|
Philippinen:
NPA-Guerrilla
meldet Erfolg aus Süd-Mindanao
NPA-KÄMPFER
ENTWAFFNEN POLIZEISTATION
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
der NPA Süd-Mindanao vom 1. Juli 2009.-
Die 4. Pulang Bagani Kompanie der „Neuen Volksarmee“
(New People's Army - NPA) in Süd-Mindanao entwaffnete erfolgreich die
Polizeistation der Ortschaft Santa Josefa (Ortsteil Población) in der
Provinz Agusan del Sur am 1. Juli 2009 um 8:30 Uhr. Die Aktion dauerte
10 Minuten. Die NPA beschlagnahmte 8 Feuerwaffen, darunter 3 M-16
Handfeuerwaffen, ein Gewehr des Typs M-14, 3 Pistolen des Kalibers 45 mm
sowie eine Pistole des Kalibers 9 mm. Der Munitionsvorrat sowie andere
Ausrüstungsteile der Polizei wurden ebenfalls eingezogen.
Nicht
ein einziger Schuf wurde abgefeuert, weil die Polizeistation rasch außer
Gefecht gesetzt werden konnte. Dieser taktische Angriff zeigt erneut, daß
das einzige Angriffsziel der NPA die Feuerwaffen sind, die die
kommunistischen Kämpfer weiter erstarken lassen. Niemand auf Seiten des
Gegners nimmt Schaden, sofern die Gegner den NPA-Angriffen keinen
Widerstand leisten. Damit hält sich die NPA beim Verhalten im Kampf an
internationales humanitäres Recht.
Die
taktischen Angriffe dienen der Bestrafung der Streitkräfte der brutalen
und korrupten Arroyo-Regierung, die jetzt durch Parlamentsbeschluss oder
Verfassungstricks ihren Verbleib an der Macht vorbereitet. Des Weiteren
dienen diese taktischen Angriffe dazu, die von der NPA aufrechterhaltene
Initiative im eingeleiteten Guerrillakrieg gegen die Feinde zu
untermauern, deren Operationsplan Bantay Laya 2 durch die breit
gestreuten und intensivierten taktischen Angriffe bei einer ständig an
Breite und Tiefe gewinnenden Massenbasis seine Niederlage erlitten hat.
(gez.)
Ka Nadem, Sprecher,
4.
Pulang Bagani Kompanie,
New
People's Army Süd-Mindanao
Quelle:
E-Mail der philippinischen Kommunisten an die Redaktion K-online |