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Griechenland:

Generalstreik in Griechenland

Kämpferische Aktion - Kampfaufruf von der Akropolis

„DIE VÖLKER HABEN DIE MACHT UND GEBEN NIEMALS AUF – ORGANISIERT EUCH UND FÜHRT DEN GEGENANGRIFF!“

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Griechenland:

Generalstreik in Griechenland

Kämpferische Aktion - Kampfaufruf von der Akropolis

„DIE VÖLKER HABEN DIE MACHT UND GEBEN NIEMALS AUF – ORGANISIERT EUCH UND FÜHRT DEN GEGENANGRIFF!“

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Athen, 27. Juni 2011, KKE-Website  (auf Kommunisten-online am 2. Juli 2011) –   „Die Völker haben die Macht und geben niemals auf - Organisiert Euch und führt den Gegenangriff!“ stand in griechischer und englischer Sprache auf einem Spruchband der Kampffront Aller Arbeiter (PAME), welches am 27. Juni 2011 am Vorabend des beginnenden 48-Stunden-Generalstreiks gegen die grausamen gegen das Volk gerichteten Maßnahmen der sozialdemokratischen Regierung Griechenlands, der EU und des IWF von der Akropolis heruntergehangen wurde. Es war zu erwarten, dass dieser Generalstreik alle Arbeitsstätten in Griechenland erfassen würde.

Schon frühmorgens führten hunderte Mitglieder und Funktionäre von PAME eine symbolische Besetzung der Akropolis durch, bei der sie die beiden riesigen Spruchbänder anbrachten. Diese Initiative von PAME hatte sehr positive Auswirkungen nicht nur auf die arbeitenden Volksmassen Griechenlands, sondern auch auf die Touristen, die gerade Griechenland und die Akropolis besuchten. Der Zutritt für Touristen auf die Akropolis war im Rahmen der symbolischen Besetzung der Akropolis durch die Einsatzkräfte von PAME durchaus erlaubt.

PAME merkt in einer Verlautbarung an: „Wir rufen das arbeitende Volk, die Jugend, die Arbeitslosen und die Frauen dazu auf, den Volksaufstand durchzuführen. Wir kämpfen an der Seite der Völker der ganzen Welt gegen die kapitalistische Barbarei. Diese grausamen Maßnahmen, die das Volk in den Bankrott führen, dürfen nicht durchkommen.“

Am Nachmittag organisierten die Einsatzkräfte von PAME Plakatproteste und Massendemonstrationen, um Streikpropaganda durchzuführen. Sie taten dies in vielen Stadtteilen in Athen sowie in anderen Städten Griechenlands.

Quelle: http://inter.kke.gr/

Video-Link: http://www.youtube.com/

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GRIECHENLAND STREIKT

TAG 1 / 28. JUNI 2011

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Athen, 28. Juni 2011, KKE-Website. (auf Kommunisten-online am 2. Juli 2011) –   Der 48-Stunden-Generalstreik begann am Dienstag, dem 28. Juni 2011. Er richtete sich gegen die neue Reihe von gegen das Volk gerichteten Maßnahmen, die zur gleichen Zeit im Parlament debattiert und voraussichtlich am Mittwoch, dem 29. Juni 2011, der Beschlussfassung durch Parlamentsmehrheit unterliegen würden, wobei da die herrschende sozialdemokratische Partei PASOK über diese Mehrheit im Parlament verfügt.

Die Parlamentsfraktion der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) forderte eine namentliche Abstimmung bei dieser die Gesetzgebung Griechenlands betreffenden Abstimmung im Parlament. Dazu hob der Sprecher der Fraktionsspitze der KKE, Genosse N. Karathanasopoulos, hervor, dass die Maßnahmen von der Regierung durchgepeitscht werden würden und ihr eigentliches Ziel die Stärkung der Konkurrenzfähigkeit und der Kapitalprofite durch Angriffe auf die Arbeiterklasse und ihre Rechte ist. Die Parlamentsfraktion der KKE zog sich aus der Parlamentsdebatte zurück und sollte erst zur Abstimmung wieder ihre Sitze im Parlament einnehmen.

Gleichzeitig nannte der im Parlament sprechende Premierminister G. Papandreou die Zustimmung zu dem gegen das Volk gerichteten Maßnahmepaket eine „patriotische Pflicht“.

Bezug nehmend auf die Rede des Premierministers im Parlament äußerte das Pressebüro des ZK der KKE: „Der Premierminister schlug vor, dass zur Lösung der Schulden, des Defizits und der Krise die Investoren für Griechenland ermutigt werden müssen. Die anderen Parteien stimmen dem zu. Damit stimmen sie den gegen das Volk gerichteten Maßnahmen zu und unterstützen diese Maßnahmen, die die Arbeiterrechte, die Löhne und die Errungenschaften des Volkes beschmutzen. Aber die Arbeiter und die Jugend müssen diese schmerzlichen Opfer aus gar keinem Grund hinnehmen, welche ihnen für eine Entwicklung hin zu Löhnen und Rechten auf chinesischen Niveaus aufgezwungen werden.“

Gleichzeitig wies der stellvertretende Präsident der Regierung Th. Pangalos in einem Interview mit ausländischen Zeitungen auf das folgende Dilemma mit dem Ziel der Erpressung des griechischen Volkes hin:

„Ein neues Paket gegen das Volk gerichteter Maßnahmen oder Panzer.“

In seiner Erwiderung hob das Pressebüro des ZK der KKE hervor: „Das Volk selbst lernt aus seiner Geschichte und muß antworten, dass ein unterjochtes Volk mit dem Bankrott und anderen Kulissen der kapitalistischen Barbarei bedroht werden soll. Nur wenn das Volk entschlossen und organisiert ist, um für seine Rechte und für seine Macht zu kämpfen, kann es diese Maßnahmen abwenden. Das Volk muß die Banken und die Monopolgeschäfte in seine Hände nehmen, damit sie seinen Interessen dienen und es nicht ausrauben.“

VORBEREITUNG DES STREIKS

Die Einsatzkräfte der Kampffront Aller Arbeiter (PAME) führten den Kampf, um den Streik in dieser politischen Atmosphäre zu organisieren. Am Montagmorgen führten sie eine symbolische Besetzung der Akropolis durch. Diese Initiative wurde von den Arbeitern begrüßt. Sie verursachte wütende Reaktionen bei der reaktionären Partei ND, der nationalistisch-rassistischen Partei LAOS und den bürgerlichen elektronischen Massenmedien, welche PAME beschuldigten, „geheiligte Denkmäler zu schänden“.

In seiner Antwort äußerte das Pressebüro des ZK der KKE: „ND will verbergen, dass diese Partei im wesentlichen dem Memorandum und dem mittelfristigen Programm zustimmt, ihr Hass auf die Kämpfe der klassenkämpferischen Arbeiterbewegung gegen sie jedoch nicht zulässt, dass sie dies mit Erfolg tun können. PASOK, ND, LAOS und die anderen Parteien müssen lernen, dass die Denkmäler nicht durch Kundgebungen des Volkes, sondern durch ihre Kommerzialisierung geschändet werden. Und dass das Land nicht durch die Kämpfe seines Volkes, sondern durch das Elend seines Volkes diffamiert wird.“

Am Montagnachmittag am 27. Juni 2011 führten die Einsatzkräfte von PAME Plakatproteste und Demonstrationen in Dutzenden griechischen Städten und Wohnsiedlungen durch, um den 48-Stunden-Streik zu propagieren.

28. JUNI - TAG 1 DES STREIKS

Der Tagesanbruch des 28. Juni sah die klassenkämpferischen Einsatzkräfte von PAME im entschlossenen Kampf für die Verteidigung des Streiks auf Streikposten vor den Fabriken, Lagerhallen, Baustellen, Hotels und Bürokomplexen, wo sie in der vorangegangenen Zeit gewesen sind, als sie Streikposten auf den Schiffsrampen ab Mitternacht aufstellten.

Die Verteidigung des Streiks der Seeleute ist ein besonders harter Kampf gewesen, seit der Gewerkschaftsverband der Seeleute eine Streikbrecherrolle spielte. Die klassenkämpferischen Gewerkschaften PEME und STEFENSON, welche die Ingenieure und die Maschinisten auf den Schiffen repräsentieren und zu PAME gehören, hatten beschlossen, sich an dem 48-Stunden-Generalstreik zu beteiligen. Und die Gewerkschaften der Schiffsköche und der Schiffselektriker schlossen sich ihnen an. Der Streik dieser Gewerkschaften und die starken Streikposten von PAME legten Piräus lahm, den größten Hafen Griechenlands, welcher von den Einsatzkräften der PAME-Gewerkschaften geradezu „überflutet“ wurde.

Frühmorgens blockierten die Einsatzkräfte von PAME in Thessaloniki, der zweitgrößten Stadt Griechenlands, die 7 Zufahrten zum Industriegelände der Stadt und legten die Industrieproduktion damit lahm.

Die Protestdemonstrationsteilnehmer trafen sich um 10 Uhr auf den Plätzen der Städte, um an den Streikdemonstrationen teilzunehmen. In Athen fanden sie sich auf etlichen Treffpunkten ein. Sie marschierten durch verschiedene zentrale Straßen der Stadt und trafen am Parlament auf dem Platz der Verfassung, dem Syntagmaplatz, aufeinander. Dabei blockierten sie alle Hauptverkehrsstraßen rund um diesen Platz.

„Der kontrollierte Bankrott ist längst beschlossene Sache geworden. Was sie vom Volk wollen, ist Köpfe zu senken für die nächsten fünfzig Jahre, um so die schlimmsten Maßnahmen durchzubringen. Der Kampf wird in den Bürokomplexen, in den Fabriken, allgemein in den Arbeitsstellen, auf den Feldern und bei den kleinen Geschäftsleuten in den Wohnsiedlungen entschieden werden. Er wird geführt, um zu einem Sieg zu kommen.“ Dies sagte Genossin Aleka Papariga, die Generalsekretärin des ZK der KKE, auf der Streikdemonstration von PAME.

Hier einige der Forderungen, die in den Demonstrationen von PAME vorherrschten:

„Volk steh auf!

Schließe keinen Kompromiss mit den Maßnahmen der Regierung!“

„Patriotismus ist das, was gerecht für das Volk und nicht für die Profite des Kapitalismus ist!“

„Kein Rädchen kann sich ohne die Arbeiter drehen!

Arbeiter, du kannst es ohne die Bosse machen!“

„Nie mehr Betrug! Kapitalismus kann nicht menschlich sein!“

PAME hat eine neue Massendemonstration im Stadtzentrum von Athen für Dienstagnachmittag angekündigt.

Quelle und Link zur Fotoschau der KKE:

http://inter.kke.gr/News/news2011/2011-06-28-strike-day1  

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TAG 2:

GRIECHENLAND STREIKT!

EIN GROSSER ERFOLG DER ARBEIT VON PAME

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Athen, 29. Juni 2011, KKE-Website. (auf Kommunisten-online am 2. Juli 2011) –   Ein landesweiter Massenkampf begann gestern mit dem 48-Stunden-Streik und geht heute den zweiten Tag des Streiks weiter. Dabei spielen die klassenkämpferischen Kräfte die führende Rolle.

Die Banner der Kampffront Aller Arbeiter (PAME) werden an den Arbeitsstellen, vor den Firmen und Baustellen, in den Häfen und an den öffentlichen Verwaltungsgebäuden geschwenkt. Tausende Arbeiter folgten dem Kampfaufruf von PAME. Der Streik wird mit Erfolg geführt! Selbständige, Kleinbauern, Rentner, Migranten und Studenten waren ebenfalls dabei.

Harte Kämpfe fanden an den Toren der Fabriken und auf den Schiffsrampen statt, um die Streikposten wirksam werden zu lassen und das Kapital die Kraft der Arbeiterklasse dort spüren zu lassen, wo es ihm am meisten wehtut. Dies geschah gestern, als sich Hunderttausende am Streik beteiligten. Auf den vielen Dutzenden Demonstrationen in ganz Griechenland sprachen sich viele Tausende Demonstrationsteilnehmer einhellig auf den Straßen und Plätzen gegen die Maßnahmen aus.

Die arbeitenden Volksmassen lehnen die neuen gegen das Volk gerichteten Maßnahmen ab. Sie lehnen es ab, Sklaven der Herrschenden zu werden. Wir halten fest, dass die neuen gegen das Volk gerichteten Maßnahmen

- die Löhne und die Renten absenken;

- das Rentenalter weiter heraufsetzen;

- die indirekten Steuern von 13% auf 23% erhöhen;

- die soziale Sicherheit drastisch kürzen;

- die Liste gefährlicher Beschäftigungsverhältnisse erweitern;

- die tägliche unbezahlte Arbeitszeit ausweiten;

- besonders niedrige Löhne für junge Leute festsetzen;

- die kollektiven Arbeitsverträge abschaffen;

- die Zeitarbeitsverträge mit Entlassungen ohne Abfindungen etablieren;

- die „Sozial“-Leistungen herabsetzen;

usw.

Darüber hinaus privatisieren sie Betriebe, Land, Wasserversorgungsdienstleistungen, Seehäfen, Flughäfen usw., welche Staatseigentum waren, um Geld in die Staatskasse zu bringen und die Schulden zu zahlen, die sie da für sich selbst in Anspruch nehmen. Dessen ungeachtet ist der Grund der, dass sie weitere Bereiche der Wirtschaft den Kapitalisten aushändigen wollen, damit die Kapitalisten ihr überakkumuliertes Kapital investieren können.

Die Arbeiter und die Schichten des arbeitenden Volkes wiesen die Einschüchterungen zurück und beteiligten sich an den Streikdemonstrationen von gestern Morgen und gestern Nachmittag in einer Zahl von Dutzenden Veranstaltungen. Heute setzen sie ihren Massenkampf fort, welcher ein bedeutendes Vermächtnis für neue Massenkämpfe und für die Verstärkung des Massenkampfes sein wird. Die Überwältigende Mehrheit der Protestierenden, die an den Streikdemonstrationen in 65 Städten Griechenlands teilnahmen, taten dies mit den Fahnen von PAME und nicht als sogenannte „empörte Bürger“ oder mit den Führungen der gelben Gewerkschaften GSEE-ADEDY.

Das Exekutivsekretariat von PAME grüßte die hunderttausend Streikenden, die entschlossen für den Streik kämpften. Am Nachmittag des ersten Tages des Streiks organisierte PAME eine Massendemonstration in der Innenstadt von Athen, die sich bis zum Parlamentssitz erstreckte. Die starken Streikpostenreihen der Massendemonstration beugten kleinen Gruppen von Provokateuren vor, die Provokationen mit dem Ziel vornehmen wollten, die Demonstration aufzulösen.

Obwohl hunderttausende Streikende heftig für den Streik kämpften, welcher erfolgreich in ganz Griechenland stattfand, obwohl Straßen und Plätze von den Demonstrationen gefüllt waren, zeigten die internationalen Fernsehanstalten lediglich die Aktivität der Provokateure, so als ob dies die Hauptsache in Griechenland gewesen wäre. Und sie verwendeten nur ein paar Sekunden für den Generalstreik. Dies ist ihre angeblich objektive Information!

Wir hatten es mit einem massiven Medieneinsatz zur verzerrten Darstellung der Wirklichkeit in Griechenland zu tun. Dies zielte darauf ab, den Massenwiderstand zu verbergen, den Massenkampf und die Forderungen von Hunderttausenden aus den Reihen des arbeitenden Volkes zu verschweigen.

Das Pressebüro des ZK der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) vermerkte in seiner Verlautbarung: „Ganz zufällig“ erscheinen die verschiedenen Gruppen von vermummten Personen auf den Streikdemonstrationen bei den Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei. Diese Tatsache ist ein erneuter Beweis und lässt das Volk erkennen, dass die Bewegung, vor welcher das System und die Unterdrückungsmechanismen Angst haben, jene Bewegung in den Fabriken und den Firmen ist, die Bewegung der Arbeiterklasse ist, welche dem Volk eine Perspektive gibt. Die klassenkämpferische Arbeiterbewegung weiß, wie zu kämpfen ist. Und sie schützt sich selbst vor den Provokateuren. Die Massenkämpfe gehen unvermindert weiter.

Des Weiteren prangerte das Exekutivsekretariat von PAME die inszenierten Spiele von ein paar Dutzenden Provokateuren mit den Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei an, weil sie darauf ausgerichtet sind, die Massenkämpfe der Arbeiter zu verunglimpfen, das arbeitende Volk und die Jugend einzuschüchtern und sie von der Beteiligung an den Streikdemonstrationen abzuhalten. PAME rief die Arbeiter dazu auf, den Provokateuren zu trotzen und den provokatorischen Handlungen dieser Mechanismen eine organisierte Antwort durch die massenhafte Beteiligung an den Demonstrationen zu erteilen.

In einem Interview gegenüber MEGA TV am 28. Juni 2011 hob Genossin Aleka Papariga, die Generalsekretärin der KKE, hervor, dass die Machenschaften der Provokateure „auch der Regierung nützen“. Sie fügte hinzu: „Es gibt viele Klüngel innerhalb und außerhalb der Regierung zu jeder Zeit, oder andere werden durch relative Mechanismen geschaffen, welche diese Zwischenfälle benutzen oder sie sogar erzeugen.“ Beim Gespräch über die Möglichkeit des Staatsbankrotts für den Fall, dass das Parlament Griechenlands die gegen das Volk gerichteten Maßnahmen der Regierung nicht beschließt, sagte Genossin Aleka Papariga:

„Der Bankrott ist eine Tatsache. Vielleicht sind sie sich jetzt einig über die Bedingungen oder die Verteilung der möglichen Verluste unter den Gläubigern.“ Genossin Aleka Papariga rief das Volk dazu auf, für den Austritt Griechenlands aus der EU und für parallel zu erfolgende radikale Veränderungen in der Gesellschaft und in der Wirtschaft Griechenlands zu kämpfen.

Tag 2 des Streiks

Am zweiten Streiktag veranstaltete PAME gemeinsam mit PASEVE (Landesweiter Antimonopolistischer Protest der Selbständigen und Kleinhändler), PASY (Kampffront Aller Bauern), MAS (Kampffront der Studenten) und OGE (Griechischer Frauenverband) massive Streikdemonstrationen in 65 Städten Griechenlands.

In Athen fand die Massenkundgebung auf dem Omonoia-Platz statt. Eine Delegation des ZK der KKE mit der Generalsekretärin der Partei, Genossin Aleka Papariga an der Spitze, nahm an dieser Kundgebung teil. Anschließend erfolgte der Demonstrationszug auf den Straßen der griechischen Hauptstadt, welcher auf dem Omnoia-Platz endete, wo die protestierenden Menschen bis zur Abstimmung über das Paket der gegen das Volk gerichteten Maßnahmen ausharrten, welches am Nachmittag von der Parlamentsmehrheit von PASOK mit 155 Stimmen beschlossen wurde. Die Parlamentsfraktion der KKE stimmte geschlossen gegen die Maßnahmen und ging zur Demonstration von PAME, wo Genossin Aleka Papariga Grußworte sprach und darin betonte, dass es notwendig ist, den Kampf für die Überwindung der gegen das Volk gerichteten Entscheidungen der Regierung, des Kapitals und der EU fortzusetzen.

Quelle:

http://inter.kke.gr/News/news2011/2011-06-29-strike-day2/

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