|
Kommunistische
Partei Griechenlands (KKE) verurteilt antikommunistische Maßnahmen in
Georgien
übersetzt
von Jens-Torsten Dass
Athen,
3. Juni 2011, KKE-Website. (Auf
Kommunisten-online am 7. Juni 2011) – Die
KKE verurteilt auf das entschiedenste die Billigung der
antikommunistischen „Freiheitscharta“ im Namen der „nationalen
Sicherheit und der demokratischen Entwicklung des Landes beim Umgang mit
der kommunistischen und faschistischen Ideologie“ durch das Parlaments
Georgiens am 31. Mai. Dieses Gesetz fordert die Erfassung und
massenhafte Verfolgung von jedem Menschen in Georgien, der mal ein
Mitglied oder ein Kader der Kommunistischen Partei Georgiens oder der
Komsomol-Organisation gewesen ist, auf daß diese Menschen dann
hinsichtlich Arbeitsplatz geächtet werden. Dieses Gesetz enthält
Bestimmungen zur Ächtung der „Symbole der Bolschewiki und der
sowjetischen Symbole“. Die Namen aller Städte und Ortschaften, Straßen
und Plätze sollen geändert werden, sofern sie noch Namen aus der
Sowjetzeit haben. Dieses Gesetz wird auch den Weg zu neuen Maßnahmen
gegen die Tätigkeit von Kommunisten in Georgien freimachen.
Das
ist eine neue provokatorische Eskalation der antikommunistischen
Kampagne in Europa, die von der EU, dem „Europarat“ und den bürgerlichen
Regierungen mit der Unterstützung und dem Konsens der liberalen,
sozialdemokratischen und opportunistischen politischen Kräfte
losgetreten worden ist. Darin drückt sich die Angst des Kapitals vor
dem Sozialismus-Kommunismus aus, welcher den einzigen Ausweg für die Völker
darstellt.
Die
Kommunisten Griechenlands bekunden ihre offene Solidarität mit der
Vereinten Kommunistischen Partei Georgiens, die derzeit unter den
schwierigen Bedingungen eines „steinzeitlichen Antikommunismus“ kämpft.
Quelle:
http://inter.kke.gr/News/news2011/2011-06-03-georgia |