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Pro-zionistische Kriegshetzer in der „Links-Partei in hohen Parteiämtern

Anmerkung Roter Webmaster

Kommunisten-online am 29. November 2011 – Man hört nur immer von der AK Shalom in der Nachwuchsvereinigung dieser Partei.

Aber das  sind nur die einen. Die anderen sitzen ganz oben in der Parteiführung. Die meisten geben sich seriöser, wie die von der zionistischen jungen Garde des Kapitals im roten Gewande.

Da ist Gregor Gysi. Gysi meint. Es sei Staatsdoktrin der BRD sich positiv zu Israel zu bekennen. Er betet hier  die Dame Merkel nach.

Petra Pau, deren Haare zwar rot sind – aber nur das. Ihre Gesinnung eher nicht. Sie ist gern gesehene Rednerin bei den Veranstaltungen der Pro-Zionisten ihrer Partei

Oder der derzeitige Berliner Regionalchef ihrer Partei Lederer. Der geht sogar zu einer Pro-Kriegsdemo und redet da. Dass es die blutige Aggression gegen den palästinensischen Gaza-Streifen war, sei nur am Rande erwähnt. Die Freunde der zionistischen Kriegshetzer haben es sich gemütlich gemacht, in der Linkspartei. Sie halten deren antizionistischen Gegner in Schach, Das bewies letzten der Beschluss der Fraktion im Bundestag. Hier beschloss die Bundestagsfraktion einstimmig einen Pro-Israeli-Beschluss.

Einstimmig heißt nicht, dass alle aus dieser Fraktion dafür waren. Die kamen  nur nicht zur Sitzung. So die Vorzeigekind, die hatte andere Verpflichtungen: Sie gab der bürgerlichen Presse ein Interview. Dabei erwähnte sie dieses Thema nur am Rande, sie distanzierte sich mit keinem Wort vom skandalösen Fraktionsbeschluss.

So taten es auch die anderen vom linken Flügel. Indem sie nicht zur Sitzung erschienen, ermöglichten sie den einstimmigen Beschluss. Ukas von Gysi: „Wenn Ihr schon dagegen seid, versaut mir nicht das Bild und stimmt auch noch dagegen! Bleibt einfach zu Hause, im Bett oder sonst wo“? Wahrscheinlich war es so.

Sie sind als Alibi-Linke wichtig für die Partei, aber sie haben in solchen Fragen gefälligst das Maul zu halten. Und sie waren brav, wie sie überhaupt immer brav sind.

G.A.  

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Wie neokonservativ ist die Partei Die Linke?

Von Thomas Immanuel Steinberg

Quelle: Steinberg-Recherche vom 28. November 2011

Auf Kommunisten-online am 29, November 2011 – Vor 45 schweigsamen Zuhörern beschwerte sich Klaus Lederer[1] am 25. November 2011 im Berliner Karl-Liebknecht-Haus Der Linken über die junge Welt: Er habe während des israelischen Massakers an den Gaza-Bewohnern Anfang 2009 auf der Kundgebung „Solidarität mit Israel – Operation Gegossenes Blei“ keine Kriegsrede gehalten.

Stimmt. Er hat eine Massakerrede gehalten.

Daß die Eisenbahn von Jerusalem nach Tel Aviv durchs besetzte Westjordanland führen werde und Palästinenser sie nicht würden benutzen dürfen, fand Lederers Mitstreiterin Katharina König unerheblich. „Da wird, mein Gott, eine Eisenbahn gebaut“, eine „Kleinigkeit“, befand die Völkerrechtsverächterin. Der „jüdischen Bevölkerung“ – sie meinte die mörderischen Kolonisatoren, deren Polizei und deren Armee – denen also habe niemand zu sagen, wo sie sein und wo sie nicht sein dürften.

Die Vertreibung der Palästinenser aus ihrer Heimat um 1948 nannte König eine „infame Lüge“. Einige Palästinenser seien vertrieben, die übrigen aber von arabischen Führern zum Wegzug bewegt worden mit der Ankündigung, die Juden würden ins Meer geworfen werden, und dann könnten die Palästinenser alle zurückkehren.

Niemand auf dem Podium, niemand im Saal widersprach, obwohl bekannt ist: Nicht Juden, sondern die palästinensiche Bevölkerung von Jaffa wurde 1948 ins Meer geworfen; und obwohl ebenfalls bekannt ist: Kein einziger arabischer Führer hat je gedroht, die Juden ins Meer zu werfen. Die das Gegenteil behaupten, wie nun wieder Katharina König von Der Linken, haben ihre Behauptung nie belegen können.

Königs Gelüge ist nicht nur infam, es ist auch noch dämlich obendrein: Benny Morris, einer ihrer israelischen Gesinnungsgenossen, hat die Fakten rund um das Jahr 1948 sorgfältig recherchiert und nahezu sämtliche palästinensischen Angaben über die zionistischen Vertreibungsverbrechen bestätigt. (2) Nur fand er nicht, daß es sich dabei um Kriegsverbrechen handelte. In Ha'aretz erklärte Morris 2004:

„Ich glaube nicht, dass die 1948er Vertreibungen Kriegsverbrechen waren. Man kann kein Omelett machen, ohne Eier zu zerbrechen. Man muss sich die Hände dreckig machen.“[2]

Lüge, Infamie und Dummheit sind in der Partei Die Linke kein Grund für einen Parteiausschluß – im Gegenteil. NeoCons sind gern gesehen in der Linkspartei. Der landesweit berüchtigte Denunziant und Lügner Benjamin Krüger, Fraktionsangestellter im Bundestag mit Karriere, sekundierte dem Podium aus dem Publikum, indem er verkündete, gegen einzelne Gegner der israelischen Staats- und Regierungspolitik in Der Linken liefen Ausschlußverfahren.

Die haben Aussicht auf Erfolg: Lena Kreck, Moderatorin der Lederer-König-Veranstaltung, sitzt in der Partei-Schiedskommission.

Anmerkungen

(1) Podiumsdiskussion: DIE LINKE ein halbes Jahr nach der Antisemitismusdebatte – Ist das Glas halb leer oder halb voll? Mit Dr. Klaus Lederer – Landesvorsitzender DIE LINKE Berlin, Mitglied im Abgeordnetenhaus; Prof. Dr. Mario Keßler – Historiker aus Berlin und Potsdam; Katharina König – Sprecherin für Jugendpolitik, Netzpolitik & Antifaschismus DIE LINKE im Thüringer Landtag. Moderation: Lena Kreck und Stefan Gerbing – beide Redaktion prager frühling. 25. November 2011, Berlin, Karl-​Liebknecht-Haus. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu Antonio Stiftung statt.

(2) Benny Morris: The Birth of the Palestinian Refugee Problem Revisited. Cambridge Middle East Studies 2004

T:I:S, 28. November 2011


[1]  Klaus Lederer ist Vorsitzender der Partei Die Linke in Berlin

[2]  Siehe auch Die Welt vom 6. März 2004 siehe

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