Proletarischer Internationalismus

Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

Hugo Chávez warnt Eisenhüttenwerk SIDOR, es zu enteignen, wenn es den Wechsel nicht akzeptiert

von: Bolivarianische Nachrichtenagentur (ABN)

Übersetzung: Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Barinas, 17. Juni ABN.- „Wenn das Orinoco-Eisenhüttenwerk (SIDOR) den Wechsel nicht akzeptiert, werden wir es enteignen und nichts weiter. Dieses Werk ist unseres“, erklärte der Präsident der Bolivarianischen Republik Venezuela, Hugo Chávez Frías.

„Sie wollen den einheimischen Eisenmarkt nicht versorgen, und aus diesem Grunde verbringen sie das Roheisen zur Rohrefertigung außer Landes und bringen die Stahlrohre dann wieder hierher zwecks überteuertem Verkauf. Ich akzeptiere das nicht länger“, sagte Chávez im Sonntagsprogramm „Aló, Presidente“ (Nummer 286) im Sozialen Produktionszentrum Florentino in der Stadt Barinas. Der Minister der Volksmacht für die Grundlagen- und Bergwerksindustrien, José Kant, informierte den Amtsinhaber des Landes, dass in der letzten Woche ein Treffen stattfand, wo die Werktätigen mit der Ministerin der Volksmacht für die Leichtindustrien und den Handel María Cristina Iglesias zusammentrafen, um die gegenwärtige Problematik des Stahlunternehmens zu diskutieren. „Wir waren uns im klaren in der Beratung, dass beispielsweise nicht akzeptiert wird, dass der Preis der Güter und Produkte von SIDOR auf dem Binnenmarkt über denen des Außenmarktes liegen“, sagte Kant. Gleichfalls erklärte er, dass man übereingekommen ist, „drei Preise festzusetzen, die drei Unterschiede im Binnenmarkt festlegen. Erstens einen Grundpreis für uns, den der Kosten, für welche SIDOR seinen Rohstoff zu Niedrigpreisen anbieten wird und Binnenbetriebe gestärkt werden. Zweitens ein Preis für Genossenschaften. Und drittens ein Preis für den Binnenmarkt“.

Die Aktienkapitalmehrheit bei SIDOR verteilt sich zu 60% an das transnationale Unternehmen TERNIUM, zu 20% an den venezolanischen Staat und zu weiteren 20% an die Werktätigen und ehemaligen Werktätigen des Unternehmens. Um das Wesen und das nationale Fundament von SIDOR zu retten, fordern die Werktätigen des Unternehmens dessen Nationalisierung, denn seit nunmehr neun Jahren haben sie seitens des Transnationalen TERNIUM bei SIDOR eine Reihe von Verletzungen der Betriebsvereinbarung, des Gesundheitsschutzes, des Bildungsplans und im sozialen Bereich erlitten. Diesbezüglich äußerte sich der Präsident Chávez über die Unterschiede zwischen dem Kapitalismus und dem Sozialismus: „Der Kapitalismus hat als Fundament den freien Markt, und angeblich existiert da eine unsichtbare Hand, die alles reguliert. Dies ist falsch. Die Preise müssen geplant werden, wie wir es bei SIDOR erreicht haben, um den Mehrwert und die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen zu eliminieren“. Demgegenüber, so setzte er fort, „ist das sozialistische Modell gesegnet. Gesegnet seist du sozialistischer Traum, für dich kämpfen wir das ganze Leben lang, um den Traum Wirklichkeit werden zu lassen, die Idee von Christus dem Erlöser und dem Befreier Simón Bolívar“.

Quelle: http://www.tribuna-popular.org

zurück

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62 3601 0043 0433 4074 36., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!