|
Wichtige
Rubriken und Beiträge
+++Neu+++
Newsletter
bestellen
zur
Homepage
Der
Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk
Kampf
den ideologischen Diversanten
Für
den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands
Gegen
den
imperialistischen Krieg
Black
Channel
Betrieb&Gewerkschaft
Bildung, Kultur & Wissen
Wider
den Block der
Rechten und Trotzkisten
zur
Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung
Wissenschaftlicher
Sozialismus
Aus
den Ländern
Links
Impressum
Archiv
Intern
Proletarischer
Internationalismus
| |
zurück
|
Antideutsche
Faschisten und Kriegshetzer versuchen Rote Hilfe zu spalten
Von
Günter Ackermann
Kommunisten-online
von 15. August 2008 – Wie jetzt bekann wurde, versuchen
Antideutsche schon wieder ihre billige Hetze gegen eine linke Gruppe
loszutreten. Zu Tarnung nennen sich diese faschistischen Vereine „Antifa“
oder gar „Kommunisten“. Sieht man aber genauer hin, dann machen sie
Propaganda für die Raubkriege der Imperialisten, vor allem des
Amerikanischen und dessen Alimentenempfänger, die Zionisten.
Jetzt
wurden diese Kriegshetzer bei der Roten Hilfe aktiv. Die Rote Hilfe
wurde nämlich von einen Initiativ e.V. aus Duisburg angegangen wegen
einer Hilfe für einen Prozess gegen die Finanzbehörden. Die hatten nämlich
dem Initiativ e.V. die Gemeinnützigkeit entzogen, weil dieser im
Verfassungsschutzbericht in NRW auftauchte und dort der Unterstützung
terroristischer Organisationen bezichtigt wird.
Natürlich
ist das Unsinn, denn wenn auch nur der Hauch eines Verdachtes einer
solchen Unterstützung gegen die Mitglieder des Initiativ e.V. vorläge,
hätten die längst den Staatsanwalt auf dem Hals.
Der
Initiativ e.V. ist eine örtliche Gruppe in Duisburg von vorwiegend
Jugendlichen, die sich vor allem mit internationaler Solidarität
befasst. In der Palästina-Frage engagierten sie sich sehr stark gegen
die Mauer, die Israel in Palästina errichtet, aber auch für die Rechte
der Palästinenser. Ferner sind sie sehr aktiv gegen die USA-Aggressoren
im Irak und gegen rassistische Hetze z.B. gegen Moslems.
Politisch
sind die Genossen des Initiativ e.V. eher Spontaneisten, eine klare
ideologische Position liegt nicht vor. So riefen sie zur Bundestagswahl
zur Wahl von Lafontaine auf und behaupteten, der sei unter die Gegner
des Imperialismus gegangen. Das ist natürlich erkennbarer Unsinn
gewesen, wie sich ja inzwischen gezeigt hat.
Oder
im November 2006 fand ein Venezuela-Kongress in Duisburg statt.
Als politischer Vertreter der deutschen Linken erschien ausgerechnet der
Linkspartei-Bundestagsabgeordnete Aydin, der zum allerrechtesten Flügel
dieser Partei gehört. Auf meine Frage, warum sie ausgerechnet den
genommen hätten, gaben sie eine Larifari-Antwort.
Das
aber kann mich nicht davon abbringen, sie als linke und Genossen
einzustufen. Solange es keine kommunistische Partei in Deutschland gibt,
die diese Bezeichnung verdient, die dann anhand ihrer Politik die Linie
vorgeben kann, kann man junge Genossen, die im Überschwang Fehler
machen, nicht in eine falsche Ecke stellen. Solidarität mit dem
Initiativ e.V. ist nicht nur möglich, sondern auch erforderlich.
Dagegen
die Antideutschen Faschisten hetzten gegen die Genossen des Initiativ
e.V. Die hatten vor ein paar Jahren zur finanziellen Unterstützung des
Widerstands im Irak aufgerufen. Panorama stelle die damals als
Helfershelfer von Terroristen hin und die antideutschen Schreier stießen
ins gleiche Horn – wie auch der Verfassungsschutz in NRW. (siehe).
Interessant
ist, dass spie sich als Quelle auf einen gewissen Alfred
Schobert berufen, der bei einer eigenartigen Zeitschrift, die sich
Graswurzelrevolution nennt, gegen den Initiativ e.V. seinen
faschistischen Schmutz verspritzt hat. Alfred Schobert ist hauptamtlich
Mitarbeiter des privaten, aber vom Staat alimentierten, Instituts DISS.
Das DISS gehört einen gewissen Professor Dr. Siegfried Jäger, der mit
einer eigenartigen Untersuchung über den Antisemitismus
der deutschen Presse ins Zwielicht geriet.
und dabei schauderhaft dummes Zeug in die Welt gesetzt.
Kommunisten-online hat damals eine ausführliche Kritik an diesem
Pamphlet verfasst und nachgewiesen, dass diese „Studie“ vom Mossad
und dessen Vorfeldorganisation dem American Jewish Comitee (AJC)
finanziert wurde. Das AJC ist außerdem die Partnerorganisation der CDU
Konrad-Adenaauer-Stiftung. (siehe auch Intellektuelle Prostitution oder
Die Weißwäscher vom Niederrhein. von
Günter Ackermann und Hanna Ackermann)
Jetzt
ist wieder einmal der Initiativ e.V. ins Fadenkreuz der antideutschen
Heckenschützen geworden. Wir wollen diese Halunken nicht überbewerten,
es ist nur eine Handvoll in ganz Deutschland. Aber sie verspritzen das
Gift eine Speikobra und man muss ihnen den Kopf abschlagen, wenn man
nicht will, dass das Gift Schaden anrichtet. So organisierten die
Antideutschen eine als links getarnte Veranstaltung zum 60. Jahrestag
der Zerstörung Dresdens im Februar 1945. Die Parole der Antideutschen
hierfür war: „Es ist nicht schade um Dresden.“ Ich will gar nicht
auf die Vernichtung unwiederbringlicher Kulturschätze der Menschheit
beim militärisch sinnlosen Angriff auf Dresden reden, aber der Angriff
forderte unzählige Todesopfer (einige sprechen von einer sechsstelligen
Zahl). K-online empfahl damals den Dresdnern, diesen Lumpen eins in die
Fresse zu geben.
Und
genau diese Leute plustern sich auf und schreien, wenn eine Gruppe ihre
Solidarität mit den Palästinensern und den Menschen im Irak bekundet
und werfen ihnen Antisemitismus und Antiamerikanismus vor.
Pervers
ist auch: Die antideutschen Lumpen und Denunzianten verwenden für ihre
die Parole. „Not in our name!“ Mit dieser Parole wenden sich amerikanische demokratische Intellektuelle,
darunter auch viele Amerikaner jüdischen Glaubens und jüdischer
Herkunft (z.B. der weltbekannte Linguist Noam Chomsky) gegen die
US-Kriegspolitik.
zurück
|
|
Not
in our name! - Für einen antifaschistischen Minimalkonsens!
Die
Bundesdelegiertenversammlung der Roten Hilfe am 21./22. September in
Straußberg möge beschließen:
Jegliche
Unterstützung der Organisation Initiativ e.V.
aus Duisburg wird mit sofortiger Wirkung eingestellt.
Begründung:
In der Ausgabe 1/08 der Zeitung der Roten Hilfe1
wurde die Unterstützung der Organisation Initiativ e.V.
bekannt gegeben. Der Verein prozessiert gegen die Aberkennung der
Gemeinnützigkeit. Diese soll ihm unter anderem deshalb entzogen werden,
weil der Verein in einem Verfassungsschutzbericht erwähnt wurde.
Uns ist klar, dass es ein sehr weitgehender Antrag ist, einer
Organisation, die von staatlichen Stellen bedrängt wird, die Solidarität
zu verweigern. Auch die Notwendigkeit einer strömungsübergreifenden
linken Solidaritätsorganisation angesichts zunehmender staatlicher
Repression ist uns bewusst. Wir finden jedoch, dass der Initiativ
e.V. den Minimalkonsens, den es innerhalb der Linken geben sollte,
verlassen hat:
Der Initiativ e.V. ist im Ruhrgebiet (und teilweise auch
international) seit Jahren für zweifelhafte Aktionen bekannt.
Insbesondere die vom Verein maßgeblich mitgetragene und –organisierte
Kampagne „10€ für den irakischen Widerstand“ zeugt von der
Ausrichtung des Vereins und erregte bereits erhebliche Proteste in der
Linken. Wichtig war den OrganisatorInnen der Kampagne die Unterstützung
von „unterschiedlichen Widerstandsformen gegen die Besatzung [im Irak]
unter Einbeziehung aller gesellschaftlichen Gruppen“. 2Die
Zeitung Graswurzelrevolution erkennt zu Recht, dass dies auch Baath-AnhängerInnen
und IslamistInnen einschließt. 3Ansprechpartnerin
im Irak sei die Irakisch-Patriotische Allianz (IPA),
so ein Mitglied des Initiativ e.V. im Interview mit dem
TV-Magazin Panorama . 4Schon
der positive Bezug auf die Nation könnte Linke skeptisch machen. Doch
ein etwas genauerer Blick übertrifft sämtliche Befürchtungen: In
Aussagen von Führungsmitgliedern dieser Organisation, rechtfertigen
diese den Terror, dem auch ZivilistInnen zum Opfer fallen 5
und verbreiten antisemitische Stereotype. 6Die
Unterstützung für die IPA durch die Kampagne rief eine Kritik
bei zahlreichen Linken, insbesondere auch in der Friedensbewegung,
hervor. 7
Zudem bezieht sich der Initiativ e.V. positiv auf weitere
reaktionäre Gruppierungen: So veröffentlicht der Initiativ e.V.
zum Beispiel einen Artikel der Antiimperialistischen Koordination
Wien mit der Überschrift „Gaza: Wählerwille durchgesetzt -
Machtübernahme der Hamas ein Fortschritt für den Widerstand“ 8
auf seiner Startseite. Über die reaktionären Einstellungen der Hamas
braucht unserer Meinung nach nicht weiter viel gesagt werden. Dies ist
jedoch nicht der einzige positive Bezug auf derartige Organisationen;
wohlmeinende Interviews verschiedenster Zeitungen mit Hamas und
Hizbollah finden sich vielfach auf der Homepage des Initiativ
e.V..
Wir begreifen diesen Antrag als Anstoß zu einer Debatte, die sich
kritisch mit den Grenzen der Solidarität der Roten Hilfe
auseinander setzt.
-
1
S.54
-
2
Graswurzelrevolution
285, Januar 2004
-
3
ebd.
-
4
Panorama
Nr. 635 vom 11.12.2003
-
5
ebd.
-
6
„In der Besatzung sieht er [Jabbar Al Kubaysi, Vorsitzender der
IPA] nicht einfach ein imperialistisches, sondern ein
‘imperialistisch-zionistisches Projekt’. Solch eine Bemerkung
geht über eine Kritik an der israelischen Politik hinaus – sie
impliziert eine ‘jüdische Weltverschwörung’“, von der Seite
der Deutschen Friedensgesellschaft Vereinigte Kriegsdienstgegner
Gruppe Duisburg (DFG-VK);
siehe auch Antifakomite.de,
Recherche 12.05.2008
-
7
vgl. beispielhaft DFG-VK,
Recherche vom 12.05.2008
-
8
Antifakomitee,
Recherche vom 12.05.2008
|
|
Rote
Hilfe - Antideutscher Spaltungsversuch
Quelle:
Newsletter Wolfgand Kuhlmann (FTA) vom 15. August 2008
Bei
der Roten Hilfe gehen vor dem Bundeskongreß seltsame Dinge vor: es
kommt beispielsweise ein solcher Antrag ein:
So
fordert die Ortsgruppe Bochum-Dortmund in einem Antrag, dem Duisburger
Verein Initiativ e. V. zukünftig jegliche Unterstützung zu verweigern.
Die Gruppe engagiert sich entschieden gegen völkerrechtswidrige
Angriffskriege, islamophobe Hetze, rassistische Meinungsbilder und für
internationale Solidarität. Vor einigen Wochen hatte sie die Rote Hilfe
um finanzielle Unterstützung gebeten, da das Finanzamt Duisburg-Hamborn
dem Verein Ende 2006 die Gemeinnützigkeit aberkannt hatte. Dabei berief
sich das Finanzamt auf dessen Erwähnung in den
Verfassungsschutzberichten von Nordrhein- Westfalen aus den Jahren 2004
und 2005. Das Amt unterstellte, daß die Internationalisten auch
„terroristische Widerstandsgruppen“ im Irak, Gruppierungen in Palästina
und der ETA nahe stehende Organisationen im Baskenland „ideell und
materiell“ unterstützen würden. Gegen die Aberkennung der Gemeinnützigkeit
will Initiativ e. V. juristisch vorgehen.
Soweit
könnte es ein „normaler“ Antrag sein. Das besondere jedoch ist:
Diese Gegenwehr wollen Aktivisten der RH-Ortsgruppe Bochum-Dortmund,
oder vielmehr die selbsternannte „Kommunistische Gruppe Bochum“, die
den Antrag offenbar initiiert hat, nicht unterstützen.
Entgegen
der Satzung der Solidaritätsorganisation veröffentlichten sie ihren
Antrag, der die Überschrift „Not in our name – Für einen
antifaschistischen Minimalkonsens“ trägt, vor Beschlußfassung der
Bundesdelegiertenversammlung in verschiedenen Medien und auf diversen
Internetseiten. Das erinnert sehr an das Vorgehen antideutscher
Gruppierungen, die sich linke Etiketten zulegen, um naive Linke
einzufangen und rechte Kriegspolitik und vor allem die völkerechtswidrigen
Kriegs- und Besatzungsakte der USA und Israels zu decken.
Beliebter
Tarnanzug war in der Vergangenheit „kommunistisch“ oder „Antifa“.
Wenn man dann anschaut, welche Unterstützer dieser Antrag findet: Der
Antrag wurde bisher allerdings einzig von Gruppen darunter auch der
Arbeitskreis BAK Shalom der Linksjugend [’solid] unterzeichnet, die in
der Vergangenheit ihre Sympathien für völkerrechtswidrige
Angriffskriege bekundeten und linke Gruppen mit denunziatorischen
Methoden angriffen und mit Antisemitismusvorwürfen überzogen, dann
meint man, die Unterwander-Nagelstiefel deutlich zu hören.
Steht
die Rote Hilfe vor einer Spaltung, gar vor einem Untergang? Besorgte
Gedanken hinsichtlich eines Artikels in der jW 14.08.2008 (Bernhard)
Stimmungsmache gegen Kriegsgegner Solidaritätsorganisation Rote Hilfe
steht vor Richtungsentscheidung. Bundeskongreß im September http://www.jungewelt.de/2008/08-14/003.php.
Die
Bochumer „kommunistische“ Gruppe hat bereits ein weiteres Etikett
gekapert: den überaus bürgerlichen Begriff „not in our name“, der
angesichts der jüngsten Kriege der USA verläßlich für friedlichen
internationalen Widerstand gegen Krieg und Besatzung bürgte. Auf dieser
Site wird der Antrag amt Unterstützerliste verbreitet. Seltsam für –
nach deren Selbstverständnis – Kommunisten, deren Gruppe vor nicht
allzu langer Zeit noch „Rote Antifa“ hieß. So heißt die Site, auf
der die Bochumer Gruppe ihren Antrag veröffentlichte „Not in our
Name! - für einen antifaschistischen Minimalkonsens“ http://notinourname.blogsport.de/antrag/
Die Site der Kommunistischen Gruppe Bochum sollte man sehr aufmerksam
querlesen. So finden sich beispielsweise auf der Linkseite sehr viel der
Gruppen wieder, die auch den Antrag unterstützen. Es fehlen hingegen
andere bedeutsame Antifa-Gruppen wie die Düsseldorfer, die nicht auf
antideutscher Linie schwimmen. Es fehlen auch sonst übliche Links zu
anderen verbundenen kommunistischen Gruppen. Mit anderen Worten: der
Verdacht der Unterwanderung wird bestätigt. http://kommunistischegruppebochum.blogsport.de/links/
http://notinourname.blogsport.de/unterzeichner/
Eines der letzten Opfer des BAK Shalom in der LINKEN - allerdings ein
zum Leidwesen der Angreifer sehr wehrhaftes - ist Norman Paech. Siehe
auch: Paech: Über Zionismus als Vorposten-Ideologie FTA Nr. 164/2008
vom 31.07.2008 http://friedenstreiberagentur.de/2
Die Jagd auf Paech - oder: Wieviel Nationalismus verträgt die LINKE?
FTA Nr. 156/2008 vom 18.07.2008 http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=132,2634,0,0,1,0#95
Norman Paech - Stellungnahme zu Antisemitismusvorwürfen FTA Nr.
122/2008 14.06.2008 http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=132,2598,0,0,1,0#2 |
zurück |