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„jungle world“ das antideutsche Denunziantenblatt

aus: www.antifakomitee.de

Die in Berlin herausgegebene Zeitung „jungle world“ (www.jungle-world.com) ist im globalen US-Friedenseinsatz offenbar nun vollständig „eingebettet“. Das zeigen die wöchentlichen Nahost-Nachrichten aus der Bergmannstr. 68a. Da vollstrecken die USA im Irak den Marx'schen Emanzipationsbegriff und Palästinenser stehen prinzipiell unter antisemitischem Generalverdacht. Die laxe Besatzungspolitik kritisiert aus dem kurdischen Suleymaniah Thomas von der Osten-Sacken (www.wadinet.de oder im Anti-Defamation Forum www.adf-berlin.de), der im kecken Rang eines „Sergeant“ ansonsten schon mal Feldpostbriefe aus den „Stars and Stripes“ für die vaterländische „bahamas“ (www.redaktion-bahamas.org) kompiliert. Die Heimatfront ist allerdings Chefsache. Da hat jungle-Mitherausgeber Ivo Bosic das Heft fest in der Hand. Mit großem Eifer verfolgt er seit längerem Spendenkampagnen für irakische Widerstandsgruppen und denunziert en gros Friedensaktivisten. Im Kampf gegen die „Djihadisten“ ruft Bosic auch mal nach dem eisernen Besen und moniert, dass der Staatsanwalt, wie im Falle einer aktuellen Anzeige gegen einen Unterzeichner der„10 Euro-Kampagne“, nur per Mausklick ermittelt und nicht standesgemäß hausdurchsucht.

All das aber, so steht zu befürchten, war nur der Anfang. Denn nun präsentiert Bosic investigative news, die bereits dem spanischen Ministerpräsident Aznar den Kopf kosteten: ETA und Al Qaida arbeiten jetzt Hand in Hand! Seine jüngst dazu präsentierte Indizienkette in einer April-Nummer ist derart schlicht, dass dagegen die „RAF-Analysen“ eines Counter-Experten wie Rolf Tophoven aus den 80ern wie beinharte Stories klingen. (Institut Terrorismusforschung & Sicherheitspolitik: www.iftus.de)

Bosic beginnt beim Staatsanwalt: Unlängst wurden im Zuge einer europaweiten Razzia gegen die „stalinistische“ DHKP-C in Europa und in der Türkei auch zwei österreichische Aktivisten der Anti-Imperialistischen-Koordination (AIK) in Italien verhaftet (www.antiimperialista.com/de). AIK, DHKP-C und „ETA-Sympathisanten“ würden einmal jährlich im italienischen Assisi politisch campieren. Im Sommer 2002 waren Friedensaktionen („menschliche Schutzschilde“) im Irak beschlossen worden. Jetzt, nach dem Krieg, wird Geld für die Irakisch-Patriotische Allianz gesammelt (IPA). Im Internet hätten irakische Widerstandsgruppen die spanische Regierung aufgrund ihres Irak-Einsatzes bedroht. Zuvor wurden sieben spanische Geheimdienstagenten im Irak erschossen. Mitgeschossen habe die ETA. Woher nun weiß Ivo Bosic etwas, was sonst kein Mensch bei Sinnen, und noch nicht mal der spanische Geheimdienst behauptet? Von Magdi Allam, einem Redakteur des italienischen „Corriere della Sera“. Dieser verkündete nämlich am Abend der Attentate von Madrid im Berlusconi-TV-Talk, dass die ETA im Irak mitgeschossen habe, sich der „Terror globalisiere“ und nun auch „antiimperialistische Randgruppen“ mit von der Partie seien. Die „Belege“ dafür lieferte er in seinem Hausblatt wenige Tage später: Am 14. März hätte ein IPA-Abgesandter in Barcelona für den Volkskrieg im Irak geworben, und unter den zuletzt verhafteten ETA-Militanten hätten sich ehemalige „baskische Irakkämpfer“ befunden (wir erinnern uns: die mit dem Sprengstofflaster Richtung Madrid, einer der „Beweise“ von Aznar für die ETA-Täterschaft). Seinen Anfang hätte das alles im Sommercamp von Assisi genommen, bei der AIK, den „menschlichen Schutzschilden“ und den 10 Euro. In Italien wird Magdi Allam nicht nur von Linken als „extrem geheimdienstnah“ eingeschätzt. Für den jungle-Herausgeber ist er ein „renommierter“ Journalist - und ein Bruder im Geiste, ist hinzuzufügen. Publizierte doch Allam mehrere Artikel über die 10-Euro-Kampagne in Italien. Sein Hauptinformant im deutschsprachigen Ausland ist, man ahnt es: Ivo Bosic.

Für die US-amerikanischen Fox-News (www.fox.com) verfügte Saddam Hussein „nachweislich“ über einen heißen Draht zu Usama Bin-Laden in die Höhlen von Tora Bora. Der erzreaktionäre TV-Sender ist berüchtigt für seine Kolportage und rassistische Wortwahl. Die „jungle world“ kämpft nur an der heimischen Linksfront. Ihr Jargon gleicht sich dabei zunehmend dem von VS-Berichten an. Ivo Bosic am 14. April: „Dass sich vor dem Irakkrieg bei Saddam Hussein deutsche Neonazis und linke Antiimps die Türklinke in die Hand gaben, zeigt die Breite einer neuen ‚Bewegung', die im Antiamerikanismus und Antizionismus vereint, den Jihad nach Europa bringt“. Früher nannte man das „Staatschutzlinke“. Rolf Tophoven, bitte übernehmen Sie!

(Quelle)

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