|
NDFP
ist Gastgeber eines Meetings über „China
gestern und heute“
China
während 30 Jahren kapitalistischer Reform
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel (22. Okrober 2008)
|

Frau
Prof. Pao-yu Ching
in Utrecht |
NDFP
ist Gastgeber eines Meetings über „China
gestern und heute“
China
während 30 Jahren kapitalistischer Reform
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Pao-yu
ist Professorin Emeritus für Wirtschaftswissenschaften am Marygrove
College von Michigan/USA und spezialisiert auf das Studium der
chinesischen Wirtschaft und der konkreten Lebensbedingungen des
chinesischen Volkes.
Im
Meeting in den Niederlanden am 18. Oktober 2008 stellte Frau Prof.
Pao-yu Ching ein China vor, wie es in den westlichen Medien und
Bildungsanstalten selten gesehen wird. Sie behauptete: „Niemand glaubt
mehr wirklich, dass China noch ein sozialistisches Land ist.“
Zur
chinesischen Wirtschaftsreform, dem 1978 eingeleiteten sog.
„Sozialismus mit chinesischen Eigenschaften“, erklärte Prof. Pao-yu
Ching: „Die Reform hat Menschenleben gekostet und menschliches Leid
verursacht, Kubas wertvolle Naturreichtümer vergeudet, die Umwelt verwüstet
und aus China eine neuerliche Kolonie ausländischer Mächte gemacht.
China hat sich von einem sozialistischen Land und Unterstützer der
unterdrückten Völker in aller Welt in ein Land umgewandelt, welches
mit den Unterdrückern in Asien, Lateinamerika und Afrika verbündet
ist, um sich Bodenschätze anzueignen und seinen eigenen
wirtschaftlichen und politischen Einfluss zu erweitern.“
Andererseits
sagte sie: „Die Reform hat das chinesische Volk spüren lassen, was
Kapitalismus wirklich bedeutet. 30 Jahre nach Beginn der
kapitalistischen Reform hat nicht nur das Leiden der Mehrheit der
Arbeiter und Bauern angedauert, sondern haben sie auch begriffen, dass
bei Fortsetzung der kapitalistischen Reform ihre Söhne, Töchter und
Enkelkinde keine Zukunft haben werden. Fortschrittliche Intellektuelle
haben ebenso erkannt, dass die Zukunft Chinas in der Tat auf dem Spiel
steht. Mit dieser wirklichen Erziehung durch das Leben hat das
chinesische Volk letztendlich die Bedeutung des
„Zwei-Linien-Kampfes“ und Mao Tse-Tungs Warnung vor der Rückkehr
der Bourgeoisie begriffen.“
Es
gab lebhafte Diskussion seitens der politischen Flüchtlinge aus
Indonesien und Afghanistan sowie kommunistischer Parteien und Gruppen
aus den Niederlanden, Deutschland, Griechenland und Großbritannien.
Auch die NDFP beteiligte sich daran.
Zu
den Empfindungen des chinesischen Volkes nach 30 Jahren Reform meinte
Frau Prof. Pao-yu Ching, dass die den kapitalistischen Reformen sich
entgegen stellenen Kräfte in den letzten zwei Jahren an Stärke
gewonnen haben: „In einem von 170 prominenten Persönlichkeiten im
September 2007 unterschriebenen Brief an die Delegierten des
bevorstehenden 17. Parteitages der KP Chinas prangerten die
Unterzeichner offen an, dass Machthaber der KP Chinas nicht länger die
Interessen von Chinas Proletariat vertreten, und dass sie die Grundsätze
des Marxismus, Leninismus und Denkens von Mao Tse-Tung verraten.“
Sie
schlussfolgerte: „Obwohl es keinen Zweifel daran gibt, dass der Kampf
für Sozialismus in China wie überall lang, hart und voller Hindernisse
ist, wird Chinas das hinter sich gelassen sozialistische Vermächtnis
Chinas und die Theorie und Praxis Mao Tse-Tungs den Kampf letztendlich
zum Sieg tragen.“
Quelle:
http://ndfp.net/joomla/
http://ndfp.net/joomla/ |