"Antideutsches"
Gesindel auf rassistischer Gewaltdemo
von
Gerd Höhne
Eine
Horde von knapp 200 antideutschen Lumpen versuchten am Samstag, den 10.
Juli 2004 in Berlin-Kreuzberg und Neukölln gegen Linke und Moslems eine
Hetz- und Gewaltdemo zu inszenieren. Diese Berliner Bezirke seien, so heißt
es im typisch verqueren und verworrenen Bahamas-Stil
antisemitische „Wehrdörfer“. Diese Bezirke seien keine Wehrdörfer, „in dem
Menschen verschiedener Kulturen friedlich und freundlich zusammenleben.
Das ist zwar ganz und gar gelogen“
sondern es sei
„die blanke Wahrheit über das Wehrdorf: Wenn sich
dessen Bewohner auch über sonst nichts einig sind, wissen sie doch ganz
genau, wen sie hier nicht haben wollen, nämlich Juden.“
Motto
der antideutschen Lumpen für ihren Aufmarsch war: „Gegen
den antizionistischen Konsens Schluß mit der antisemitischen Gewalt in
Kreuzberg und Neukölln“
und
weiter:
„Dabei haben die Dörfler nichts gegen Juden, solange sie tot
sind und sie mit ihnen ihren antifaschistischen Lerneifer illustrieren können,
dessen Quintessenz darin besteht, den lebenden Juden Lektionen in
deutscher Friedenspolitik zu erteilen.“
Ein
weiteres entlarvendes Zitat aus Bahamas:
„In Kreuzberg lebt man vor,
was praktizierte Toleranz heißt: Toleranz ist, wenn man alles auszuhalten
bereit ist, was an Niederträchtigkeiten im Namen von Kultur und Identität
verbrochen wird und wenn dabei einer den anderen deckt.“
Bei
ihrer Provokationsdemo griff das antideutsche Gesindel nicht nur Linke an,
sondern auch Kinder und Jugendliche.
Den
Feind, den dieses Gesindel ausgemacht hat, sind Linke unterschiedlichster
Art, die gegen imperialistische Politik und die Kriegspolitik der
Imperialisten auftreten und und Moslems. Bekanntlich begrüßen diese
antideutschen Lumpen den Krieg,
den die Regierungen ihrer CIA- und Mossad-Geldgeber
in den unterschiedlichsten Ländern, v.a. in Palästina und den
Irak, führen. Deshalb forderten sie auch:
„für die politische
Isolierung linker Antisemiten (,,,) und deren Anhänger“ (damit meinen sie
alle, die sich gegen den zionistischen Rassismus wenden), weiter:
„gegen
alle Manifestationen für die Intifada oder einen sogenannten irakischen
Widerstand“, „gegen jeden öffentlich
propagierten Juden- bzw. Israel-Hass, sei es im autonomen Zentrum oder im
Al-Aqsa-Café, in der Moschee oder in der evangelischen Kirche“
Das geht ja wohl nur mittels Polizei- oder Verfassungsschutzüberwachung
und .Einschalten
der Strafjustiz und/oder Organisationsverbote gegen linke Gruppen und
Zentren, Moscheen und Kirchen. Für sie ist jegliche Kritik an der
Aggressionspolitik der USA und Israels antijüdisch und antisemitisch.
Dass
das antideutsche Gesindel den Imperialismus und zionistischen Rassismus
verherrlicht,. bekundeten sie in diesem Aufruf ebenfalls:
„Solches
öffentliche Bekenntnis gegen Israel wurde jüngst durch die
Europawahlplakate der linken Parteien bekräftigt, die den Haß auf die
USA – den einzigen verläßlichen Freund Israels – schürten.“
Nun
denn, rufen wir ihnen entgegen: „Wessen Brot ihr fresst, dessen Lied ihr
gröhlt!“ Ihr gröhlt das Lied der Welteroberung des USA-Imperialismus, von
Krieg und Völkermord, von Unterdrückung, Hunger und Elend, ihr gröhlt das
Lied es bigotten US-Kriegsherrn Bush, der nur durch Wahlfälschung Präsident werden
konnte. Dieses Lied ist voll Misstöne, aber ihr gröhlt es. Dabei
erreicht ihr vor allem eins: Ihr demaskiert euch als billige und
widerliche Rassisten und Freunde von Mördern und Kriegstreibern. Jetzt
greift ihr erst "nur" zu Gewalt gegen Einzelne, wann werde ihr
zu Mord und Totschlag greifen? Zuzutrauen ist es euch Gesindel.
Ihr müsst eben
euer Geld – euer Blutgeld – verdienen. Man bekommt das Kotzen, wenn
man eure Parolen hört und mir stülpt sich der Magen um, wenn ich euer
Geschreibsel lese.
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