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Ein Beitrag aus Österreich:

Fast 500 Demonstranten bei der Antifa-Demo in Braunau!

Das Erstaunen in Braunau war groß: So viele (…) hatte man schon seit Langem nicht mehr erlebt. Die Zustimmung der Bevölkerung – die Demo führte durch weite Teile der o.ö. Stadt – war sehr groß. An diesem Tag hatten die Faschisten tatsächlich keinen Fußbreit gewonnen.

Auf der Abschlusskundgebung vor dem Gedenkstein für die Opfer des und den Widerstand gegen den Nationalsozialismus vor dem ehemaligen Hitler-Geburtshaus gab es nicht nur Reden (Robert Krotzer von der KJÖ Braunau, ein SJ-Vertreter und Helmuth Fellner von der KI), sondern auch eine hervorragende künstlerische Untermalung durch den demokratischen Chor Braunau. Die anschließende Diskussion mit dem Widerstandskämpfer Rudolf Haunschmid und das Antifafest zeigten, dass sich im Geiste des Antifaschismus nicht nur demonstrieren, sondern auch diskutieren und feiern lässt.

 Selbst die o.ö. Kronenzeitung kam nicht umhin unter dem Titel „Demo in Braunau“ zu berichten: „Das Bündnis gegen Rechtsruck und Sozialabbau marschierte in Braunau auf. Es demonstrierte gegen Aktivitäten rechtsradikaler Gruppen im Innviertel.“

Dank schulden die Antifaschisten den Veranstaltern, die in langer und hervorragender Vorbereitungsarbeit den Erfolg dieser Veranstaltung garantierten. Sie haben damit dem Antifaschismus einen wichtigen Dienst erwiesen, denn die Neonazis werden es sich in Zukunft lange überlegen, wenn sie wieder Provokationen starten wollen. Es ist ihnen geraten, dies überhaupt bleiben zu lassen. Denn die Antifaschisten werden wachsam sein.

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