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Gedanken
des Genossen Fidel / 29. November 2009
Gedanken
des Genossen Fidel / 29. November 2009
GIBT
ES GRENZEN FÜR SCHEINHEILIGKEIT UND LÜGE?
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Auf
Kommunisten-online am 3. Dezember 2009 – In ihrem Kampf gegen die
kubanische Volksrevolution hatten die USA in der Regierung Venezuelas
ihren besten Verbündeten: den erhabenen Herrn Rómulo Betancourt Bello.
Damals kannten wir ihn gar nicht. Er wurde am 7. Dezember 1958 zum
venezolanischen Präsidenten gewählt. Und er hatte sein Amt noch gar
nicht angetreten, als am 1. Januar 1959 in Kuba die Revolution siegte.
Einige Wochen später hatte ich das Privileg, von der Übergangsregierung
von Wolfgang Larrazábal eingeladen zu werden, um das Heimatland von Bolívar
zu besuchen, welches so solidarisch mit Kuba gewesen ist.
Nur
selten in meinem Leben habe ich mehr Wärme eines Volkes gesehen. Die
Vorstellungen bleiben mir wie im Film in Erinnerung. Ich kam durch die
breite Autobahn, die den asphaltierten Landweg ersetzte, auf dem man
mich bei meiner ersten Reise nach Venezuela von Maiquetía nach Caracas
im Jahre 1948 gefahren hatte. So verwegene Fahrer hatte ich nie zuvor
kennengelernt.
Dieses
Mal hörte ich das vielstimmigste, anhaltendste und inbrünstigste
Pfeifkonzert in meinem langen Leben, als ich mich dazu hergab, den Namen
des kurz zuvor gewählten und nicht in sein Amt gekommenen Präsidenten
zu erwähnen, Die radikalisiertesten Teile der Volksmassen im
heldenhaften und kämpferischen Caracas hatten mit einer überwältigenden
Mehrheit gegen ihn gestimmt. Der „berühmte“ Rómulo Betancourt
wurde mit Interesse in den politischen Zirkeln der Karibik und
Lateinamerikas diskutiert.
Wie
ist das zu erklären? In seiner Jugend war er dermaßen radikal gewesen,
dass er mit 23 Jahren Mitglied des Politbüros der Kommunistischen
Partei von Kostarika wurde und dies von 1931 bis 1935 blieb. Dies waren
die schwierigen Zeiten der III. Internationale. Vom Marxismus-Leninismus
lernte er die Klassenstruktur der Gesellschaft, die Ausbeutung des
Menschen durch den Menschen im Verlauf der Geschichte und die
Entwicklung der Kolonisation, den Kapitalismus und den Imperialismus der
letzten Jahrhunderte kennen.
Im
Jahre 1941 gründete er mit anderen Führungspersonen in Venezuela die
Partei Demokratische Aktion (AD). Er übte die Übergangspräsidentschaft
in Venezuela von Oktober 1945 bis Februar 1948 infolge eines zivil-militärischen
Staatsstreiches aus. Er ging erneut in das Exil, als der berühmte
Schriftsteller und venezolanische Intellektuelle Rómulo Gallegos zum
verfassungsmäßigen Präsidenten gewählt und beinahe sofort gestürzt
wurde.
Die
gut geschmierte Maschinerie seiner Partei wählte ihn zum Präsidenten
in den Wahlen vom 7. Dezember 1958, nachdem die venezolanischen
revolutionären Kräfte unter der Führung der Patriotischen Junta mit
Fabricio Ojeda an der Spitze die Diktatur des Generals Pérez Jiménez
zerschlagen hatten.
Als
ich am 1. Januar 1959 auf der Plaza de Silencio vor den dort
versammelten zehntausenden Menschen sprach und aus reiner Höflichkeit
Betancourt erwähnte, gab es das massivste Pfeifkonzert gegen den gewählten
Präsidenten. Für mich war dies eine wahre Lektion in politischem
Realismus. Ich musste ihn später besuchen, denn er war der Präsident
eines befreundeten Landes. Ich traf einen verbitterten und gekränkten
Mann an. Dies geschah schon in der Zeit des „demokratischen und repräsentativen“
Regierungsmodells, welches das Imperium brauchte. Er kollaborierte voll
und ganz mit den US-Amerikanern vor der Söldnerinvasion in der
Schweinebucht.
Fabricio
Ojeda war ein aufrechter und unvergesslicher Freund der kubanischen
Volksrevolution. Ich hatte das Privileg, ihn kennenzulernen und mich
umfassend mit ihm auszutauschen. Später erklärte er mir viel über die
politische Entwicklung seiner Heimat und über das Venezuela, von dem er
träumte. Er war einer der zahlreichen Menschen, welchen jenes völlig
im Dienst des Imperialismus stehende Regime ermordete.
Seither
ist fast ein halbes Jahrhundert vergangen. Ich kann Zeugnis ablegen vom
außergewöhnlichen Zynismus des Imperiums gegen ihn. Einem Zynismus,
dem wir als kubanische Revolutionäre, als würdige Erben von Bolívar
und Martí uns unermüdlich entgegengestellt haben.
In
der seitdem vergangenen Zeit, seit den Tagen von Fabricio Ojeda, hat
sich die Welt beachtlich verändert. Die militärische und
technologische Macht des Imperiums hat zugenommen, ebenso seine
Erfahrung und sein völliges Missachten jeglicher Ethik. Seine medialen
Möglichkeiten sind kostspieliger und moralischen Normen weniger
untergeordnet.
Den
Anführer der Bolivarischen Revolution, Hugo Chávez, zu beschuldigen,
den Krieg gegen das Volk Kolumbiens zu entfesseln, ein Wettrüsten
auszulösen, ihn als Erzeuger und Förderer des Drogenhandels
darzustellen, als Unterdrücker der Meinungsfreiheit, als
Menschenrechtsverletzer und mit all den anderen Verleumdungen, ist ein
widerwärtig zynisches Handeln. Wie alles, was das Imperium tat, tut und
fördert. Die Wirklichkeit kann nicht vergessen werden. Es kann nicht
aufgehört werden, sie zu bekräftigen. Die objektive und begründete
Wahrheit ist die wichtigste Waffe, mit der ohne Unterlass in das
Bewusstsein der Völker zu hämmern ist.
Es
ist notwendig zu erinnern, dass die US-Regierung in Venezuela den
faschistischen Staatsstreich vom 11. April 2002 förderte und unterstützte.
Und dass sie nach seinem Scheitern all ihre Hoffnungen in den Ölputsch
setzte, ihn mit Programmen und technischen Mitteln unterstützte. Dies
in einem Maße, welches jede Regierung beseitigen kann. Dabei unterschätzte
die US-Regierung das Volk und die revolutionäre Führung Venezuelas.
Seitdem hat sie ohne Unterlass gegen den venezolanischen revolutionären
Prozess konspiriert, genau wie sie es gegen die Revolution in unserer
kubanischen Heimat tut und seit 50 Jahren getan hat. Was Venezuela mit
seinen gewaltigen Energiereserven und seinen anderen Rohstoffvorkommen
bei niedrigen Förderkosten sowie dem transnationalen Eigentum an großen
Anlagen und Dienstleistungen betrifft, so sind die USA an seiner
Kontrolle viel mehr interessiert als an Kuba.
Nachdem
das Imperium mit Feuer und Blut die Revolution in Mittelamerika
zerschlagen hat und mit blutigen und gewaltsamen Staatsstreichen die
demokratischen und fortschrittlichen Errungenschaften in Südamerika
beseitigte, wird es beim Aufbau des Sozialismus in Venezuela nicht
nachgeben können. Es geht um eine wirkliche Tatsache, die unübersehbar
und unverhüllbar für jeden ist, der ein Mindestmaß an politischer
Kultur in Lateinamerika und in der Welt besitzt.
Es
ist zweckmäßig, daran zu erinnern, dass nicht einmal nach dem von den
USA geförderten Staatsstreich im April 2002 die Regierung von Venezuela
sich bewaffnete. Das Barrel Erdöl war kaum 20 Dollar wert, die schon
entwertet waren, seit 1971 Nixon ihre Goldbindung aufhob. Also fast 30
Jahre, bevor Chávez Präsident Venezuelas wurde. Als Chávez die Präsidentschaft
übernahm, erreichte der Preis des venezolanischen Erdöls keine 10
Dollar pro Barrel. Als später die Preise stiegen, leitete er die Mittel
des Landes in Sozialprogramme, Investitions- und Entwicklungsvorhaben
und in die Zusammenarbeit mit zahlreichen Ländern der Karibik und
Mittelamerikas und anderer ärmerer Volkswirtschaften in Südamerika.
Kein anderes Land bot so großzügige Zusammenarbeit an.
Er
kaufte nicht ein einziges Gewehr in den ersten Jahren seiner Regierung.
Er tat sogar etwas, was kein anderes Land unter Bedingungen der Gefährdung
seiner Unantastbarkeit tun würde: die Wehrpflicht von jedem ehrenwerten
und revolutionären Bürger zur Verteidigung seines Landes mit Waffen
gesetzlich auszusetzen.
Ich
denke weiter daran, dass die Bolivarische Republik ziemlich lange damit
zögerte, neue Waffen zu erwerben. Die Gewehre der Infanterie sind
dieselben, die vor über 50 Jahren die Übergangsregierung des Admirals
Larrazábal mir in Gestalt einer automatischen Maschinenpistole FAL im
vorletzten Monat des Krieges im November 1958 auftischte. Venezuela verfügt
seitdem über jene Infanteriewaffen, seit Amtsantritt von Chávez.
Es
war die US-Regierung, die die Entwaffnung Venezuelas verfügte, als sie
die Zulieferung von Ersatzteilen für die gesamte in den USA gefertigte
militärische Ausrüstung verbot, welche traditionell an Venezuela
verkauft worden war. Und zwar von Kampfflugzeugen und militärischen
Transportflugzeugen bis hin zu Kommunikationsmitteln und Radaren. Es ist
der Gipfel der Scheinheiligkeit, jetzt Venezuela des Wettrüstens zu
beschuldigen.
Im
Gegensatz dazu lieferten die USA für Milliarden Dollar Waffen,
Kriegsgerätschaften, Lufttransporter und militärische
Ausbildungsmittel an die Streitkräfte des benachbarten Kolumbiens. Der
Vorwand ist der Kampf gegen den Guerilla. Ich kann Zeugnis über die
Anstrengungen des Präsidenten Hugo Chávez ablegen für seine Suche
nach innerem Frieden in jenem Bruderland. Die USA lieferten nicht nur
Waffen, sondern sie infizierten die von ihnen trainierten Truppen auch
mit Hassgefühlen gegen Venezuela, wie sie es in Honduras über die
Einsatztruppen im Stützpunkt in Palmerola taten.
Die
USA beliefern die Kampfeinheiten, wo sie über Militärstützpunkte verfügen,
mit denselben Uniformen und Ausrüstungen, wie sie sie an die
Interventionstruppen ihres Landes an irgendeinem Ort der Welt liefern.
Sie brauchen keine eigenen Soldaten wie im Irak, in Afghanistan oder im
Norden Pakistans, um Handlungen des Völkermordes gegen unsere Völker
zu planen.
Die
imperialistische Reaktion, die die Schlüsselstellungen der Macht
kontrolliert, gebraucht unverhüllte Lügen, um ihre Pläne zu tarnen.
Die
Anwältin und venezolanisch-US-amerikanische Forscherin Eva Golinger
beweist, wie die in der Botschaft von Mai 2009 an den US-Kongress
verwendeten strategischen Argumente dazu dienen, eine Investition in den
Militärstützpunkt von Palanquero zu rechtfertigen. Sie werden völlig
übertroffen im US-Militärpakt, durch den die USA den Militärstützpunkt
von Palanquero zusammen mit zahlreichen zivilen und militärischen
Einrichtungen erhalten. Das an den US-Kongress am 16. November 2009
vorgelegte Dokument mit dem Titel „Ergänzung, um die Laufzeiten der
Vereinbarung über Zusammenarbeit bei der Verteidigung zwischen den
Vereinigten Staaten und Kolumbien zu fassen“, unterzeichnet am 30.
Oktober 2009, „ist völlig überzogen“, erklärt die Analytikerin
Eva Golinger. „Man spricht schon nicht mehr von der 'Mission der
Mobilität', die 'den Zugang zum gesamten Kontinent Südamerika mit
Ausnahme des Kap Horn gewährleistet'. Auch haben sie den gesamten Bezug
auf Operationen 'globaler Reichweite', 'Theater der Sicherheit' und Erhöhung
der Fähigkeit der US-Streitkräfte zu einem 'blitzartigen Krieg' in der
Region verändert“, schreibt die gewandte und gut informierte Eva
Golinger.
Andererseits
ist offensichtlich, dass der Präsident der Bolivarischen Republik eine
schwierige Schlacht auskämpft, um die Hindernisse zu überwinden, die
die USA in den lateinamerikanischen Ländern hervorgebracht haben.
Darunter die gesellschaftliche Gewalt und der Drogenhandel. Die
US-Gesellschaft war nicht fähig, den Konsum und den Handel mit den
Drogen zu unterbinden. Die Folgen daraus ziehen heute viele Länder des
Raumes in Mitleidenschaft.
Die
Gewalt ist eines der am meisten von der kapitalistischen Gesellschaft
der USA exportierten Produkte in der letzten Jahrhunderthälfte. Dies
geschah über die zunehmende Nutzung der Massenmittel und der
sogenannten Freizeitindustrie. Das sind neue Erscheinungen, die die
menschliche Gesellschaft nie zuvor gekannt hat. Derartige Mittel sollten
genutzt werden, um neue Werte in einer menschlicheren und gerechteren
Gesellschaft zu erzeugen.
Der
entwickelte Kapitalismus schuf die sogenannten Konsumgesellschaften und
brachte damit Probleme, die er heute nicht mehr kontrollieren kann.
Venezuela
ist das Land, welches am schnellsten die Sozialprogramme durchführt,
die diesen extrem negativen Tendenzen entgegenwirken können. Die in den
letzten Bolivarischen Sportspielen erreichten gewaltigen Erfolge
beweisen dies derzeit.
Auf
der Beratung von UNASUR sprach der Kanzler der Bolivarischen Republik
mit großer Deutlichkeit das Problem des Friedens im Gebiet an. Welches
ist die Position jeden Landes zur Einrichtung der US-Militärstützpunkte
auf dem Territorium von Südamerika? Das ist nicht nur eine
Verpflichtung jeden Staates, sondern auch eine moralische Verpflichtung
jedes bewusst und ehrlich handelnden Mannes oder jeder bewusst und
ehrlich handelnden Frau aus unserer Hemisphäre und auf der Welt. Das
Imperium muss wissen, dass die Lateinamerikaner unter allen Umständen
ohne Nachlassen für ihre heiligsten Rechte kämpfen werden.
Es
gibt noch schwerwiegendere und drängendere Probleme für alle Völker
der Welt: den Klimawechsel. Wohl das schlimmste und drängendste Problem
in diesem Moment.
Vor
dem 18. Dezember 2009 wird jeder Staat eine Entscheidung annehmen müssen.
Wieder wird der berühmte Friedensnobelpreisträger Barack Obama seine
Position über die dornige Angelegenheit bestimmen müssen.
Schon
weil er die Verantwortlichkeit eines Empfangs des Friedensnobelpreises
akzeptierte, wird er die ethische Forderung von Michael Moore erfüllen
müssen, als er die Nachricht zu Kenntnis bekam: „Jetzt gewinnen Sie
ihn!“ Kann er vielleicht? So frage ich mich. Wenn die einstimmige
Forderung aus den Wissenschaftlerkreisen darin besteht, dass die
Kohlendioxid-Ausstöße um nicht weniger als 30% gegenüber dem Niveau
von 1990 vermindert werden müssen, bieten die USA nur eine Verminderung
um 17% gegenüber ihrem Niveau von 2005 an. Was nicht mal 5% des
Minimums darstellt, welches die Wissenschaft von allen Bewohnern des
Planeten für das Jahr 2020 fordert. Die USA verbrauchen das Doppelte
pro Einwohner im Vergleich mit Europa, ihre Emissionen übersteigen die
von China. Dies trotz der 1,338 Milliarden Bürger Chinas. Ein Einwohner
der am meisten konsumorientierten Gesellschaft stößt Dutzende Male
mehr Kohlendioxid pro Kopf aus als ein Einwohner aus einem armen Land
der Dritten Welt.
In
nur 30 weiteren Jahren werden nicht weniger als neun Milliarden Menschen
den Planeten bevölkern und erfordern, dass die Zahl des in die Atmosphäre
ausgestoßenen Kohlendioxides um nicht weniger als 80% vermindert wird
gegenüber 1990. Solche Zahlen werden mit Bitterkeit von einer
zunehmenden Zahl führender Persönlichkeiten der reichen Länder
begriffen. Aber die Hierarchie, die das mächtigste und reichste Land
des Planeten regiert, die USA, tröstet sich selbst mit der Behauptung,
dass solche Prognosen Erfindungen der Wissenschaft sind. Man weiß, dass
in Kopenhagen höchstens beschlossen werden wird, weiter zu diskutieren,
um die mehr als 200 Staaten und Einrichtungen zu einer Übereinkunft zu
bringen, damit sie Kompromisse eingehen müssen, darunter einen ganz
wichtigen: Welche reichen Länder tragen mit wie vielen Mitteln zur
Entwicklung und zur Energie-Einsparung der ärmsten Länder bei. Gibt es
vielleicht Grenzen für die Scheinheiligkeit und die Lüge?
Fidel
Castro Ruz
29.
November 2009
Quelle:
Cubadebate
in:
http://www.pcv-venezuela.org/
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Gedanken
des Genossen Fidel
(9. Dezember 2009)
OBAMA
WAR NICHT ZU EINEM ZYNISCHEN HANDELN GEZWUNGEN
von
Fidel Castro Ruz
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
In
den Schlusszeilen meiner Gedanken mit dem Titel „Die Glockenschläge
verdoppeln sich durch den Dollar“ vor zwei Monaten, am 9. Oktober
2009, stellte ich einen Bezug zum Problem des Klimawechsels her, zu
welchem der imperialistische Kapitalismus die Menschheit geführt hat.
„Die
USA“, so schrieb ich zu den Kohlendioxidemissionen „machen keinerlei
wirkliche Anstrengung. Sie akzeptieren derzeit mal gerade 4% Minderung
zum Vergleichsjahr 1990.“ In jenem Moment forderten die
Wissenschaftler ein Minimum zwischen 25% und 40% für das Jahr 2020.
Ich
fügte gleich hinzu: „In den Morgenstunden des heutigen Freitags, dem
9. Oktober 2009, erwachte die Welt mit der Nachricht, dass 'der gute
Obama' aus dem vom Bolivarischen Präsidenten Hugo Chávez in den
Vereinten Nationen erklärten Rätsel den Friedensnobelpreis empfing.
Ich teile nicht immer die Standpunkte jener Einrichtung. Aber ich sehe
mich verpflichtet anzuerkennen, dass in diesen Momenten dies nach meiner
Meinung eine positive Maßnahme war. Sie gleicht die von Obama in
Kopenhagen erlittene Niederlage aus, als Rio de Janeiro und nicht
Chicago als Veranstaltungsort für die Olympiade 2016 ausgewählt worden
war, was heftige Angriffe seitens Obamas Gegenspielern aus dem Lager der
äußersten Reaktion ausgelöst hatte.“
„Viele
werden denken, dass er noch gar nicht das Recht erworben hat, diese hohe
Auszeichnung zu erhalten. Wir wollen in der Entscheidung über die
Verleihung des Preises an den US-Präsidenten hinaus eine Kritik an der
Politik des Völkermordes sehen, die nicht wenige Präsidenten jenes
Landes verfolgten. Und womit sie die Welt an den Kreuzweg führten, wo
sie heute steht. Eine Ermahnung zum Frieden und der Suche nach Lösungen,
die zum Überleben der Gattung Mensch führen.“
Es
war deutlich, dass ich sorgfältig den in einem rassistischen Land in
tiefer Wirtschaftskrise gewählten schwarzen Präsidenten beobachtete,
ohne ihn für einige seiner Erklärungen aus dem Wahlkampf und wegen
seiner Funktion als Chef der US-Regierung vor zu verurteilen.
Fast
einen Monat später schrieb ich in einem anderen Gedanken mit dem Titel
„Eine Geschichte der Wissenschaft Fiktion“:
„Das
Volk der US-Amerikaner ist nicht Schuldiger, sondern Opfer eines nicht
zu haltenden Systems. Und noch schlimmer: eines mit dem Leben der
Menschheit schon nicht mehr zu vereinbarenden Systems.“
„Der
intelligente und rebellische Obama, der die Erniedrigung und den
Rassismus in seiner Kindheit und Jugend erlitten hatte, begreift dies.
Aber der erzogene und mit dem System und dessen Methoden, die ihn zum
US-Präsidenten machten, verquickte Obama kann nicht der Versuchung
widerstehen, auf die Anderen Druck auszuüben, sie zu bedrohen und sogar
zu betrügen.“
Ich
füge gleich mal hinzu: „Er ist besessen in seiner Arbeit. Kein
anderer Präsident der USA wäre imstande, sich mit einem so umfassenden
Programm einverstanden zu erklären, wie er es in den nächsten acht
Tagen durchzuführen vorschlägt.“
Ich
analysiere, wie man in diesem Gedanken bemerken kann, die Komplexität
und die Widersprüche seiner langen Rundreise durch Südostasien. Und
ich frage:
„Was
gedenkt unser illustrer Freund auf dieser weiten Reise zu erörtern?“
Seine Berater haben erklärt, dass er über alles mit China, Russland,
Japan, Südkorea usw. usw. reden würde.
Es
ist schon offenkundig, dass Obama das Terrain für das Vorgehen
vorbereitet, welches er in West Point am 1. Dezember 2009 verkündete.
An jenem Tage gab er sein Bestes. Er erarbeitete und wies sorgsam 169
Kernsätze an, um jede einzelne der „Tasten“ erklingen zu lassen,
die ihn interessierten. Denn er wollte von der US-Gesellschaft deren
Unterstützung für eine Kriegsstrategie erreichen. Er nahm Posen ein,
die die Catilinarier von Ciceron erbleichen lassen würden. An diesem
Tage hatte ich den Eindruck, George W. Bush zu hören. Obamas Argumente
unterschieden sich in nichts von der Philosophie seines Amtsvorgängers,
mit Ausnahme eines kleinen Stoppsignals: Obama erklärte sich gegen die
Folterungen.
Der
Hauptchef der Organisation, welcher der terroristische Akt vom 11.
September zugeschrieben wird, ist rekrutiert und ausgebildet worden von
der CIA, um gegen die sowjetischen Truppen zu kämpfen. Und er war nicht
mal Afghane.
Die
jene Tatsache und weitere Zusatzmaßnahmen verurteilenden Meinungen aus
Kuba wurden am gleichen Tage verkündet. Auch wiesen wir darauf hin,
dass der Krieg nicht der Weg ist, um gegen den Terrorismus zu kämpfen.
Die
Organisation der Taliban, was Student heißt, entstand aus den
afghanischen Kräften, die gegen die UdSSR kämpften. Sie waren keine
Feinde der USA. Eine ehrliche Analyse würde zur historischen Wahrheit
der Tatsachen führen, die Ursprung jenes Krieges waren.
Heute
sind es nicht die sowjetischen Soldaten, sondern die Truppen der USA und
der NATO, die mit Blut und Feuer jenes Land besetzen. Die Politik, die
die neue US-Regierung dem Volk der USA anbietet, ist dieselbe wie jene
von Bush, der die Invasion des Iraks befahl, welcher nichts mit dem
Angriff auf den Twin Tower in New York zu tun hatte.
Der
US-Präsident sagt kein Wort über die hunderttausenden Menschen,
darunter unschuldige Kinder und Alte, die im Irak und in Afghanistan getötet
worden sind, und die Millionen Iraker und Afghanen, die unter den Folgen
des Krieges leiden und keinerlei Verantwortung für die Geschehnisse in
New York tragen. Der Satz, mit welchem er seine Rede beendete, lautete:
„Gott segne die Vereinigten Staaten.“ Mehr als ein Wunsch scheint
dies ein Befehl an den Himmel zu sein.
Er
gab hinterher bekann, dass er den Preis am 11. des Monats in der
Hauptstadt Norwegens empfangen würde und am 18. zum Gipfel in
Kopenhagen reisen würde.
Jetzt
ist gewiss eine weitere theatralische Ansprache in Oslo zu erwarten, ein
neues Kompendium von Phrasen, die das wirkliche Vorhandensein einer
imperialen Supermacht mit hunderten Militärstützpunkten weltweit, 200
Jahren der militärischen Interventionen in unserer Hemisphäre und mehr
als einem Jahrhundert der Völkermordhandlungen in Ländern wie Vietnam,
Laos und anderen Ländern Asiens, Afrikas, des Mittleren Ostens, auf dem
Balkan und in jedem Teil der Welt verschleiern.
Das
jetzige Problem Obamas und seiner reichsten Verbündeten besteht darin,
dass ihnen der Planet, den sie mit eiserner Gewalt beherrschen, aus den
Händen gleitet.
Gut
bekannt ist das von Bush verübte Verbrechen gegen die Menschheit durch
Ignorieren des Kyoto-Protokolls und 10 Jahre lang außer acht zu lassen,
was schon viel früher zu tun gewesen war. Obama ist nicht ignorant. Er
weiß, wie es Al Gore wusste, von der großen Gefahr, die alle bedroht.
Aber er schwankt und zeigt sich schwach gegenüber der
verantwortungslosen und blinden Oligarchie jenes Landes. Er handelt
nicht wie ein Lincoln, um das Problem der Sklaverei zu lösen und die
nationale Unantastbarkeit 1861 zu erhalten. Oder wie ein Roosevelt,
angesichts der Wirtschaftskrise und des Faschismus. Am Dienstag warf er
einen schüchternen Stein in die bewegten Gewässer der Weltöffentlichkeit.
Lisa Jackson, US-Regierungsmitglied der EPA (Umweltschutz-Agentur), erklärte,
dass die Bedrohungen für die Gesundheit und das Wohl des Volkes der USA
durch die globale Erwärmung es Obama erlauben, Maßnahmen ohne Rückhalt
im Kongress zu ergreifen.
Keiner
der Kriege mit ihrem Platz in der Geschichte bedeutete eine größere
Gefahr.
Die
reichsten Länder werden versuchen, dass Gewicht der Lasten bei der
Rettung der Gattung Mensch auf die ärmsten Länder abzuwälzen. Von den
reichsten Ländern muss das Maximum an Opfern, ein Maximum an Vernunft
beim Einsatz der Mittel und ein Maximum an Gerechtigkeit für die
Gattung Mensch eingefordert werden.
Wahrscheinlich
wird in Kopenhagen ein Minimum an Zeit erreicht werden, um zu einer übergreifenden
Vereinbarung zu kommen, die wirklich dazu dient, Lösungen zu suchen.
Wenn dies erreicht wird, bedeutet der Gipfel zumindest einen spärlichen
Fortschritt.
Wir
werden sehen, was sich ereignet!
Fidel
Castro Ruz
9.
Dezember 2009 00:34
Uhr
Quelle:
http://www.pcv-venezuela.org/
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Gedanken
des Genossen Fidel (14.
Dezember 2009)
AN
DEN PRÄSIDENTEN DER BOLIVARISCHEN REPUBLIK VENEZUELA
von
Fidel Castro Ruz
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Lieber
Hugo,
heute
vor 15 Jahren trafen wir uns in der Großen Aula der Universität von
Havanna. Das war am 14. Dezember 1994. Am Abend zuvor hatte ich Dich an
der Treppe des Flugzeugs erwartet, welches Dich nach Kuba brachte.
Ich
wusste von Deinem bewaffneten Aufstand gegen die mit den USA verbündete
Regierung Venezuelas. Nach Kuba waren Meldungen von Deinen Ideen
gekommen, als Du im Gefängnis warst. Und genau wie wir hattest Du Dich
damals der Vertiefung des revolutionären Denkens verschrieben, welches
Dich bis zum Aufstand vom 4. Februar 1992 brachte.
In
der großen Aula hast Du spontan und offenherzig die bolivarischen Ideen
vorgestellt, die Du in Dir trugst, und die Dich in den besonderen
Bedingungen Deines Landes und unserer Epoche zum Kampf für die Unabhängigkeit
Venezuelas gegen die Tyrannei des Imperiums führten. Nach der
Anstrengung von Bolívar und den anderen großen Persönlichkeiten, die
voller Träume gegen das spanische Kolonialjoch kämpften, war die Unabhängigkeit
Venezuelas nur eine lächerliche Erscheinung.
Keine
Minute der Geschichte ist wie die andere. Keine Idee oder menschliches
Ereignis kann außerhalb der ihm eigenen Epoche bewertet werden. Du wie
ich gehen von Konzeptionen aus, die sich im Laufe von Jahrtausenden
entwickelt haben, die aber sehr viel gemeinsam haben mit der langen oder
kurzen Geschichte, in der die Spaltung der Gesellschaft in Herren und
Sklaven, Ausbeuter und Ausgebeutete, Unterdrücker und Unterdrückte ständig
widerwärtig und hasserfüllt bestand. In der heutigen Zeit besteht die
größte Schande und das Hauptanliegen der Menschheit im Unglück und im
Leiden der Menschen.
Wenn
die heute auf Technologie und Wissenschaft gestützte Arbeitsproduktivität
sich in Jahrzehnten und in einigen Bereichen um das Hundertfache oder
gar Tausendfache steigerte, sollten so viele derartige ungerechte
Unterschiede verschwinden.
Du
und ich und mit uns Millionen von Venezolanern und Kubanern teilen diese
Ideen.
Du
gingst aus von den christlichen Grundsätzen, die sich in Dir verfestigt
hatten, sowie einem rebellischen Wesen. Ich von den Ideen von Marx und
einem ebenfalls rebellischen Wesen.
Es
gibt allgemeingültig anerkannte Grundsätze, die sowohl für einen
Christen als auch für einen Marxisten gelten.
Von
diesem Ausgangspunkt reichern sich die revolutionären Ideen durch das
Studium und die Erfahrung ständig an.
Bei
diesem Punkt ist wichtig, dass unsere aufrechte und revolutionäre
Freundschaft entstand, als Du nicht Präsident Venezuelas warst. Ich
habe Dich niemals um etwas gebeten. Als die bolivarische Bewegung den
Wahlsieg von 1999 errang, kostete das Erdöl weniger als 10 Dollar pro
Barrel. Ich erinnere mich gut daran, weil Du mich zu Deiner Amtseinführung
eingeladen hast.
Deine
Unterstützung für Kuba war spontan, wie stets unsere Zusammenarbeit
mit dem Brudervolk Venezuelas es war.
In
voller Sonderperiode, als die UdSSR zerschlagen wurde, verstärkte das
Imperium seine brutale Blockade gegen unser Volk. In einem bestimmten
Augenblick erhöhten sich die Brennstoffpreise und unsere Zulieferungen
wurden schwieriger. Du hast die sichere und stabile Versorgung für
unser Land garantiert.
Wir
können nicht vergessen, dass nach dem politischen Staatsstreich gegen
die Bolivarische Revolution im April 2002 und Deinem glanzvollen Sieg
gegenüber dem Ölputsch Ende 2002 die Preise auf über 60 Dollar pro
Barrel anstiegen und Du uns damals die Brennstofflieferungen mit
Zahlungserleichterungen angeboten hast. Bush war Präsident der USA und
der Urheber jener rechtswidrigen und verräterischen Handlungen gegen
das Volk Venezuelas.
Ich
erinnere daran, wie sehr es Dich anwiderte, dass er meine Abreise aus
Mexiko als Bedingung forderte, um in jenem leidvollen Land zu landen, wo
Du und ich an einer internationalen Konferenz der Vereinten Nationen
teilnahmen, an welcher auch er teilnehmen sollte.
Der
Bolivarischen Revolution werden sie niemals ihre Unterstützung für
Kuba verzeihen. Denn das Imperium stellte sich vor, dass unser Volk nach
beinahe einem halben Jahrhundert heldenhaften Widerstands erneut in
seine Hände fallen würde. In Miami forderte die Konterrevolution die
Erlaubnis für drei Tage zum Töten von Revolutionären, so schnell
sollte die von Bush geforderte Übergangsregierung in Kuba errichtet
werden.
Zehn
Jahre der beispielhaften und fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen
Venezuela und Kuba sind vergangen. Die ALBA wurde in diesem Zeitraum
geboren. Die von den USA aufgebrachte ALCA war gescheitert, aber das
Imperium ist erneut in der Offensive.
Der
Staatsstreich in Honduras und die Errichtung von sieben Militärstützpunkten
in Kolumbien sind jüngste nach Amtsantritt des neuen US-Präsidenten
geschaffene Tatsachen. Sein Vorgänger hatte die 4. Flotte wiederbelebt,
nachdem seit einem halben Jahrhundert der letzte Weltkrieg beendet ist
und weder Kalter Krieg noch die Sowjetunion existierten. Die wirklichen
Absichten des Imperiums sind dieses Mal unter dem liebenswerten Lächeln
und dem afro-amerikanischen Gesicht von Barack Obama offenkundig.
Daniel
Ortega erklärte gestern, wie der Putsch in Honduras auf die Schwächung
und das Verhalten der Mitgliedsstaaten des Systems der
Mittelamerikanischen Integration ausgerichtet war.
Das
Imperium mobilisierte hinter sich die reaktionären Kräfte
Lateinamerikas, um gegen Venezuela und damit gegen die Mitgliedsstaaten
der ALBA loszuschlagen. Wenn es sich erneut der unzähligen Öl- und
Gasreserven des Vaterlandes von Bolívar bemächtigt, dann verlieren die
englischsprachigen Länder der Karibik und die anderen Länder
Mittelamerikas die großzügigen Lieferbedingungen, die ihnen heute das
revolutionäre Venezuela bietet.
Vor
ein paar Tagen schrieb ich nach der von Präsident Barack Obama an der
Militärschule von West Point gehaltenen Rede mit der Ankündigung der
Entsendung von 30.000 Soldaten in den Afghanistankrieg einen
Gedankenbeitrag, in dem ich als zynische Handlung bezeichnete, den
Nobelpreis anzunehmen, wo er schon jene Entscheidung getroffen hatte.
Am
10. Dezember 2009 beim Halten seiner Rede über die Preisannahme in Oslo
gab er Leitsätze von sich, die ein Beispiel der imperialistischen Logik
und des imperialistischen Denkens sind.
„... ich bin verantwortlich für das Entsenden von tausenden
jungen Menschen, um in einem weit entfernten Land zu kämpfen. Einige
werden töten. Andere werden getötet werden.“ So bekräftigte er es
und versuchte dabei, als „gerechten Krieg“ das brutale Abschlachten
darzustellen, welches er in jenem weit entfernten Land durchführt, wo
die Mehrheit der Sterbenden unbewaffnete Dorfbewohner im Hagel von
Bomben sind, die aus unbemannten Flugkörpern abgefeuert werden.
Nach
jenen Sätzen aus dem ersten Teil seiner Ansprache widmet er mehr als
4600 Worte dem Anliegen, sein Abschlachten von Zivilpersonen als
gerechten Krieg darzustellen. „In den Kriegen von heute“, so Obama,
„sterben viel mehr Zivilpersonen als Soldaten.“
Die
Zahl der Getöteten im Irak und in Afghanistan und an der Grenze zu
Pakistan übersteigt eine Million an Zivilpersonen, die nicht kämpften.
Bei
derselben Ansprache lobte er Nixon und Reagan als herausragende Persönlichkeiten,
ohne sich daran aufzuhalten zu erinnern, dass der eine von ihnen mehr
als eine Million Tonnen Bomben auf Vietnam abwarf, und der andere von
ihnen mit elektronischen Mitteln die Gasleitung von Sibirien mit dem
Anschein eines Unfalls explodieren ließ. Die Explosion war so stark und
zerstörerisch, dass die Überwachungsgeräte für Nukleartests sie
registrierten.
Die
in Oslo gehaltene Ansprache unterscheidet sich von der Rede in West
Point, denn die Rede in der Militärakademie war besser ausgearbeitet
und vorgetragen. In der Hauptstadt Norwegens brachte das Gesicht des
Redners seine Bewusstheit der Falschheit seiner Worte zum Ausdruck.
Weder
der Moment noch die Umstände waren gleich. Oslo liegt nahe Kopenhagen.
An diesem Punkt findet die äußerst wichtige Konferenz über den
Klimawechsel statt, wo nach meinem Wissen Du und Evo teilzunehmen
gedenken. An jenem Ort wird in diesen Momenten die wichtigste politische
Schlacht der Menschheitsgeschichte eingeleitet. Dort kann in vollem
Umfang eingeschätzt werden, welchen Schaden der entwickelte
Kapitalismus der Menschheit gebracht hat. Heute muss diese Menschheit
verzweifelt nicht nur für die Gerechtigkeit, sondern auch für das Überleben
ihrer Gattung kämpfen.
Ich
verfolgte aus der Nähe die Beratung der ALBA. Ich gratuliere allen. Ich
genoss sehr, so viele und so liebe Freunde zu sehen, die Ideen
erarbeiten und vereint kämpfen. Ich gratuliere allen.
Bis
zum Sieg für immer!
Eine
starke Umarmung
Fidel
Castro Ruz
14.
Dezember 2009
Quelle:
http://www.pcv-venezuela.org/
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