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Zum Sieg des Volkes in Bolivien

62 % UND KONGRESS-MEHRHEIT  FÜR EVO MORALES

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Caracas, 6. Dezember 2009, Tribuna Popular TP / von Faustino Rodríguez Bauza.-  Mit dem Erfolg der national-revolutionären Bewegung Boliviens bei einer historisch rekordhohen Wahlbeteiligung von über 90% ging der Wahlgang am vergangenen Sonntag zu Ende. Es hat einen bedeutenden Linksschwenk hin zur revolutionären Bewegung bei der Wählermasse gegeben. Evo Morales gewinnt die Präsidentschaft, er gewinnt die Kongressmehrheit. Zwei Departamentos (Provinzen) werden der reaktionären faschistischen, separatistischen und pro-imperialistischen Opposition entrissen.

Dieses Ereignis stellt eine Stärkung für die revolutionäre und Souveränitätsbewegung Boliviens dar. Sie schwächt den Imperialismus und die Kriegspolitik der Regierung Obama und ihrer Vasallen in Lateinamerika, speziell Uribe und die anderen Lakaien wie Alan García, Oscar Arías, Martinelli, die Diktatorfiguren Micheletti, Romeo Vásquez und Lobos aus Honduras.

Die wichtigen Tatsachen bei den Wahlen sind folgende:

1.- Evo Morales bekommt einen Zuspruch, der gewaltig über dem liegt, welchen zuvor Meinungsumfragen ergaben. Er verbessert beachtlich das Abstimmungsergebnis in den Departamentos (Provinzen), die als „Hochburgen“ der faschistischen und separatistischen Reaktion des sogenannten Halbmondes angesehen worden waren.

2. Zwei der Departamentos des einst sogenannten „Halbmondes“ wechseln in das Lager der bolivianischen patriotischen Kräfte. Mit dem Halbmond wird gebrochen, ihm verbleiben nur drei Departamentos, was wir die „Achse der Parität“ nennen werden können.

3.- Wir sprechen von „Achse der Parität“, weil in den einst von den faschistisch-reaktionären Kräften Departamentos den Zuwachs für Evo Morales beherrschten und die Kräfte der Volksbewegung sehr umfassen ist. Die Differenz zugunsten der Reaktion hat beachtlich abgenommen, so dass in diesem Moment dort praktisch eine Pattsituation besteht.

Wenn wir den „Verlusteffekt“ bedenken, der sofort bei einer Wahlniederlage solchen Ausmaßes eintritt, wo von fünf stabilen Departamentos zwei für die reaktionäre Opposition verlorengingen und sich ihr Vorsprung so sehr verminderte, dass sie praktisch in einer Pattsituation in den anderen drei Departamentos steckt ... und wenn wir die für den revolutionären Prozess günstigen Folgewirkungen des Restes von Bolivien auf die Bevölkerung dieser Departamentos betrachten, dann trägt dieses Wahlergebnis dazu bei, die Lage in Bolivien noch mehr zu stabilisieren, und den Einfluss der Kräfte der Volksbewegung auf die der Reaktion verbliebenen kleineren Zahl von Departamentos mit Sicherheit zu erhöhen.

4.- Der separatistische sogenannte „Halbmond“ verschwindet. Der Übergang zur „Achse der Parität“ erfolgt in drei Departamentos. Damit schwindet das Bevölkerungsgewicht bei den separatistischen Tendenzen, und zwar durch die der Reaktion verlorengegangenen Departamentos wie auch durch den Verlust an Einfluss in den ihnen noch verbliebenen Departamentos.

5.- Der von der revolutionären Bewegung in Bolivien erzielte Vorsprung im Kongress ist sehr wichtig. Dort ist das Kräfteverhältnis geändert worden. Die revolutionäre Bewegung gewinnt laut Stimmauszählung die große Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses.

Zusammen mit dem Druck der organisierten Massenbewegung Boliviens wird dies ermöglichen, bei der Entwicklung der patriotischen, antiimperialistischen Bewegung für partizipative Demokratie und Erfüllung der Forderungen des bolivianischen Volkes voranzukommen, um den Prozess der bolivianischen revolutionären Umgestaltung zu beschleunigen.

6.- Der Sieg von Evo Morales in Bolivien in der Präsidenten- und Kongresswahl stellt einen starken Schlag gegen den Imperialismus, die Bush-Obama-Politik von Gates und Obama der Staatsstreiche, der Destabilisierung, des Präsidentenmordes, der Kriege und der angestrebten Vorherrschaft über Lateinamerika dar.

Wir von der Solidarischen Volkspresse Kommunisten Mirandas beglückwünschen das bolivianische Volk zu diesem Sieg. Wir werden unsere Informationsarbeit in unserer Unterstützung für den bolivianischen revolutionären Prozess fortsetzen.

Des Weiteren werden wir mit allen amtlichen Informationen in unseren Händen eine Neubewertung und Kommentierung dieser neuen Lage Boliviens vornehmen.

Gleichermaßen dürfen wir nicht in Siegestaumel verfallen. Denn der imperialistische Gegner schläft keine Minute. Und jedes Vorrücken, welches er erreicht, wie jetzt in Honduras, versucht er zu festigen. Er verfeinert und verstärkt seine imperialistische Kriegspolitik der Ausnutzung derjenigen Länder, die er gegen ihre Bruderländer beherrscht, wie er es heute in Kolumbien macht.

Und wenn er dabei unterliegt, wie in diesem Fall in Bolivien, wo sie Einfluss verloren haben, unterlegen sind, wie in diesem Fall. Dann entwickelt er seine Verschwörungsmachenschaften aus Sabotage, Spionage, Präsidentenmord, Staatsstreich. Er macht mit seiner Politik des Separatismus und der Destabilisierung weiter.

Das Fortschreiten des bolivianischen Prozesses der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, politischen, kulturellen Umgestaltung wird eine große Bedeutung für Lateinamerika und die Welt haben.

Quelle: PrensaPopularSolidaria_ComunistasMiranda http://prensapopular-comunistasmiranda.blogspot.com/

in: http://www.pcv-venezuela.org

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