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Die
antideutschen Sturmtruppen und ihre Unterstützer
enttarnt
Quelle:
Mein
Parteibuch vom 16. Oktober 2009
Die
Wahlen sind vorbei. In politischen Bewegungen und Parteien ist das die
klassische Zeit, um etwas aufzuräumen. Mein Parteibuch hilft der Linken
gern etwas beim Aufräumen. Heute beschäftigen wir uns im ersten Teil
der Aufräumaktion mal mit der linken Strömung, die man gemeinhin als
Antideutsche kennt.
Nach
der von der Gruppe Arbeiterfotografie organisierten Veranstaltung mit
Elias Davidson und der Bandbreite letzten Freitag im Club Voltaire, die
antideutsche Sturmtruppen gewaltsam zu verhindern versucht haben, kommt
so langsam eine Diskussion über die sich selbst als Antideutsche
bezeichnende Strömung in der Linken in Gang. Anneliese
Fikentscher und Andreas Neumann
von der Arbeiterfotografie haben dazu der jungen Welt und der Berliner
Umschau Interviews gegeben.
Auf
die Frage, ob sie in den Antideutschen eine bedeutungslose
Randerscheinung oder eine ernsthafte Bedrohung sehe, antwortete
Anneliese Fikentscher folgendes:
„Gewiß sind die Antideutschen eine ernste
Gefahr. Sie sind mit den Worten von Freidenker-Präsident Klaus Hartmann
»ein Instrument reaktionärer Gegenaufklärung. Sie sind Feinde der
Aufklärung und des Humanismus. Sie sind keine verirrten Linken, sondern
Neue Rechte, durch und durch rassistisch, eine profaschistische Strömung.“
Wo
sie Recht hat, hat sie Recht. Im Interview mit der Berliner Umschau wird
die Vermutung von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann in den Raum
gestellt, dass bezahlte Kräfte darunter sein könnten, die im Auftrag
handeln:
„Das sind - einfach gesagt - Leute, die
sich gegen die Großmachtinteressen Deutschlands richten, aber die
Kriegsverbrechen Israels und der USA rechtfertigen. Über die Frage, was
sie dazu bringt, auf der einen Seite gegen gefährliche Entwicklungen
Front zu machen, auf der anderen Seite sich aber zum Erfüllungsgehilfen
von imperialen Interessen und den damit verbundenen Verbrechen machen zu
lassen, läßt sich nur spekulieren. Denkbar ist, daß es viele Mitläufer
gibt. Denkbar ist aber auch, daß bezahlte Kräfte darunter sind, die im
Auftrag handeln.“
Es
ist leicht nachzuweisen, welche Themen die Antideutschen zu tabuisieren
versuchen und wo die Unterstützung für die Antideutschen herkommt.
Thematisch sind die Antideutschen immer genau dafür, was auch immer die
Regierung von Israel tat. So zeichnen sich Antideutsche regelmäßig
durch eine bedingungslose Unterstützung für die mörderischen Feldzüge
der israelischen Armee aus. Sie fielen als angebliche Linke in der
Vergangenheit auf mit einer Unterstützung für den Angriffskrieg gegen
den Irak auf und fallen jetzt durch die Unterstützung für die
Vorbereitungen des Krieges gegen den Iran auf. Selbstverständlich
unterstützen Antideutsche auch bedingungslos die Siedlungs- und
Vertreibungspolitik des rassistischen Apartheidsstaates Israel. Dazu
kommt, dass sie alle politischen Bestrebungen für eine weitere
Untersuchung der Terroranschläge vom 11. September 2001 zu verhindern
trachten. Kritik an der ultrarechten israelischen Staatsführung gilt
Antideutschen als per se antisemitisch, und schieben dazu die absurde
Begründung vor, dass der mit von EU- und NATO-Staaten wie kaum ein
anderer Staat unterstützte und mit Hunderten von Atombomben bewaffnete
Staat Israel „der Jude unter den Staaten“ sei.
Es
wundert also wenig, dass Organisationen der Israel-Lobby die
antideutschen Sturmtruppen unterstützen. So ist bei der Sabotage der
letztes Jahr im Hamburger Kölibri geplanten Aufklärungsveranstaltung
zum 9/11 aufgefallen, dass antideutsche Gruppierungen dabei Hand in Hand
mit der vom Ex-CDU-Politiker Johannes Gerster geführten
Deutschen-Israelischen Gesellschaft zusammengearbeitet haben.
SPD-Politikersohn Wolfgang Buschfort, der nach Aussage seiner anonymen
antideutschen Fans, die sich hier im Parteibuch in den letzten Monaten
mit ausgiebigem faschistischen Stalking hervorgetan haben, DIG-Mitglied
ist, unterstützt die Attacke von Zielscheiben antideutscher
Sturmtruppen mit tendenziösen Medienberichten im öffentlich-rechtlichen
Rundfunk.
Wer
den Antideutschen in der Linken politischen Rückhalt gibt, ist auch
leicht herauszufinden. Über Bernd
Merling und Andreas Weibel, die die antideutschen Sturmtruppen gegen
die Veranstaltung im Cafe Voltaire mobilisiert haben, braucht man nicht
lange zu reden. Das sind kleine Lichter.
Interssanter
ist da schon Benjamin Krüger. Der arbeitet bei Bodo Ramelow im Büro und
versucht, die auf israelischen Positionen aufbauende Linksjugend Shalom
hochzuziehen. Benjamin Krüger fiel 2008 erst als Denunziant des seine
Israel gegenüber kritischen Positionen bei Antideutschen verhassten
Friedenspolitikers Norman Paech und dann als Verleugner seiner eigenen
verlogenen Denunziation auf. Sein
Denunziantenschreiben an Gregor Gysi schickte er in Kopie an Bodo
Ramelow und an Petra Pau. Und da schließ sich der Kreis. _Petra Pau
ist linke Erstunterzeichnerin der von der DIG unterstützten Lügenkampagne
Stop the Bomb, die der propagandistischen Vorbereitung des von der
kriegstreiberischen israelischen Regierung geplanten Krieges gegen den
Iran dient und die selbst die Grüne Renate Künast als nicht koscher
bezeichnete.
Ob
antideutsche Kräfte bezahlt werden oder allein durch mediale Unterstützung
der rechten Freunde Israels – Springer-Patriarchin Friede Springer ist
beispielsweise gerngesehener Gast auf Events der DIG – unterstützt
werden, ist natürlich schwer nachzuweisen. Spätestens seit den
Bekenntnissen von Ilan Shturman ist jedoch allgemein bekannt, dass die
israelische Regierung verdeckt operierende Propaganda-Truppen
finanziert.
Bleibt
das Rätsel, warum die antideutschen Sturmtruppen der Israel-Lobby so
heftig gegen Forderungen nach weiteren Untersuchungen von 9/11 vorgehen.
Dass Benjamin Netanjahu erklärt hat, er meine, Israel profitiere davon,
kann wohl kaum der Grund dafür sein. Und die paar Spuren, die es bei
9/11 in Richtung Israel gibt, wären mit einer neuen gründlichen und
glaubwürdigen Untersuchung sicher schnell widerlegt.
Damit
ist das Aufräumen nicht zu Ende. Im zweiten Teil der Aufräumaktion
werden wir uns dann bald mal etwas eingehender mit Querfrontlern in der
Linken beschäftigen.
Quelle:
http://www.mein-parteibuch.com/
Hervorgehoben
vom Redaktion K-online
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