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Die Realität
der Werkbank China:
Profite für die
Konzern- und Monopolbourgeoisie
von
Reinhold Schramm / Berlin (24.11.2007)
Vorbemerkung:
Die berufenen und selbsternannten Pseudo-Linken – auch in
deutschen Traditions-Vereinigungen, Politsekten, Reihen und Parteien –
sie versuchen uns die physische und psychische Ausplünderung im
Kapitalinteresse, einschließlich im (imperialistischen)
Konzern- und Monopolinteresse, als notwendige materielle Vorbereitung für eine zukünftige “harmonische
sozialistische Gemeinschaft“ bzw. „harmonische Gesellschaft“ zu
verkaufen. Sie erweisen sich als ideologische
Vernebelungs-Experten der Interessen des Imperialismus, als ideologische
Kollaborateure der nationalen und internationalen Bourgeoisie. Diese
Ideologen des „Bourgeoissozialismus“ wurden bereits im Marx-Engels-Manifest
entlarvt!
Die
Multinationalen-Konzerne und ihre Werkbank China:
Häufig
ist, was unter Made in China firmiert, anderswo
vorproduziert worden. Viele Global Player nutzen China als allerletzte
Montagestation in ihren Produktionslinien. Das verfälscht nicht nur die
Statistik, sondern befördert die chinesische Volkswirtschaft auch zu
einer größeren Handelsmacht, als sie tatsächlich ist. Multinationale
Konzerne und Einzelhandelsriesen sind und bleiben die eigentlichen
Gewinner dieser Art von Globalisierung. „In den neunziger Jahren
haben Konzerne mit Basis in Nordamerika, Europa und in Asien ihre
Fertigungen nach China verlagert. Aber die Kontrolle darüber und damit
die Profite aus diesen Fertigungen bleiben fest in der Hand ausländischer
Firmen. China bekommt zwar die Lohnsumme, nicht jedoch die Profite aus
dieser Globalisierung“, erklärte ein MIT-Experte * in Cambridge.<
[1]
Mit
anderen Worten: Die Handelsbilanz zwischen China und den USA sagt nicht
viel mehr aus als die zwischen Bayern und Berlin. Ein Label Montiert
in China würde besser die tatsächlichen Verhältnisse
reflektieren als Made in China, wenn von einer
Barbie-Puppe, die in den USA 20 Dollar kostet, genau 35 Cent in China
bleiben. Das britische Wirtschaftsmagazin Economist
zitierte jüngst den Ökonomen Mei Xinyu vom Handelsministerium in
Peking: „China hat seit Jahren sicher ein paar nette Zahlen
vorzuweisen, aber amerikanische und andere ausländische Firmen die
realen Gewinne.“ [2]
Quellenverweis:
[1]
Siehe: Wochenzeitung Freitag , 06.10.2006 ;
Internet: www.freitag.de
(*) MIT / Massachusetts Institute of Technology
Der Autor arbeitet für die IG Metall und ist deren Mitglied im
Aufsichtsrat
der Siemens AG.
[2]
Siehe oben.
Empfehlenswert: LabourNet.de Germany. Hier: Internationales
- China.
Internet: http://www.labournet.de/internationales/cn/index.html |