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KP Venezuela: Militärische Zusammenarbeit Venezuela-Russland beginnt

RUSSISCHE KRIEGSFLOTTE KOMMT ZUM JAHRESENDE NACH VENEZUELA

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Municipio Munoz / Bundesstaat Apure, 7. September 2008, Tribuna Popular TP.- Der Präsident von Venezuela, Hugo Chávez, versicherte am Sonntag, dass der bevorstehende Besuch einer russischen Kriegsflotte wahrscheinlich Ende November oder Dezember stattfinden wird, denn „noch sind wir nicht so weit“.

„Wir sind in der Vorbereitungsphase. Wir sind noch nicht so weit, damit dieser Besuch oder wahrscheinlich dieses Manöver in September oder Oktober stattfinden kann. So soll es Ende November oder Dezember sein. Das wird von der Planung abhängen, die sie dort in Russland gerade machen“, äußerte Chávez während seines Fernsehprogramms „Alo Presidente“ aus diesmal dem südwestlichen Bundesstaat Apure.

Der Staatschef informierte darüber, dass er das Thema bereits mit dem Präsidenten Russlands, Dimitrij Medwedjew, und dem Premierminister Wladimir Putin während seines letzten Staatsbesuches dort erörtert hatte.

„In ihrer Routen- und Besuchsplanung haben sie eine Fahrt durch die Karibik und Südamerika vorgesehen. Und uns haben sie gebeten, nach Venezuela zu kommen. Und wie ich schon bei verschiedenen Gelegenheiten gesagt habe, sind wir dazu bereit“, meinte der venezolanische Staatschef.

Er bekräftigte, dass jene Flugzeuge strategischer Reichweite es erfordern, an irgendeinem Punkt stationiert zu werden. „Und wo werden sie das tun?“, fragte er sich „Nicht in einem Land, wo sie das nicht wollen, nein. Sie suchen nach ihren strategischen Verbündeten. Venezuela ist ein strategischer Verbündeter von Russland“, betonte er.

Er versicherte, dass „wenn ein Manöver gemacht werden muss, wie wir vor einigen Tagen ein Manöver mit den Streitkräften der Niederlande gemacht haben, mit der Marine, mit den französischen Streitkräften in der westlichen Karibik“, dann werden wir das tun „mit unseren bescheidenen Mitteln. Aber jeden Tag werden wir besser und perfekter“, unterstrich er.

Er informierte, dass zwischen dem 2. und 14. November 2008 eine Operation mit Brasilien unter der Bezeichnung „Kreuz des Südens“ zu Ende geführt werden wird, welche schon in den zurückliegenden Wochen gelaufen war, aber diesmal in größerem Ausmaß.

„Unsere Landesverteidigung ist jeden Tag stärker und besser für die Landesverteidigung vorbereitet. Wenn also die russische Flotte im November oder Dezember kommt, dann bereiten wir uns gerade jetzt vor, sie zu empfangen. Und wenn es möglich ist, ein Manöver abzuhalten, dann würden wir das in den karibischen Gewässern tun“, bekräftigte er.

Chávez begegnete damit Spekulationen, „denn die kleinen Yankees hier behaupten schon, dass ein geheimer Stützpunkt in Venezuela eingerichtet werden wird, wo die Russen Bomben aufstellen werden“. Und weiter: „Sie beginnen, irgendeine Zahl von Sachen zu erfinden. Wir werden alles ganz öffentlich machen.“ Denn sowohl die russische, als auch die USA-Flotte operieren weltweit. „Und wenn wir eines Tages eine strategische Flotten hätten, würden wir dasselbe machen. Das ist nicht in unseren Plänen“, sagte der venezolanische Staatschef.

Im Falle Venezuelas wäre dies eine Präsenz „für den Frieden und niemals für den Krieg. Denn dies ist unsere Politik. Wir sind ein Land des Friedens. Wir sind die Rufer und Erbauer des Weges zum Frieden in Venezuela und der Welt“, betonte er.

Angesichts des Alarmzustandes auf den Antillen wegen der ausgedehnten Zyklon-Unwetter brachte der venezolanische Präsident seine Solidarität mit dem kubanischen Volk zum Ausdruck, wo für diesen Sonntag der mächtige Hurrikan „Ike“ erwartet wird. „Wir werden diese Völker weiterhin unterstützen, solange Gott dies möglich macht. Dies ist jetzt schrecklich und dennoch weniger schlimm, wie es Fidel sagte, als wenn es eine Revolution in Kuba gibt“, so der Staatschef.

Quelle: http://www.tribuna-popular.org

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