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Kubas
internationalistische
„Misión Milagro“ in Nikaragua
75.000
NIKARAGUANISCHE AUGENKRANKE OPERIERT
von
Pedro Ortega Ramírez
Übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Havanna,
19. März 2011, Cubadebate. (auf Kommunisten-online am 17. März 2011)
– 75.000 chirurgische Eingriffe haben das Augenlicht, die Sehfähigkeit
und damit die Hoffnung 75.000 Nikaraguanern zurückgegeben. Diese
Operationen wurden von den kubanischen Augenärzten im Rahmen der „Misión
Milagro“, der „Mission Wunder“, kostenlos geleistet. Die
solidarische Hilfe wurde in den vier aufgenärztlichen Zentren durchgeführt,
die in Nikaragua errichtet worden waren.
Am
1. Mai 2007 startete die Sandinistische Regierung unter Comandante
Daniel Ortega Saavedra dieses Programm. Laut Doktor Vicente Morán, dem
stellvertretenden Leiter der Ärztebrigade „Ernesto Che Guevara“ und
Leiter der „Misión Milagro“ in Nikaragua, wurden bisher 75.355
augenärztliche Operationen in Nikaragua im Rahmen dieses Programms
geleistet.
Die
meisten Operationen waren Pterygium-Operationen, gefolgt von Katarakten.
Die kubanischen Fachärzte führten aber auch kleinere Operationen
durch.
Seit
der Wiederkehr des FSLN an die Regierungsmacht nahm Comandante Daniel
die kostenlose Gesundheitsbetreuung im nikaraguanischen Gesundheitswesen
wieder auf. Er gab dabei dem Thema der Augenkrankheiten den Vorrang und
ließ das erste augenärztliche Zentrum in Ciudad Sandino bauen.
Doña
Rosaura García, die in Kuba und Nikaragua von den kubanischen Ärzten
behandelt wurde, dankte im Namen von tausenden Nikaraguanern, welche
ihre Sehfähigkeit dank der „Misión Milagro“ wiedererlangen
konnten: „Ich danke unendlich allen diesen Ärzten, die ihr Land
verlassen haben, um hierher zu uns zu kommen und allen Nikaraguanern und
den ärmsten Menschen zu helfen. Ich werde ewig dem Volk Kubas, den
kubanischen Ärzten, der Regierung Kubas danken. Hoch lebe der
Comandante Fidel Castro!“, so Frau García.,
Elías
Guevara, stellvertretender Minister Nikaraguas für Gesundheit, äußerte,
dass dank des Willens der Sandinistischen Regierung und der Solidarität
ds Volkes von Kuba und Venezuelas Programme wie „Misión Milagro“ in
Nikaragua Wirklichkeit sind, wodruch „etliche tausende Menschen ihr
Augenlicht zurückgegeben worden ist“.
Er
sagte, dass die Kosten der augenärztlichen Operationen in Nikaragua 3
Milliarden Dollar in Privatkliniken ausmachen, weshalb diese Anstrengung
der Regierung hoch einzuschätzen ist.
Im
Augenzentrum von Ciudad Sandino werden täglich im Durchschnitt 80
Operationen durchgeführt. Zwei Jahre später wurde es geschafft, das
augenärztliche Zentrum „Carlos Fonseca Amador“ in Matagalpa
aufzubauen, welches voriges Jahr vom Präsidenten Daniel Ortega
feierlich eröffnet worden war.
In
den Autonomen Regionen des Nord- und Südatlantiks befindet sich ein
solches Zentrum in jeder Region, d.h. in Puerto Cabezas und in
Bluefields. Diese Zentren dienen den Ortschaften jener Gegenden.
Im
vergangenen Jahr wurden in Sprechstunden 78.568 Nikaraguaner untersucht
und behandelt. Und es wurden insgesamt 12.440 chirurgische Eingriffe
vorgenommen, lt. Morán.
Die
kubanischen Fachärzte der Brigade „Ernesto Che Guevara“ betreuten
2010 insgesamt 79.000 Patienten und führten 3000 chirurgische
Operationen und 1828 Geburtshilfen durch, was das Leben von insgesamt
305 Nikaraguanern rettete.
Morán
äußerte, dass seit dem Beginn der solidarischen Hilfe Kubas für
Nikaragua 2007 die kubanischen Ärzte 3,5 Millionen Menschen ärztliche
Leistungen zukommen ließen.
Im
augenärztlichen Zentrum „Augusto C. Sandino“ in Ciudad Sandino
wurde eine kleine Feier wegen des Überschreitens der Zahl von 75.000
Operationen in Nikaragua veranstaltet. Am Festakt nahmen die Bürgermeisterin
von Managua, Daysi Torres, Generalkommissar John Báez, Kubas
Botschafter in Nikaragua Eduardo Martínez, kubanische Ärzte, Patienten
und Menschen aus der Bevölkerung vor Ort teil.
Quelle:
http://cuba.cubadebate.cu/
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