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Juni 2004
Der Herr
Professor lässt seinen Aktentaschenträger kläffen
Späte, wenn auch
nicht zu späte Antwort auf einen Kommunisten-online-Text
Vor
ca. 2 Jahren veröffentlichten wir bei uns den Text „Intellektuelle
Prostitution oder Die Weißwäscher vom Niederrhein“ von Hanna und Günter
Ackermann (siehe).
Wie
der DISS-Chef Siegfried Jäger und seine Mitarbeiter auf unseren Text
reagierten, konnten wir nur erahnen. Jetzt aber schlug das Imperium zurück.
In der Graswurzelrevolution und auf der zionistischen Internetseite http://www.hagalil.com/
antwortete Jäger jetzt. Natürlich ist sich der noble Herr Professor zu
fein sich in die Niederungen der direkten Polemik zu begeben, also
schickte er seinen Aktentaschenträger Alfred Schobert
vor. Schobert, der ebenso „Graswurzelrevolution“s-Autor ist wie Autor
bei Jungle World, Konkret,
Allgemeine Jüdische Wochenzeitung usw. ist offensichtlich die Geheimwaffe
des noblen Herrn Jäger. Schobert schreibt über uns:
„Die eine oder der andere mag diese
Lektüre der Kölner Erklärung vielleicht für haarspalterisch halten und
einwenden, manches, dessen Fehlen in der Erklärung kritisiert wurde, so
eine Verurteilung des Terrors, verstehe sich doch von selbst. Schaut man
sich Veranstalter, Unterstützer und Konferenz-Teilnehmer genauer an (3),
entdeckt man doch wieder lebende Fossile des dumpfen Antiimperialismus und
Antizionismus in relevanter Zahl, so dass manch als selbstverständlich
Geltendes alles andere als selbstverständlich ist.
Das gilt nicht nur für die als Unterstützer
genannte „Redaktion der kommunistischen Internet-Zeitung“
kommunisten-online.de. Deren Anfang Mai 2004 verschickter Newsletter
enthielt nicht nur den Aufruf zur Kölner Konferenz, sondern neben einer
Verbeugung vor Stalin ("prophetische Voraussage") mehrere Links
zu Texten, an denen sich das erbärmliche Niveau des Antiimp-Antizionismus
einmal mehr studieren lässt: Das K-Grüppchen deckt das Spektrum von
Dummheiten (an Möllemanns antisemitischem Wahlkampf-Flyer lasse sich
nichts Verwerfliches erkennen) über faktenresistenten Hass auf Israel und
den Zionismus bis zu antisemitischer Paranoia (eine kritische Studie des
DISS zur Nahost-Berichterstattung deutscher Medien wird als durch Geld vom
israelischen Geheimdienst Mossad finanzierte Arbeit von
"Diversanten" entlarvt) ab.“
Wir
freuen uns, nun endlich ganz offiziell vom DISS
eine Antwort bekommen zu haben. Mit DISS ist nicht „Das
Ist
SchwachSinn“
gemeint, sondern „Duisburger Institut für Sprach- und
Sozialforschung“, das vor ein paar Jahren von der in den USA ansässigen
zionistischen Organisation AJC den bezahlten Auftrag bekam, hinter
jeglicher Kritik an israelischer Politik Antisemitismus zu sehen – natürlich
wissenschaftlich verbrämt. Da die Organisation, von der Jäger sein Geld
bekam, die Partnerorganisation der deutschen Konrad-Adenauer-Stiftung ist
und in der USA Zeitungen versucht einzuschüchtern, die kritisch über
Israel berichten, ist wohl davon auszugehen, dass hinter diesen Auftrag
israelische Regierungskreise stecken - also die Mossad! Wer denn sonst?
-
Fest steht, Jäger hat sich nicht selbst den Auftrag gegeben.
-
Fest steht, dass die amerikanische zionistische Organisation AJC sich
nicht eben durch Progressivität auszeichnet.
-
Fest steht auch, dass das AJC
die Politik Scharons gegen die Palästinenser kritiklos unterstützt.
Aber
das DISS gibt das auch noch selbst zu. Vor „Die
Nahost-Berichterstattung zur Zweiten Intifada in deutschen Printmedien,
unter besonderer Berücksichtigung des Israel-Bildes“
schreibt Jägers DISS
selbst:
„Der
folgende Text stellt die Zusammenfassung der Ergebnisse eines Projektes
dar, das vomDuisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) im
Auftrag des American Jewish Committee
(Berlin) (AJC) durchgeführt wurde und in dem der deutsche Printmedien-Diskurs zur Zweiten Intifada vom
September 2000 bis zum August 2001 untersucht wurde.“
Was also will Alfred Schober, der
Aktentaschenträger des Duisburger Herrn Professor Dr. Siegfried Jäger,
wenn wir den logischen Schluss ziehen, dass hier die Mossad gezahlt hat?
Er leugnet es auch gar nicht, behauptet aber, das hätte die NPD auch
schon mal gesagt. Na und? Die NPD spielt sich seit geraumer Zeit auch als
Partei des Kampfes gegen den Sozialabbau auf. Ist es deshalb
gerechtfertigt, dass Schröder und Co die sozialen Rechte des Volkes
beseitigen? Darf man deshalb die Schrödersche Politik nicht bekämpfen?
Was
also soll Schobers Gequatsche „Spekulationen
über die Finanzierung des DISS durch den Mossad gab es zuvor nur aus der
Nazi-Szene.“ Der Herr
Sprachwissenschaftler Schobert versteht offenkundig die Sprache nicht. Wir
wissen nicht, wer das DISS finanziert. Sicher in erster Linie der deutsche
Steuerzahler, wir haben auch nie behauptet, dass das DISS vom Mossad
finanziert wird, aber wir wissen, dass das Machwerk „Die
Nahost-Berichterstattung zur Zweiten Intifada in deutschen Printmedien,
unter besonderer Berücksichtigung des Israel-Bildes“von
der Mossad im Auftrag gegeben und bezahlt wurde. Wenn Schobert aber damit
sagen will, auch sonst erweise sich die Mossad als spendabel gegenüber
bestimmten Vertretern germanischer Sprachwissenschaft, werden wir ihm
nicht widersprechen – würden es aber nie unbegründet behaupten.
Es ist klar, Schobert will uns in die rechte
Ecke stellen. Er mag doch mal seinen Chef fragen, ob das zutrifft. Wenn
der ehrlich antwortet, wird er das verneint bekommen. Immerhin hat Jäger
schon vor 30 Jahren ein Buch von mir als Kultbuch hoch gelobt.
Aber damals gan er sich noch links.
Oder aber er geht davon aus, dass andere,
wie er ja selbst auch, inzwischen die Seite der Barrikade gewechselt
haben. Damals war Jäger ein Linker und vertrat einen marxistischen Ansatz
in der Linguistik. Aber wie auch andere Linke, so Rabehl, hat er nun die
Seiten gewechselt und steht rechts. Jäger macht aber scheinbar auf
antifaschistisch, was in letzten Jahren immer mehr zu prozionistisch
wurde.
In
seinem Text scharwenzelt er im übrigen um bestimmte Kreise, die auch zu
den von uns unterstützten Konferenz gegen die Apartheidsmauer am
kommenden Samstag. Er selbst stellt sich scheinbar kritisch gegen die
Antideutschen, die diese Konferenz stören wollen.
Natürlich
muss er das, sind doch die Antideutschen so was von blöd, dass sich ein
Mitarbeiter eines Herrn Jäger nicht auf deren Niveau zu begeben bereit
ist. Trotzdem gehört er und andere zu den Ideologen dieser Doofköppe.
Schober schreibt für die Organe der Antideutschen Jungle World,
Konkret und dem Organ von Spiegel und Friedmann „Allgemeine Jüdische
Wochenzeitung“, die ja wohl unbestritten als zionistisch eingestuft
werden kann. Darüber hinaus schreibt er für die Zeitung der
Edelanarchisten „Graswurzelrevolution“. Dieses Blatt ist, wie alle
Anarchisten, antimarxistisch und antikommunistisch.
Ein
sehr vielseitiger Herr ist unser Herr Schobert. Den also schickt Jäger
vor um uns und andere zu verleumden. Naja, wenns denn so ist, soll er. Wir
wissen ja aus welcher stinkenden rassistischen Quelle sich das speist. Es
hat schon härtere Angriffe gegeben. Gehen wir zur Tagesordnung über.
Alfred Schobert schreibt selbst: „Der Autor ist Mitarbeiter beim
Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS).“
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