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Sie haben
gelogen:
Neonazi Nolde war
doch Mitglied der KPD (Ost)
Von Günter Ackermann
Kommunisten-online am 12.
Januar 2012 – Vor vier Jahren erfuhrfen wir, dass der an einem
Doppelmord beteiligte Neonazi Detlef Nolde Mitglied der KPD (Ost) sei. Wir
fragten bei der Parteiführung an und bekamen erstmal keine Antwort. Erst,
als wir über die Angelegenheit berichteten, rührten sie sich und
antworteten. Sie versichterten, Nolde sei weder Parteimitglied noch sei
dies je beabsichtigt gewesen.
Uns wurde zunächst
glaubwürdig von der KPD (RF) versichert, dass die Mitgliedschaft Noldes
bei ihnen nie ernsthaft erwogen wurde.
Unser
Ziel, Nolde und seinen Hintermännern vom Verfassungsschutz zu zeigen,
dass Kommunisten nicht zulassen werden, dass sich solche Subjekte an uns
ranschmeißen, hatte diese Aktion erfüllt und die revolutionäre
Wachsamkeit der Kommunisten dokumentiert..
Inzwischen
haben wir die wahren Fakten:
Nolde
war Mitglied der KPD (RF). Als wir über den Skandal berichteten,
meinte die Führung der Gruppe, die sich KPD nennt, er solle sich in nächster
Zeit etwas zurück halten und nicht als KPDler auftreten. Das aber lehnte
Nolde ab und trat in der Folgezeit wieder aus.
Damit ist klar, dass die
Gruppe, die den Namen KPD-okkupiert hat, sogar für Faschisten offen ist.
Daran ändert auch der Umstand nichts, dass Nolde selbst bei Nazis
inzwischen eine Unperson ist, weil er bei dem Doppelmord seinen Komplizen
ans Messer geliefert haben soll. Dieser musste 10 Jahre wegen Ttotschlags
in den Knast; Nolde bekam nur zwei Jahre wegen Beihilfe zur Körperverletzung
mit Todesfolge.
Dass die Milde der Justiz
Nolde gegenüber keineswegs ein Wunder ist, scheint mirf klar zu sein.
Nolde ist ein Agend-provocateur und schleicht sich in die diverfsen
Gruppen ein. Nachedem er bei den Neonazis zur Unperson wurde, versuchte er
es bei Anarchisten, dann Kommunisten. Übrigens auch bei uns. Er setzte Lügen
in die Welt und versuchte uns zu diskretieren. Wir reagierten entsprechen
und antworteten mit einer schallenden Ohrfeige.
Bei der KPD (Ost) hatte
er jedoch Erfolg. Nolde ist und war ein in Berlin
stadtbekannter Neonazi. Das mussten sie wissen, die Kader der
„Kaderpartei“ mit Naamen KPD. Und sie mussten wissen, dass mit ihm die
Berliner Justiz auffallend
milde umgegangen ist und scchließlich war auch bekannt, dass Nolde
zwischen seinen Versuchen in linke Gruppen einzudringen, er immer wieder
sich bei eindeutig rechten Aktionen beteiligt hatte. Solch ein Subjekt
nimmt man in keine kommunistische Organisation auf.
Die Ost-KPD tat es
dennoch.
Man könnte als
Entschuldigung anführen, dass sie sich eben geirrt habe. Ich glaube
nicht, dass man das als Entschuldigung anführen kann. Zumindest haben sie
es an revolutionärer Wachsamkeit fehlen lassen. Aber auch das ist keine
Entschuldigung, denn nachdem wir die Sache publik machten, kam keine
Selbstkritik, sondern Vertuschung und Lüge und intern Beschimpfungen
gegen uns.
Der Name dieser Grfuppe
– KPD – ist übler Etikettenschwindel.
G.A.
siehe auch: http://www.kommunisten-online.de/nazidreck.htm
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