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Kampf
den Provokateuren und Kriegshetzern
„Antideutsches“
faschistisches Lumpenpack überfällt DKP-Büro in Halle (Saale)
Von
Günter Ackermann
Kommunisten-online.de
vom 28. November 2008 – Schon mehrfach haben wir vom reaktionären
Treiben von Faschisten berichtet, die sich selbst „antideutsch“
nennen und auf prozionistisch machen. Sie provozieren bei
Antikriegsdemos, verleumden linke Gruppen als antisemitisch und hetzen
zum Krieg. Es handelt es sich um Faschisten und Rassisten schlimmster
Art.
Jetzt
hat dieses Lumpenpack in Halle (Saale) auf das Zentrum der DKP einen
Anschlag verübt, Das
Zentrum ist benannt nach der 1935 im Alter von 32 Jahren von den Nazis
ermordeten Kommunistin Helene Glatzer. Scheiben wurden eingeworfen und
die Wand mit Parolen wie „Nazis raus“ beschmiert.
Eine
Ungeheuerlichkeit! Es waren Kommunisten, die von allen nicht- und
antifaschistischen Parteien aus der Weimarer Republik den Nazis am
entschiedensten Widerstand leisteten, die den größten Blutzoll zahlen
mussten. Und diese Typen wagen es, das Zentrum einer kommunistischen
Partei mit solchen Parolen zu beschmieren.
Weiter:
Am
25. November 2008 fand an der Uni Duisburg/Essen eine Veranstaltung mit
dem Titel „Der Iran und die Bedrohung Israels“ statt. Veranstalter
war die obskure Gruppe „Campuswatch“. Angebliche antisemitische
Tendenzen wollen sie an der Uni aufdecken – behaupten sie. So hetzen
sie gegen die Verleihung der
Mercator-Professur an der Universität Duisburg-Essen an Dr.
Hanan Ashrawi. Frau Dr. Ashrawi setzt sich für den Frieden in Palästina
und für das Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes ein
und ist weit über die Grenzen Palästinas bekannt und geachtet. Das
passt dieses Schmierfinken nicht und deshalb hetzten spie gegen die
Preisträgerin.
Ferner
wird der Regierung von Venezuela unterstellt, sie sei antisemitisch. Das
ist frei aus der Luft gegriffen und reinste Verleumdung. Man will
Pogromstimmung erzeugen. Auch die Regierung des Präsidenten Chavez
passt bekanntlich den Imperialisten nicht. Aber Venezuela verfügt über
Erdöl und es verfolgt eine strikte antiimperialistische Politik. Das lässt
sie in den Augen dieser Söldlinge der Imperialistischen als
„antisemitisch“ erscheinen.
Für
den 25. November 2008 präsentierten diese selbsternannten Kampusglotzer
den Kriegshetzer Stephan Grigat aus Wien als Referenten für die
Veranstaltung über die angebliche nukleare Bedrohung durch den Iran.
Das
Strickmuster jenes Herrn Stephan Grigat: Da wird die Behauptung
aufgestellt, der Iran werde Weihnachten seine Atombombe fertig haben.
Beweise: keine! Herrn Grigat inszeniert die Aktion „Stopp The bomb“
und sammelt Unterschriften im Internet.
Die stammen
zum Einen von
naiven Gutmenschen, die sich gegen jegliche Atomwaffen aussprechen oder
den Lügen des zwielichtigen Herrn Grigat Glauben schenken, der
iranische Präsident wolle die Vernichtung der Juden. Das ganze gibt man
den Namen „Stopp the bomb“ und macht viel Wind.
Die bürgerliche
Presse greift den Schwindel auf, bürgerliche Politiker meinen, hier auf
sich aufmerksam machen zu können (so die „Linke“ Petra Pau) und
dazwischen verbergen sich berüchtigte Kriegshetzer, wie der
Bundeswehr-Professor Michael Wolfsohn. Letzterer macht auch schon mal
von sich reden, indem er sich für Folter ausspricht.
Auch ist er eifriger Verfechte des „Hauses der Vertreibung“, das
dazu dient, die deutsche Geschichte zu verfälschen und deutsche
Gebiets- und/oder Entschädigungsansprüche an Polen zu propagieren.
Ferner möchte Wolfsohn den „Helden“orden Eisernes Kreuz wieder einführen.
Schließlich
lässt „Stopp the bomb“ Überlebende der faschistischen Judenmorde
zu Wort kommen. Nie wieder, sagen sie, solle man ein Auschwitz zulassen.
Moment mal: Auschwitz? Haben des nicht die deutschen Faschisten
errichtet um dort millionenfachen Mord zu begehen? Es waren nicht die
Iraner oder die Araber. Und genau hier setzte der iranische Präsident
an, der nur sagte, dass die Deutschen die Juden ermordet hätten und
nicht die Palästinenser, aber jene müssten die Rechnung bezahlen.
Diese Rede wurde falsch übersetzt, es wird behauptet, er wolle Israel
vernichten. Alles Lüge!
Dass
der Iran von religiösen Eiferern regiert wird, ist klar. Aber der Iran
plant nicht – und hat es auch noch nie geplant – andere Länder zu
überfallen und Massenmord in diesen Ländern zu verüben. Als es in den
80er Jahren im Krieg mit dem Irak war, war der Iran vom Irak Saddam
Husseins, der von den USA angestiftet und unterstützt wurde,
angegriffen worden.
Anders
die religiösen Eiferer jüdischen Glaubens in Israel. Sie haben das geplant
und durchgeführt. Die Geschichte ihres Staates ist die Geschichte von Mord, Terror
und Vertreibung von Menschen, die mit den Morden der deutschen Faschisten
an den Juden nicht das Geringste zu tun hatten. Diese religiösen
Eiferer verfügen über Atomwaffen. Das
wird aber schamhaft verschwiegen oder herunter gespielt.
Am
20. Mai 2008 führte dieser Verein „Stopp the bomb“ in Wien eine
Veranstaltung durch. Dabei erklärte einer der Initiatoren, lt. österreichischer
Zeitung „Der Standard“: „Die Sanktionen
gegen den Iran hätten versagt, Teheran ließe sich selbst durch das
israelische Atomarsenal nicht abschrecken, skizzierte der israelische
Historiker Benny Morris das düstere Szenario. Also gebe es nur eine
Option: Israel müsse einen Präventivschlag gegen das iranische
Atomprogramm führen. „Mit konventionellen Waffen. Und wenn das nicht
reicht, dann mit unkonventionellen.“ Ein
atomarer Präventivschlag also. „Viele unschuldige Menschen würden
dabei sterben“, sagte Morris. Aber das sei immer noch besser als ein
nuklearer Holocaust in Israel.“ (Hervorgehoben von G.A.) Benny
Morris Namen steht natürlich auch auf der Lügenliste des Herrn Grigat.
Mal
abgesehen davon, dass selbst die CIA offen erklärt, der Iran werde in
absehbarer Zeit nicht über Atomwaffen verfügen, so ist hier die
rassistische Haltung des Zionismus offenbart: Ein atomarer Erstschlag Israels ist
weniger schlimm, wie einer des Iran, dann
da stürben keine Israelis, sondern nur Iraner.
Aber,
ich betone es nochmals, das angebliche iranische Streben nach
Atomwaffen, ist reine Propaganda, es gibt nicht einmal eine Spur eines
Beweises. Auch die ständige Wiederholung macht was nicht wahrer.
Aber
zurück zum Ausgangspunkt, zu dem Vorkommnis in Halle (Saale) und den antideutschen Angriff
auf das DKP-Zentrum: Die Genossen in Halle haben, was sie als
Entgegnung an die Adresse der Antideutschen richteten, weitgehend
richtige Positionen bezogen. Ob aber diese korrekte antiimperialistische
Haltung überall in der DKP so gesehen wird, halte ich für
unwahrscheinlich. Inzwischen haben sich antideutsche Tendenzen bist in
wichtige Parteifunktionärskreise der DKP eingeschlichen. Nur einen Namen will
ich nennen: Ulrich Sander, einer der übelsten antideutschen Hetzer
innerhalb der DKP.
Es
geht noch weiter: Auch in der Minigruppe Kommunistische Initiative
Deutschlands hat dieses
Lumpenpack stille Verehrter, Der ehemalige KJVD-Chef von Sachsen, Daniel
Weigelt, sympathisiert mehr oder weniger offen mit ihnen. Der macht
schon mal gemeinsame Aktionen mit diesen Rassisten und Kriegshetzen, in
denen der Tod von mind. 35.000 von Dresden und die Zerstörung der
Stadt Dresden im Februar 1945 begrüßt wird.
Dieses
zwielichtige Subjekt ist auch die Speerspitze der Hetze gegen uns, als
wir den Gründungsaufruf der KI inhaltlich kritisierten. Klar:
Antideutsche sind für uns Faschisten und werden bekämpft – auch
deren Verbündete.. Dieses Pack hasst
uns – und das ist gut so. Wir erwidern diesen Hass, durch Hass von
Kommunisten gegen Kriegshetzer und Söldlinge des Imperialismus.
G.A.
Wolfsohn: „Wenn wir mit Gentleman-Methoden den
Terrorismus bekämpfen wollen, werden wir scheitern. […] Als eines
der Mittel gegen Terroristen halte ich Folter oder die
Androhung von Folter für legitim.“
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