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Erklärung
von Genosse Carolus Wimmer (KP Venezuela)
GEGEN
VERLÄNGERN DER BLOCKADE GEGEN KUBA DURCH OBAMA
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Caracas,
6. September 2010, Tribuna Popular TP (auf Kommunisten-online am 9.
September 2010).-
„Wir verurteilen den neuerlichen Angriff der USA auf die
Bruderrepublik Kuba, wie sie sich in der Entscheidung des US-Präsidenten
Obama äußert, die brutale und mörderische Blockade gegen das
kubanische Volk wieder einmal zu verlängern“, erklärte der
stellvertretende Vorsitzende des Lateinamerikanischen Parlaments (Parlatino)
und Sekretär für Internationale Verbindungen der Kommunistischen
Partei Venezuelas, Genosse Carolus Wimmer. Er nahm damit Stellung gegen
die Ankündigung von US-Präsident Barack Obama vom vorigen Freitag, die
US-Blockade gegen Kuba um ein weiteres Jahr zu verlängern.
„Dies
zeigt uns lediglich, dass die Machtpolitik der USA gegenüber unseren Völkern
unverändert weitergeht. Diejenigen, die irgendeine Hoffnung hatten,
dass sich mit Obama irgendetwas verändern würde, sehen sich heute
dieser Wirklichkeit gegenüber, welche nur den Bestrebungen der militärisch
führenden imperialistischen Weltmacht entspricht und damit über den
Willen eines Präsidenten hinausgeht“, so Genosse Wimmer.
Der
kommunistische Parlamentarier äußerte, dass dieses Handeln gegen Kuba
keine Veränderung seitens der USA erwarten lässt. Die USA werden die
gleiche Politik gegenüber Venezuela, der ALBA, der UNASUR und der künftig
existierenden Gemeinschaft der Staaten Lateinamerikas und der Karibik
betreiben.
„Die
USA sind weiterhin bestrebt, ihre Monroe-Doktrin durchzusetzen, welche
1823 begonnen wurde. Mit ihr raubten sie über zweieinhalb Millionen
Quadratkilometer von Mexiko und anderen Ländern, unterstützten sie
Diktaturen, intervenierten sie militärisch in Länder unserer Region.
Und weil diese Politik von unseren Völkern stark zurückgewiesen wird,
wird der Druck seitens des Imperialismus weitergehen“, so Genosse
Wimmer.
Gleichzeitig
sagte Genosse Wimmer, dass der Fall Kuba ein heldenhaftes Beispiel eines
unbeugsamen Volkes im Widerstand ist, welches für seine Unbeugsamkeit
die „Strafe vom Imperialismus“ erhält, aber sich trotz dieser Lage
in den letzten Zeiten verändert hat.
„Kuba
ist kein isoliertes Land mehr wie in den 90er Jahren. Es ist jetzt in
Lateinamerika integriert. Und die Solidarität, die die Kubaner erhalten
werden, wird verhindern, dass diese Blockade ihr Ziel erreicht und mit
dem revolutionären und sozialistischen Prozess auf der Antillen-Insel
Schluss macht“, so Genosse Wimmer am Ende seiner Ausführungen.
Quelle:
http://www.tribuna-popular.org/
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