Proletarischer Internationalismus

Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

Prof. Jose Maria Sison

Pressemitteilung der National-Demokratischen Front der Philippinen (NDFP) vom 8. Juli 2011

ZUM TREFFEN ZWISCHEN SENATOR FRANCIS PANGILINAN UND NDFP-VERHANDLUNGSDELEGATIONSLEITER LUIS JALANDONI UND NDFP-POLITISCHEN HAUPTBEVOLLMÄCHTIGTEN JOSE MARIA SISON

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Pressemitteilung der National-Demokratischen Front der Philippinen (NDFP) vom 8. Juli 2011

ZUM TREFFEN ZWISCHEN SENATOR FRANCIS PANGILINAN UND NDFP-VERHANDLUNGSDELEGATIONSLEITER LUIS JALANDONI UND NDFP-POLITISCHEN HAUPTBEVOLLMÄCHTIGTEN JOSE MARIA SISON

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

auf Kommunisten –online am 13. Juli 2011 – Der Vorsitzende der Verhandlungsdelegation der National-Demokratische Front der Philippinen (NDFP) Luis Jalandoni und Prof. Jose Maria Sison, Politischer Hauptbevollmächtigter der NDFP, hießen Senator Francis Pangilinan, den Vorsitzenden des Senatsausschusses für Landwirtschaft und Lebensmittel und des Komitees für Soziale Gerechtigkeit und Ländliche Entwicklung im Informationsbüro der NDFP in Utrecht/Niederlande am 7. Juli 2011 freundlich willkommen.

Senator Pangilinan kam seinerseits als Senatsgesandter der Regierung der Philippinen, um die Friedensverhandlungen zwischen der Regierung der Philippinen und der NDFP zu fördern und die Durchführung der formellen Gespräche zwischen der Regierung der Philippinen und der Verhandlungsdelegation der NDFP in Gang zu bringen.

Pangilinan legte seine Vorschläge für die Lösung der sozialökonomischen und politischen Probleme und seine Gründe, warum es diesbezüglich Hoffnung für die Philippinen gibt, zur Beachtung bei der NDFP vor. Jalandoni versicherte dem Senator, dass die Führung der NDFP und die Verhandlungsdelegation seine Vorschläge ernsthaft studieren werden.

Jalandoni und Pangilinan stimmten darin überein, dass es für die Friedensverhandlungen dringend erforderlich ist, angesichts der schweren Probleme in den Philippinen voranzukommen und in Reaktion auf den Wunsch des philippinischen Volkes solche Probleme durch umfassende Vereinbarungen über die grundlegenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Reformen anzupacken.

Sie waren sich über die Notwendigkeit für die Verhandlungsdelegationen einig, bald in formelle Gespräche einzutreten. Bezüglich der Gegenseitigen Arbeitsausschüsse über die Sozialen und Wirtschaftlichen Reformen und der Arbeitsgruppen für Politische und Verfassungsrechtliche Reformen waren sie sich einig, Durchführung ihrer Arbeit am Tisch bald wieder aufzunehmen.

Jalandoni wies auf die Notwendigkeit der Einhaltung der Gemeinsamen Vereinbarung über die Sicherheits- und Immunitätsgarantien (JASIG) und der Freilassung der 17 politischen Gefangenen hin, welche durch das JASIG geschützt sind. Pangilinan verpflichtete sich, bei der Suche nach Freilassung der besagten politischen Gefangenen zu helfen.

Pangilinan und Jalandoni einigten sich auf die Wünschbarkeit einer Partnerschaft oder eines Bündnisses zwischen der Regierung der Philippinen und der NDFP auf der Grundlage einer allgemeinen Erklärung der gemeinsamen Absicht, welche Waffenstillstand rechtfertigt und die Verhandlungen die umfassenden Vereinbarungen in den Grundbegriffen und im Detail ausarbeiten lässt.

Der Vorsitzende der NDFP-Verhandlungsdelegation argumentierte, dass gemäß der Umfassenden Vereinbarung über die Beachtung der Menschenrechte und des Internationalen Humanitären Rechts (CARHRIHL) die politischen Gefangenen schnellstens freigelassen werden müssen. Sie sind entweder wegen ihrer politischen Überzeugung oder Zugehörigkeit oder als Opfer von politischer Unterdrückung im Gefängnis und falschen Anschuldigungen wegen gemeiner Verbrechen oder politischer Angriffe ausgesetzt worden. Pangilinan verpflichtete sich, diese Sache mit der Delegation der Regierung der Philippinen zusammen mit der Möglichkeit Präsident Aquinos des Gewährens einer Amnesty für politische Gefangene zu diskutieren.

(gez) Senator Francis Pangilinan

Vorsitzender, Senatsausschuss für Landwirtschaft und Nahrungsmittel

Vorsitzender, Senatsausschuss für Soziale Gerechtigkeit und Ländliche Entwicklung

(gez) Luis Jalandoni

NDFP Verhandlungsdelegation Vorsitzender

(Sgd) Prof. Jose Maria Sison

NDFP Politischer Hauptbevollmächtigter

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion

Weitere Informationen und Fotos:

http://www.ndfp.net/j

zurück

Pressemitteilung von Ang Bayan, Zeitung der KP der Philippinen

ERFOLGREICHE REIHE TAKTISCHER ANGRIFFE DER NPA NEGROS

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Mitteilung des Apolinario „Boy“ Gatmaitan Kommandos der NPA Negros vom 18. Juli 2011. (auf Kommunisten-online am 21. Juli 2011) – 21 erfolgreich organisierte taktische Angriffe der NPA fanden an verschiedenen Guerrillafronten auf der Insel Negros in nur 31 Tagen vom 5. Juni bis 6. Juli 2011 statt. Die beste Aktion war der bedeutende militärische Angriffsschlag der NPA vom 12. Juni 2011 gegen militärische Spione, Schwerverbrecher am Volk, mit Störfeuer und Angriffsschlägen gegen die Söldnertruppen der Regierung der Philippinen und Strafaktion gegen die zerstörenden ausländischen Bergbaukonzerne, wie vom Volk gefordert. Sechs Schnellfeuergewehre und kleine Feuerwaffen, Munition und andere militärische Ausrüstung wurden von der NPA erbeutet. Die Bilanz auf Seiten der Regierungssöldnertruppen: 7 im Gefecht getötete Elemente, 15 Elemente verwundet im Gefecht. Drei Militärspione und Schwerverbrecher wurden bestraft.

Es folgt die Auflistung der taktischen Angriffe der NPA:

6. Juli - Einsatzkräfte der NPA des Armando Sumayang Jr Kommandos erstürmten ein Lager des Bergbaukonzerns Philex Mining Corp und zerstörten das Wohnhaus von Drill Corp, einem Partnerunternehmen der Philex, im Ortsteil Nabulao der Stadt Sipalay. Die NPA half den Arbeitern in jenem Wohnhaus dabei, ihre persönlichen Sachen und ihre Tiere mitzunehmen, bevor das Gebäude, zwei schwere Maschinen, ein Generator und 1 Nissan-Fahrzeug sowie andere Ausrüstungsgegenstände für den Bergbau niedergebrannt wurden.

Das Sicherheitspersonal wurde entwaffnet, Dadurch erbeutete die NPA ein Mossberg-Gewehr mit 21 Schuf Munition, 2 Pistolen Kaliber 9 mm mit 19 Schuf Munition, 3 Mobiltelefone mit 2 Ladegeräten, 1 Metalldetektor, 1 Revolver Kaliber 0,357 mm 4 Munitionspackungen sowie diverses Bergbaugerät. 11 Mobiltelefone der anwesenden Zivilpersonen wurden ebenfalls einstweilen beschlagnahmt und wurden dann in den folgenden Tagen zurückgegeben.

3. Juli - Eine Störfeueraktion wurde von einer NPA-Einsatzgruppe des Leonardo Panaligan Kommandos in Zentral-Negros ausgeführt. Der Angriff richtete sich gegen eine dort tätige Einheit des 11. Infanteriebataillons bei deren Rast in einer Hütte. Die Söldner vertrieben sich gerade die Zeit durch Kartenspiel. Ort: Lag-asa, Ortsteil Tacpao, Stadt Guihulngan. Ergebnis: 3 Söldnerelemente getötet im Feuergefecht, 6 Söldnerelemente verwundet im Feuergefecht, darunter ein gewisser Roy Salvador (11. Infanteriebataillon). Ein Militärhubschrauber flog die Verletzten und Verluste der Regierungstruppen nach Cebu in das dortige Militärkrankenhaus.

Erreicht wurde das völlige Gegenteil der Lügenmärchen des frustrierten Oberst Jonas Sumagaysay, welcher da behauptet, dass auf der Seite der NPA drei Mann getötet und vier Mann verletzt worden seien.

19. Juni - Eine Einheit des Armando Sumayang Jr. Kommandos der NPA bestrafte Ramil „Rigor“ Escora aus dem Ortsteil Tuyom Cauayan. Escora wolle gerade eine Granate ergreifen, als er begriff, dass in diesem Moment seine Festnahme erfolgte. Escora war ein übler Militärspion, ein früheres Bandenmitglied der „Revolutionären Volksarmee“ (RPA), stets verstrickt in ein Gangstersyndikat für Schläger und Auftragskiller. Gegen ihn liegen etliche Anzeigen wegen Mord, bewaffnetem Raubüberfall, Misshandlungen und Bedrohungen vor. Eine Eierhandgranate, 2 Packungen Munition für ein Gewehr, 1 Nokia-Mobiltelefon und eine Brieftasche mit geheimdienstlichen Unterlagen wurden bei ihm beschlagnahmt von der NPA.

18. Juni - Eine Einheit der NPA unter dem Rachel Mae Palang Kommando lieferte sich ein Feuergefecht mit einer Einheit des 79. Infanteriebataillons in der Ortschaft Pamplona in der Provinz Negros Oriental. Es gab keinen Verlust für die NPA. Entsprechende Lügen von Oberst Jonas Sumagaysay werden dementiert.

12. Juni - Verschiedene Einheiten der NPA des Leonardo Panaligan Kommandos eröffneten gleichzeitig das Störfeuer auf die militärischen Standorte im Ortsteil T. Hill von Villegas, auf das Hauptquartier des 11. Infanteriebataillons Bravo Coy im Ortsteil Buenavista der Stadt Guinhulngan in Negros Oriental und im Ortsteil Libas von Isabela in Negros Occidental.

Die Söldner der Regionalen Mobilen Einheit (RMG) im Ortsteil Libertad waren im Einsatz, als eine Einheit der NPA entschied, die Gelegenheit wahrzunehmen und das Feuer auf sie überraschend zu eröffnen. Ergebnis: 4 Söldner im Gefecht getötet, 1 Söldner im Gefecht verwundet.

An diesem Tag führte die NPA auch Kontrollpunkte in den Ortsteilen Bulado, Mani-ak, Buenavista und Hilaitan der Stadt Guihulngan in der Provinz Negros Oriental sowie in den Ortsteilen Mabini der Stadt Escalante und Talamnan der Stadt San José und Toboso und Malatas Calatrava in der Provinz Negros Occidental durch.

11. Juni . Escalanate City. Das Roselyn Pelle Kommando der NPA bestrafte durch eine Partisanenaktion Eric Matugas, einen üblen zivilen Angehörigen des militärischen Geheimdienstes der RMG, ehemals Mitglied der RPA-Bande und geistiger Urheber einer Reihe von gewaltsamen Raubüberfällen sowie Komplize von Renante Canete, der zuvor bestraft wurde.

8./9, Juni - NPA-Einheiten unter dem Roselyn Pelle Kommando belegten Angehörige des 62. Infanteriebataillons in den Ortschaften Calapi und Tul-angon sowie im Ortsteil Tabun-ac der Stadt Toboso mit Störfeuer. Es gab keinen Verlust für die NPA. Auf Seite der Regierungssöldner wurden 2 Elemente des 62. Infanteriebataillons im Gefecht getötet und drei verwundet.

5. Juni - Das Armando Sumayang Kommando der NPA führte die Anordnung des Revolutionären Volksgerichts aus und bestrafte Titing Pase als weiteren üblen Spion der philippinischen Armee, welcher in die Morde an Kleinschürfern auf dem Gelände des Bergbaukonzerns Maricalum Mining Corp verwickelt war, wobei auch drei unschuldige Kinder getötet und ihre Leichen anschließend aus den Abwassersenken der Minen gezogen worden waren.

Diese verschiedenen und gut organisierten taktischen Angriffe der NPA wurden mit Erfolg ausgeführt, weil ihnen die unendliche Unterstützung der ausgebeuteten und unterdrückten Volksmassen gewiss war, welche Opfer der faschistischen Söldnertruppen der philippinischen Armee und Opfer von monopolkapitalistischen Bergbaukonzernen sind, die ihnen das Land geraubt haben, die Umweltbedingungen und die Gesundheit des Volkes zerstört haben.

Diese gut organisierten taktischen Angriffe der NPA bedeuten, dass die NPA gestärkt und gefestigt in Negros und landesweit kämpft. Dies ganz im Gegensatz zu den Beteuerungen und Ammenmärchen des Jonas Sumagaysay.

An alle Menschen aus den Volksmassen in Negros:

Lasst Euch nicht vom Geschwätz des Lügners Maranon, der ein Mann der Bergbau-Aktivitäten in den Bergen von Sagay und den Gruben von Sagay und Cadiz ist, verarschen. Dort sind bereits die Bauern und die Fischer vertrieben worden. Er steckt auch hinter den systematischen Vertreibungen von 8000 Menschen in den Waldgebieten im nördlichen Negros. Diese Waldgebiete sollen als Weideflächen bald für importierte Rinder ausgebeutet werden. Was nur ganz wenige der Gründe sind, warum Maranon zusätzliche Truppen der Söldnerstreitkräfte in Negros anfordert. Sie sollen dann sicherlich lediglich seine wirtschaftlichen und politischen Interessen schützen.

Was die reaktionäre Regierung auch plant, das ist gegen die revolutionäre Bewegung. So die öffentlich-private Partnerschaft als Programm des US-gestützten Aquino-Regimes oder die Politik Negros Zuerst von Maranon. Das wird ganz sicher scheitern. Auch der Einsatzplan Bayanihan der Streitkräfte der Philippinen, wodurch das Volk terrorisiert wird, wird das Voranschreiten des Volkskriegs in Negros nicht aufhalten. Derzeit wird er die Wut und den Zorn der Volksmassen gegen das Herrschaftssystem weiter entzünden. Solange die Volksmassen Bauern, Arbeiter und Fischer sind, die ihre Lebensgrundlagen und ihre Menschenwürde durch das faule System verlieren, wird der bewaffnete Kampf für die national-demokratische Revolution weitergehen.

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion

Weitere Informationen:

http://theprwcblogs.blogspot.com/2011/07/statement-of-apolinario-boy-gatmaitan.html#more

zurück

Philippinen / NPA Süd-West Negros

ANZEIGEN GEGEN PABLO "JEAN" SOLA JR. BEIM REVOLUTIONÄREN VOLKSGERICHT ERSTATTET

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Mitteilung des Armando Sumayang Jr. Kommandos der Guerrilla-Front Süd-West-Negros auf der Insel Negros vom 13. Juli 2011. (auf Kommunisten-online am 3. August 2011) – Die revolutionäre Bewegung begrüßt das mutige Erstatten von Strafanzeigen durch die Bauern gegen Pablo "Jean" Sola Jr. wegen sechs brutalen Morden, zehn Fällen der Zerstörung von Privateigentum von Bauern, einem Fall von Brandstiftung, der gewaltsamen Aneignung von Grundstücken von 37 Einwohnern, Vernichtung von landwirtschaftlichen Kulturen des Volkes, Bedrohungen und wahllosem Herumschießen.

Das Revolutionäre Volksgericht hat die NPA angewiesen, dem beschuldigten Pablo "Jean" Sola Jr. die Vorladung zuzustellen. Der Beschuldigte ist verpflichtet, auf diese Vorladung zu antworten, denn dies ist sein Recht gemäß der Strafprozeßordnung. Er hat das Recht auf Anhörung sowie Verhandlung seines strafrechtlich relevanten Falls, zu welchem die Vorermittlungen aufgenommen worden sind. Er muß die nächstgelegene NPA-Einheit kontaktieren, sobald er die Vorladung erhalten hat. Unterläßt er das Befolgen der Vorladung, so bedeutet dies für ihn, daß er sein Recht auf Voruntersuchung durch das Volksgericht verwirkt. Dann wird er lediglich noch auf den Haftbefehl zu warten haben, welchen die NPA ausführt, um anschließend vor das Volksgericht gestellt zu werden, welches den endgültigen Beschluß fassen wird.

Die Menschen vor Ort haben über 70 Jahre lang unter der Unterdrückungsherrschaft des Clans von Pablo Sola Jr. gelitten. Dies begann seit der Zeit seines Vaters Pablito Sola, der 1942 das Land der armen Bauern im Ortsteil Camansi der Stadt Kabankalan gewaltsam raubte und dabei dem feudalen Grundsatz "Alles was meine Augen sehen, ist meins" folgte. Morde, Drohungen, Mißhandlungen, Einreichen falscher Anschuldigungen gegen die den Landraub bekämpfenden Bauern unter Nutzung der reaktionären Gerichte und Gesetze, der Polizei und der Söldnertruppen der philippinschen Armee wurden von Sola gegen die armen Bauern benutzt.

Es hat lange gedauert. Das reaktionäre Gericht in Kabankalan hat keinen Schritt unternommen. Oder der Fall wurde einfach mißachtet. Dies waren die Reaktionen des reaktionären Gerichts in Kabankalan auf die Anzeigen der armen Bauern gegen Pablo Sola und seine Leibwächter.

Die Beamten vor Ort und die Polizei erwiesen sich auch als nutzlos. Vor allem die Polizei unternahm nichts, um Frieden und Ordnung am betroffenen Ort gegen die wahllosen Schießereien, Drohungen und Morde zu erzwingen, welche dem Beschuldigten und seinem Sohn John Paulo Sola zur Last gelegt werden.

Es gibt dort auch eine Abteilung für die Bodenreform (DAR). Seit dort 54 von Pablo Sola Jr. bedrohte Bauern in die Bodenreformpläne einbezogen worden waren, hat diese Abteilung nie den Biß gehabt, das Gesetz für die Bauern durchzusetzen.

Derzeit wird der verbrecherische Bandit RPA-ABB als Mittel für Drohungen und Einschüchterungen gegen die armen Bauern benutzt.

Es ist jedoch legitim und Recht, daß die bäuerlichen Opfer von Unrecht eine Strafanzeige gegen den Beschuldigten beim Revolutionären Volksgericht erstatten, dessen Beschluß in jedem Fall von der NPA vollstreckt werden wird.

Genossin Andrea Guerrero

Sprecherin des Armando Sumayang Jr. Kommandos  der NPA

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion

Weitere Informationen:

http://theprwcblogs.blogspot.com/2011/07/cases-filed-against-pablo-jean-sola-jr.html#more

zurück

Philippinen / Guerrillafront Süd-West-Negros der NPA

NPA BESTRAFT PHILEX BERGBAU-KONZERN

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Mitteilung des Armando Sumayang, Jr. Kommandos der Guerrillafront Süd-West-Negros der NPA vom 10. Juli 2011.(auf Kommunisten-online am 3. August 2011) - Die NPA der Guerrillafront Süd-West auf der Insel Negros setzte die Forderung des Volkes durch und bestrafte den großen Bergbaukonzern Philex Gold Mining Corp / Bulawan Mining Corp wegen von ihm verursachten Schäden am Leben, an der Lebensweise, an der Gesundheit und an der Umwelt des Volkes. Die Strafaktion erfolgte mit Hilfe der Volksmassen und mit Unterstützung von Verbündeten.

Es ist aktenkundig, daß der PHILEX Bergbaukonzern Verbrechen am Volk der Städte Sipalay und Hinbaan begangen hat, und zwar durch vorsätzliches Verklappen von Giftmüll in den Flüssen Mantuboy, Bacuyangan und Sipalay. Dies führte zu Fischsterben in den Küstengebieten der Stadt Sipalay sowie dem Verlust von Süßwasservorräten für die Bewässerung der Äcker der Bauern von Sipalay und Hinobaan, woraus sich wiederum Verluste und Rückgänge in der landwirtschaftlichen Produktion ergaben.

Es gab durch die Erschließung für die Carles & Cauayan Mining Corp und Philex Gold Phils massenhafte Vertreibungen in Camindangan, Sipalay und zehn weiteren Ortschaften in einem Ausmaß von 158 Haushalten mit 898 Einwohnern auf 1400 Hektar Land für den Anbau von Mais, Kaffee, Bananen, Tabak. Auch in den Ortsteilen Manlocahoc, Cabadiangan und San José der Stadt Sipalay sowie im Ortsteil Camalandaan der Ortschaft Cauayan, wo 234 Haushalte mit 1459 Einwohnern und 1976 Hektar Land mit Reis-, Mais-, Bananen-, Kaffee-, und Hackfruchtanbau betroffen sind. Betroffen ist auch das Waldgebiet des Ortsteils Camalandan, welches zum Süßwasserreservoir der Gebiete um Cauayan zählt.

Die große Philex Bergbaugesellschaft hat eine genehmigte und eine noch in der Schwebe befindliche Konzession für Bergbau und Erschließung von 19 Millionen 48 Tausend 143 Hektar im gesamten 6. Verwaltungsbezirk der Provinz Negros Occidental. Dies über das bereits von ihr ausgebeutete Land hinaus.

Ganz bestimmt wird die Marano-Alvarez-Montilla-Gruppe nach der Strafaktion gegen den Konzern Philex Mining Corp reagieren, weil ihre Quelle für Einkommen und Schmiergelder auf dem Spiel steht. Es ist eine Tatsache, daß die örtlichen Regierungsbehörden von Sipalay eine hohe Summe durch Ausleihen ihrer Technik an den Bergbaukonzern verdienen. 100.000 Pesos täglich (ca. 1600 Euro) werden am Verleih einer einzigen Ausrüstung verdient. Dies erfolgt im Gegenzug zur Verschlimmerung des Massenelends durch die Vertreibungen von Bauern von ihrem Land und aus ihrer angestammten Lebensweise.

Was geschieht mit den erfundenen Geschichten von "hart-phantasierenden und frustrierten" Drehbuchautoren des Oberst Jonas Sumagaysay zu dieser Tatsache? Wir hörten ihn sagen, daß die NPA in Südwest-Negros unschädlich gemacht wurde. Und daß sie Informanten in der NPA hätten. Haben diese angeblichen Kontakte ihn denn jetzt nur nicht darüber informiert, daß die NPA die Ausrüstungen des Bergbaukonzerns Philex niederbrennen wird? Jener Oberst möge es bitte mal mit besserer Propaganda versuchen, weil er sonst nur weiterhin rasch an Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit wegen seiner Lügenmärchen einbüßt.

Die Kommunistische Partei der Philippinen (CPP) hat wiederholt ihre Gegnerschaft und ihre Absicht zur Vertreibung der ausländischen Bergbaukonzerne erklärt. Die National-Demokratische Front auf der Insel Negros hat ebenfalls dazu aufgerufen, jene Bergwerke aufzulösen. Und die NPA hat diese Befehle ausgeführt.

Mehr als je zuvor ist die NPA vereint, gefestigt und entschlossen, unter der Führung der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP) den Einsatzplan Bayanihan des US-gestützten Aquino-2-Regimes zum Scheitern zu bringen und die seit langem geltend gemachten Forderungen des Volkes gegenüber den ausbeutenden und unterdrückenden ausländischen Monpolkapitalisten, der großen Kompradorenbourgeoisie und den Großgrundbesitzern durchzusetzen. Wir sind vereint dabei, den Marsch der gesamten revolutionären Bewegung hin zur strategischen Initiative und bis hin zum Sieg der national-demokratischen Revolution und des Sozialismus anzuführen.

Genossin Andrea Guerrero,

Sprecherin des Armando Sumayang Jr. Kommandos  der NPA

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion

Weitere Informationen:

http://theprwcblogs.blogspot.com/2011/07/npa-punishes-philex-mining-corp.html#more

zurück

Erklärung der National-Demokratischen Front der Philippinen (NDFP) vom 8. Juli 2011

NACHRUF FÜR BISCHOF MIGUEL PURUGGANAN

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Mitteilung der National-Demokratischen Front der Philippinen (NDFP) vom 8. Juli 2011. (auf Kommunisten-online am 3. August 2011)Die National-Demokratische Front der Philippinen (NDFP) zollt ehrendes Gedenken an Msgr. Miguel Purugganan, den emeritierten Bischof der Diözese Ilagan. Wir trauern um seinen Tod. Wir übermitteln unser herzliches Beileid an seine Familie, seine Kollegen in der Kirche, seine Freunde und die vielen Menschen, für die er wie ein Hirte bei seiner Herde sorgte.

Bischof Puruggan stand tapfer als einer der glorreichen sieben katholischen Bischöfe, welche das Kriegsrecht und die Marcos-Diktatur von Anfang an anprangerten. Er richtete mutig die landesweiten Christlichen Basisgemeinden - Gemeindeorganisationen (BCC-CO) ein. Sie organisierten und mobilisierten die unterdrückten und ausgebeuteten Volksmassen, um für ihre Rechte aufzustehen und im Kollektiv ihre Interessen voranzubringen sowie für die grundlegenden nationalen und demokratischen Bestrebungen des Volkes zu kämpfen. Viele Jahre lang war er der Vorsitzende der BCC-CO.

Er hatte überhaupt keine Hemmungen, in seinen Mitarbeiterstab auch jene aufzunehmen, die auf der Fahndungsliste der Marcos-Diktatur standen. Wenn jemand aus seinem Mitarbeiterstab vom Marcos-Militär festgenommen und inhaftiert wurde, brach er sofort eine Lanze für ihn und forderte die sofortige bedingungslose Freilassung.

Sogar als er der Sprecher und Anführer der Priesterstudenten in Rom in den 1960er Jahren war, wurde er von seinen Kommilitonen und den Seminarteilnehmern für das Eintreten für ihre Rechte und ihr Wohlergehen geliebt, während er gleichzeitig die Achtung der Seminarbehörden erwarb. Schon so frühzeitig zeigte er seinen Charakter als gerechter und fürsorglicher Mensch. Es verwundert nicht, daß ihn seine Mitarbeiter, Priesterkollegen, Ordensschwestern und Laienarbeiter bewunderten, als er Priester und Bischof war. Sie wurden durch seine Führung ermutigt, den Bedürfnissen des Volkes zu dienen.

Er ging über seine Diözese hinaus und organisierte die brüderliche Zusammenarbeit zwischen seiner Diözese und der von Groningen in den Niederlanden. Viele Jahre lang sollte es zu gegenseitigen Besuchen und einer aktiven brüderlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Diözesen kommen.

Dem philippinischen Volk, darunter vor allem denjenigen, die das Privileg hatten, seinen Mut kennenzulernen, seinen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn zu erfahren, sein organisatorisches Talent zu erleben und seine Fürsorglichkeit wahrzunehmen, wird er noch lange in bester Erinnerung bleiben.

Hoch lebe die Inspiration und der vorbildliche Geist des Dienstes von Bischof Miguel Purugganan!

Luis G. Jalandoni                   

Mitglied  Nationales Exekutivkomitee

Vorsitzender der Verhandlungsdelegation der NDFP

Prof. Jose Maria Sison

Chief Political Consultant

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion

Weitere Informationen:

http://www.josemariasison.org/?p=8112

zurück

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62 3601 0043 0433 4074 36., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!