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Denkmal
für Che Guevara in Wien enthüllt
„Che
Guevara hat auf seiner Mütze nur einen Stern getragen, den Armen jedoch
die Sterne vom Himmel geholt.“...
Kommunissten-online
vom 10. Oktober 2008 - ... sagte der sozialdemokratische Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha anlässlich der Enthüllung
einer Bronzebüste von Che am Donnerstag, dem 6.10.2008, im
Wiener Donaupark. Der Sozialdemokrat Karl Blecha soll Che persönlich in den 60er Jahren erlebt haben.
Anlass
zu der Ehrung war der 41. Jahrestag der Ermordung Ches. An der Feier
nahm auch der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) teil.
Es
freut uns immer sehr, wenn einer, der sich für die Gerechtigkeit in
dieser Welt verdient gemacht hat, geehrt wird. Che Guevara hat sich
zweifelsohne um die Unterprivilegierten verdient gemacht, hat für sie
und mit ihnen gekämpft und hat das mit seinem Leben bezahlt.
Die
Ehrung in Wien ist erfreulich. Übrigens ist das das erste Che-Guevara-Denkmal
in einer europäischen Stadt.
Über
die Motive, warum die österreichischen Spitzen-Sozialdemokraten jetzt
Che Guevara ehren, kann ich nur spekulieren. Natürlich sind sie nicht
zu Revolutionären mutiert, natürlich sind sie Sozis mit allem, was
dazu gehört.
Die
Initiative für das Wiener Che-Projekt kam von der Österreichisch-Kubanischen
Gesellschaft, wobei von einem Prominentenkomitee unter Beteiligung
Elfriede Jelineks und des jüngst verstorbenen Germanisten Wendelin
Schmidt-Dengler 28.000 Euro gesammelt wurden.
Auch
das dürfte kein Motiv für die Wiener Spitzen-Sozis zur Che-Ehrung
gewesen sein. Fakt ist, sie meinten, man könne sich im hellen licht,
das dieser große Revolutionär noch 41 Jahre nach seinem Tod
ausstrahlt, ins rechte Licht rücken.
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