung von Bush, Europa solle doch genmanipuliertes Saatgut zulassen
um den Hunger in der Welt zu stillen ist menschenverachtend und beweist
übelste KZ-Mentalität. Den Kampf gegen diesen US-Imperialismus zu führen
ist die Pflicht eines jeden Kommunisten.
|
Ich
will mich hier nicht über Genmanipulation auslassen. Genmanipulation
kann ein Segen und ein Fluch sein. So produzieren genmanipulierte
Colibakterien menschliches Insulin. Die Diabetes-Therapie wurde somit
wesendlich verbessert.
Aber
mit Verlaub, Herr Stolpe, das as "KZ-Mentalität" zu
bezeichnen ist nicht nur etwas weit hergeholt, sondern schlichtweg
unzulässig.
Ich
habe mich sehr intensiv mit dem antifaschistischen Kampf gegen Hitler
und die KZ's auseinander gesetzt und war in einer Umgebung aufgewachsen,
wo im KZ gewesen zu sein, in Spanien gekämpft zu haben oder in der
Arbeiterbewegung aktiv zu sein die Regel, nicht die Ausnahme war.
Ich
verwahre mich gegen solche unzulässigen Vergleiche.
|
|
Oben genannte
Hompage wird in etwa 1 1/2 Monaten aktualisiert, bis jetzt ist sie ein
Sammelsurium aus Texten mit teilweise unterschiedlichen politischen
Motivationen. Ich denke, es wäre wichtig vor allem auch die Zustände
im Inneren der USA mehr zu beleuchten um zu zeigen wie fadenscheinig der
US-amerikanische Demokratiebegriff ist, den sie dem Irak zur Bemäntelung
ihrer imperialistischen Interessen andienen wollen.
|
Ich
hoffe das Gelingt Ihnen tatsächlich. Aber
eine Bitte: Die Damain Kommunismus-online ist
ein Plagiat. Nun gut, sie haben den Titel geklaut, ich glaube bewusst um
Verwechselungen zu erleichtern, wenn sie inhaltlich auch so ähnlich
lägen, wärs leichter gefallen, einen namentlichen
Fast-Doppelgänger zu haben. |
|
Ihre
Einlassungen bezüglich antideutscher Faschisten kann ich so nicht
teilen, wehre mich aber gleichzeitig auch strikt dagegen, wenn
Antideutsche Ihre politische Richtung als Faschismus oder Stalinismus
beschimpfen - das dient nur dem Klassenfeind. Ich halte
"Antideutsch" schlichtweg für idealistischen Blödsinn, weil
es schon rein menschlich gar nicht funktioniert, sich gegen eine Nation
zu definieren (wer immer darauf bedacht ist, das Gegenteil von
Nationalisten zu tun, wird sich nicht von ihnen frei machen können,
weil er immer auf sie schielen muß) und die weitere Diskussion wird
diesen Leuten, soweit sie nicht völlig verstockt sind, zeigen, dass
sich mit diesem Ansatz keine Politik machen läßt. Insofern ist m.E.
der Kommunismus in Deutschland schon gespalten, weil ich mit nicht anmaßen
kann, sämtliche "Antideutsche" zu Mossad-Jüngern zu machen,
das Erzeugen von politischen Unpersonen liegt mir überhaupt nicht.
Ich führe die
Auseinandersetzung mit diesen Menschen im OKF, die Hauptschwäche Ihrer
Argumentation dort liegt vor allem darin, dass sie ebenfalls
andersdenkende Linke diffamieren, und dass sie den marxistischen
Materialismus durch bürgerlich-idealistische Phraseologie ersetzen -
hier wird man sie in der weiteren Auseinandersetzung mit Sozialpolitik
packen können und müssen.
Ihren Verweis
auf CIA- und Mossad-finanzierte Strukturen der Antideutschen werde ich
selbstverständlich auf Ihrer Homepage aufmerksam verfolgen; sollte in
der Gegend um Nürnberg so etwas passieren (für Infos diesbezügl. bin
ich sehr dankbar), werde ich ebenso agegen agitieren wie gegen die
Verharmlosung reaktionärer Islamisten.
ROT FRONT!
Dieter
Stolpe
Büro
für Direkte Einmischung
c/o Dieter Stolpe
eMail:
Red.File@t-online.de
Fon: 09131/26346 Fax: 01212/511205446
http://www.komhttp://muhttp://nismus-online.de |
Dass
sie diese Ansicht nicht teilen, ist mir klar. Aber ich versuche auch
nicht das Wohlwollen dieser Leute zu erreichen. Ich halte sie für
Feinde, dass sie es sind, haben sie hinreichend bewiesen. Wie
die meine - unsere Position - bezeichnen ist mir - mit Verlaub -
scheißegal. Dass
Antideutsche nur Blödsinn verbreiten, mag auf dem ersten Blick stimmen.
Bei genauerer Betrachtung aber machen sie die Geschäfte des
Klassenfeinds. Rotfront
Günter Ackermann |
|