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Kommunistische
Partei Griechenlands (KKE):
Genossin
Aleka Papariga, Generalsekretärin des ZK der KKE, antwortet auf Fragen
eines Journalisten von ANTENNA TV wegen der Massendemonstrationen
an jedem Nachmittag in der Innenstadt von Athen ohne politische
Parteifahnen und Flaggen, wozu sie folgendes sagte:
DIE
WUT DES VOLKES MUSS AUF DEN WIRKLICHEN AUSWEG GELENKT WERDEN
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Auf
Kommunisten-online am 7. Juni 2011 – „Was wir jetzt schon seit
Jahren sagen: Das Volk muß die Dinge in seine eigenen Hände nehmen.
Eine Bewegung wird immer das Element der Initiative des Volkes
beinhalten, die Spontaneität. Eine Bewegung wird das Bewußte mit dem
Spontanen kombinieren, denn wir sprechen hier über Massen.
Wir
stellen die folgende Frage: Um mit den Menschen zu beginnen, die auf dem
Platz der Verfassung, dem Syntagma-Platz sind. Diese Menschen haben in
der Vergangenheit ihre politische Wahl getroffen. Und in der Tat meinen
wir, dass sie das Volk sind, welches seit vielen Jahren vor allem die
beiden größten Parteien unterstützt hat und sich betrogen fühlt. Wir
fühlen uns nicht betrogen. Denn niemand hat uns betrogen, weil wir
ihnen niemals geglaubt haben. Sie fühlen sich betrogen. Sie sind nicht
dumm. Und das sind keine Menschen, die nicht nachdenken.
Zweitens:
Ich meine, dass sie politische Ansichten vertreten. Dies auch dann, wenn
sie sich nicht einer politischen Partei zugehörig fühlen. Und schon
das Anliegen einer Demonstration, etwas zu stoppen, ist eine politische
Sache.
Was
ist das Anliegen, welches wir hervorgehoben haben? Wir sagen derzeit
folgendes: Die 11 Millionen Menschen in Griechenland können gar nicht
11 Millionen Vorschläge machen. Sie haben auch keine 1000 Vorschläge.
Demzufolge muß die Bewegung, die da sagt „Nieder mit dem Memorandum
und die Regierung muß gehen“ einen alternativen Vorschlag haben. Wie
wir ihn haben. Auch dann, wenn sie sagen, dass wir keinen haben. Sie
sagen, dass wir keinen Vorschlag haben, weil sie mit unserem Vorschlag
nicht übereinstimmen.
Wie
wird der Vorschlag der Bewegung allgemein zustandekommen? Er wird
zustandekommen durch dei Kämpfe jener, die nicht bereit sind, die
verschiedenen Vorschläge als ein Angebot mit an Bord zu nehmen.
Laßt
uns sagen, dass die Regierung stürzt. Ach ja? Es wird dann eine andere
Regierung geben. Erst einmal müssen sich sich klar über die politische
Linie sein, die sie in Bezug auf das Kapital, die Monopole, Maastricht,
den Euro-Vertrag vertreten. Sie müssen sich darüber im klaren sein,
welchen politischen Kurs sie von jetzt an vertreten wollen, für welche
Partei sie stimmen.
Zweitens:
Laßt uns sagen, dass das Memorandum abgeschafft wird. Ich sage euch,
dass die Dinge noch viel schlimmer sein werden, wenn dies aus sich
selbst heraus geschieht. Ihr müßt ersetzen, was ihr abzuschaffen
gedenkt. Im Moment wird darüber gar nicht diskutiert.“
AUSZÜGE
AUS DER REDE VON GENOSSIN ALEKA PAPARIGA IN ELEUSINA AM 31. MAI 2011:
„In
diesem Moment sind die Plätze in Griechenland voller Menschen aller
Altersklassen, darunter junge Leute usw., die mobilmachen. Dies traf uns
nicht überraschend oder unvorbereitet. Wenn die Arbeiter erneut
nachlesen, wie ich es auch den Mitgliedern und den Freunden unserer
Partei vorschlage, in unseren Dokumenten, Flugblättern und Artikeln,
dann würden sie sehen, dass wir sagen, dass wir größere soziale
Protestausbrüche und eine Kombination des Bewußten mit dem Spontanen
kommen gesehen haben.
Dies
geschah vor vielen Jahren. In den 1960er Jahren, dem Mai 1968, der
sogenannten revolutionären Studentenbewegung von Marcuse. Ebenso, wenn
ihr so wollt, bei den Blumenkindern, den Hippies. Dies waren bedeutende
Erhebungen, welche in den USA und in den anderen Ländern stattfanden.
Dies waren Bewegungen ohne eine klare ideologische Richtung. Aber sie
wollten etwas in der Gesellschaft verändern.
Solche
Bewegungen werden auch künftig vorhanden sein. Wenn man beispielsweise
eine starke Arbeiterbewegung hat, auch wenn sie heute unzulänglich ist,
dann ist es doch klar, dass sie eine Wirkung auf die Gesellschaft
insgesamt haben wird. Die Plätze voller Menschen haben uns überhaupt
nicht erschreckt.
Aber
wir müssen eine Sache ganz klar festhalten. Es ist jetzt nicht der
Zeitpunkt für Untersuchungen über die Theorie und die Praxis. Es ist
jetzt der Zeitpunkt für Klarheit.
Zum
Beispiel sagen sie, dass sie das politische System überwinden wollen.
Andere sagen, dass sich das System ändern und modernisiert werden muß.
Andere sagen, dass die politischen Parteien weg müssen.
Nach
unserer Auffassung widerspiegelt dies das gerechtfertigte Unbehagen über
die über alle Macht ausübenden Parteien. Natürlich kann dies auch
folgendes widerspiegeln: die anderen Parteien haben diese Menschen nicht
überzeugt. Selbst wenn einige dieser Menschen zu jung sind, um von
einer Rede, einer Demonstration überzeugt zu werden, um so weniger
werden sie überzeugt werden von den wenigen politischen Ideen, welche
in den Massenmedien usw. erscheinen.
Wir
sagen das Folgende: Es ist nicht genug, und wir würden sagen, es ist äußerst
irreführend, über die Veränderung des politischen Systems auf vage
Weise zu sprechen. Lediglich zu sagen, dass man das politische System überwinden
will. Und diese Losung erschreckt nicht die Kapitalherrschaft. Das mag
nicht nach dem Geschmack der Regierung oder dem Geschmack
der Herrschenden oder vieler anderer sein, was wir sagen. Aber
sie denken, dass es besser für die Menschen ist zu sagen, dass sie das
politische System verändern wollen, besser als zu sagen, dass sie für
die Macht des arbeitenden Volkes jetzt kämpfen.
Wir
wollen nicht das politische System derart verändern, dass wir die
Parteien verändern. Weil wir ein politisches System haben, dass nicht
nur reaktionär und konservativ ist. Weil das politische System nicht
nur von der PASOK, ND und den anderen Komplizenparteien zusammengesetzt
ist.
Dieses
politische System, in Wirklichkeit die Macht, ist in den Händen der bürgerlichen
Klasse, der Monopole und der Kapitalisten. Sie üben ihre Macht nicht
direkt aus, außerhalb der Sphäre der Wirtschaft, sondern sie tun dies
indirekt durch ihre politischen Parteien. Sie haben kein Problem, wenn
sie von einer wirklich revolutionären Bewegung gefährdet sind, ihre
Parteien aufzulösen,sie kaltzustellen und die Politiker auszuwechseln.
Stets
hat die Geschichte des 20. Jahrhunderts in unserem Land uns gezeigt,
dass wenn bürgerliche Parteien verschwunden sind einfach neue bürgerliche
Parteien entstanden sind. ERE existierte als Partei vor der Diktatur und
wurde nach der Diktatur ND. Die Zentrumsunion wurde PASOK.
Auch
haben sie keine Probleme, Führungspersonen kaltzustellen. Dies mit der
Vetternwirtschaft, die da existiert. Sie haben kein Problem damit,
radikal ganz neue Parteien zu präsentieren, die nicht als Parteien
erscheinen, sondern als Initiativen oder Komitees. Solange ihre Macht in
der Sphäre der Wirtschaft nicht in Frage gestellt wird.
Während
somit heutzutage das Gerede vom Überwinden des politischen Systems
revolutionär klingen mag, ist es von seinem Wesen her in Wirklichkeit
nicht revolutionär. Wir unterschätzen nicht den Gegner. Der Gegner
besitzt ein großes Potential an Erfahrung beim Verändern seiner
Erscheinung. Er ist da stets sehr flexibel. Er macht da stets Zugeständnisse.
Er zieht sich sogar zurück. Solange die Vorherrschaft der Monopole
selbst nicht angetastet wird.“
DER
KAMPF DES VOLKES GEHT WEITER
Festzuhalten
ist, dass PAME, PASEVE, PASY, MAS und OGE weiterhin ihre vielgesichtigen
kämpferischen Demonstrationen organisieren. Am vergangenen Samstag, dem
28. Mai, wurden etliche Demonstrationen und Aufmärsche in etlichen
griechischen Städten durchgeführt. In der Woche gab es viele Besuche
an den Arbeitsstätten, Proteste vor den Krankenhäusern wegen der
Kommerzialisierung des Gesundheitswesens und einen 24-Stunden-Streik bei
2/6 von zwei klassenkämpferischen Branchen-Gewerkschaftsverbänden (Der
Verband der Gewerkschaften Milchwirtschaft-Nahrung-Getränke und der
Verband der Druck- und Papierarbeiter), welche zu PAME gehören und um
Kollektivvereinbarungen ringen.
Freitag
der 3. Juni ist von PAME zu einem Arbeiter-Aktionstag gegen die
Herrschenden ausgerufen worden. Dann wird es wieder
Massendemonstrationen in Dutzenden griechischen Städten im ganzen Land
geben. PAME hat einen Generalstreik für den Tag vorgeschlagen, an dem
die Regierung dem Parlament die neuen gegen die Arbeiter gerichteten Maßnahmen
dem Parlament zur Beschlußfassung vorlegen wird.
Video
von den Demonstrationen von PAME am 28. Mai 2011:
http://www.youtube.com/watch?v=Rs9s8JNMv9k
Quelle:
http://inter.kke.gr/News/news2011/2011-06-eleysina
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Genossin
Aleka Papariga, Generalsekretärin der KKE, am 25. Mai in Larissa
EIN
PLANMÄSSIG GEFÜHRTER KAMPF DER VOLKSMASSEN IST ERFORDERLICH
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Auf
Kommunisten-online am 7. Juni 2011 – „Die große Mehrheit der
Arbeiter, des Volkes, muß der Macht des Kapitals dies erklären: WIR
GLAUBEN NICHT, WAS IMMER IHR UNS AUCH ERZÄHLT. Wir nehmen derzeit
Umgruppierungen vor, um kleine und große Schlachten zu gewinnen und
letztlich den Krieg siegreich zu führen.“
Genossin
Aleka Papariga hob dies unter anderen Dingen hervor, als sie zu den
Volksmassen auf einer kämpferischen Demonstration der KKE am Abend des
25. Mai in der Stadt Larissa redete.
Die
Generalsekretärin des ZK der KKE unterstrich, dass heute noch stärkere
und besser geplante Kämpfe der Arbeiterklasse und des Volkes
erforderlich sind, genau wie die kleinen und großen Siege. Aber es
sollte klar sein, dass wir einen Kampf führen müssen, der zur Überwindung
der Macht der Monopole führen wird.
Zuvor
beantwortete Genossin Papariga in einem Interview mit dem Radiosender
Real FM eine Frage bezüglich den Versuchen, am 25. Mai in etlichen
griechischen Städten Massenkundgebungen wie jene in Spanien zu
veranstalten. Dabei hob sie u.a. hervor:
„Wie
ich Ihnen in aller Aufrichtigkeit sage: Wegen unserem Wesen als eine
Partei schauen wir stets mit Sympathie auf Bestrebungen des Volkes,
einen Weg zu finden, sich selbst zu artikulieren. Das Spontane ist stets
vorhanden und entwickelt sich vor allem, wenn gleichzeitig das bewußte
politische Handeln existiert. Das Spontane wirkt niemals in einem
Vakuum.
Andererseits
sind wir vorsichtig zu sagen, dies sei der einzige Weg, um zu reagieren.
Dies sind gewisse Ausbrüche, welche keine Organisation haben, nicht an
den Arbeitsstätten, in den Industriebetrieben, weder im
privatkapitalistischen noch im öffentlichen Bereich verwurzelt sind.
Ein Trend, der vorübergehen wird. Es ist keine negative Sache, dass
junge Menschen nach einem Weg suchen, sich selbst zu artikulieren, und
dabei Erfahrung sammeln. Das wird bestimmt eine Erfahrung sein. Wir
nehmen keinen feindseligen Standpunkt gegen sie ein.
Aber
es hat einen Eindruck bei mir hinterlassen, dass gewisse eingeschworene
Feinde der Bewegung genau dies nun als etwas Bedeutsames und Ideales,
als Gegenüberstellung zum Streik in den Vordergrund schieben. Das ist
schlecht.
Eine
der Kampfformen, nicht die einzige, durch die der Arbeiter seine Kraft
zeigen kann, ist der Streik. Denn er muß seine Angst vor dem
Unternehmer überwinden.
Es
ist dagegen viel leichter, sich auf Stadtplätzen zu versammeln.“
In
Ergänzung eines Kommentars, welchen Genossin Papariga der KKE-Zeitung
Rizospastis gab, äußerte sie:
„Wer
hat ein Grundinteresse an einer Bewegung mit einer 'überparteilichen' -
Ausrichtung? Daran, sie gegnerischen Parteien mit einem eigenen
politischen Kurs und einer eigenen Strategie gegenüberzustellen, mit
denen die verschiedenen Abteilungen des Kapitals ihre einzelnen
Interessen identifizieren?
Ohne
die Bestrebungen vieler einfacher Menschen im Protest gegen die ständige
Absenkung ihres Lebensstandards unterschätzen zu wollen, ist es mehr
als richtig, dass Kundgebungen, welche darauf aus sind, den Dampf der
Frustrationen abzulassen, leichter zu manipulieren sind und auch
leichter 'auszudünnen' sind. Die Öffentlichkeit, welche die gestrige
Initiative erhielt, stellt eine Ausbeutung der Widerstandsstimmung dar,
welche das bürgerliche politische System in einer Show der Stärke
gegen den Klassenkampf stellt. Auf diese Art kann es eingreifen, um sich
selbst zu schützen. Dies jederzeit, wenn die Wut der Leute derzeit gefährlich
anwächst und die Bedingungen einer Radikalisierung erzeugt werden.
Die
Bewegung hat Erfahrung mit solchen Ereignissen, solchen wie den
verschiedenen 'Foren', Genf usw. Sie hat auch Erfahrung mit internetgestützten
Demonstrationen, wie jenen 2007 nach den Waldbränden gegen die
Regierung organisierten, wo die Arbeit von ND weiterging,
auszuverkaufen, was an Boden, Meer und Luft noch übrig ist.
Wir
müssen uns um diese einfachen Menschen kümmern, die sich spontan
erhoben haben, damit sie bewußt im Klassenkampf mitdemonstrieren. PAME
hat dies schon getan, mit einer positiven Reaktion.
Der
Gegner hat eine Strategie, eine Organisation und einen Namen. Die
Volksbewegung muß dasselbe tun, um den Krieg zu gewinnen, der gegen sie
erklärt worden ist.
Erwähnt
sei, dass PAME angekündigt hat, Demonstrationen am Samstag dem 28. Mai
in vielen griechischen Städten zu veranstalten. Die gemeinsame Erklärung
von PAME, PASEVE, PASY, MAS und OGE besagt: 'Im Rahmen der
kapitalistischen Entwicklung kann es weder Zukunft noch Gedeih des
Volkes geben. Die Opfer, zu denen sie euch aufrufen, werden niemals
enden. Ihr habt keine Verantwortung an der kapitalistischen Krise. Die
Schulden und das Haushaltsdefizit gehören den Herrschenden. Erkennt sie
nicht an. Kein Konsens, kein Opfer. Die Herrschenden müssen für die
Krise zahlen.'„
Quelle:
http://inter.kke.gr/News/news2011/2011-05-26-info
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Genossin
Aleka Papariga, Generalsekretärin der KKE,
besuchte die Schiffswerft Skaramangas am 23. Mai 2011
DIE
ARBEITERBEWEGUNG MUSS IHR HAUPT ERHEBEN!
übersetzt
von Jens-Torsten
Auf
Kommunisten-online am 7. Juni 2011 – Am Samstag, dem 21. Mai, lud
der Premierminister die Vorsitzenden der politischen Parteien zu einem
Treffen ein. Ziel war es, Unterstützung für das sogenannte
mittelfristige Programm zu sichern, um eine allgemeine Atmosphäre des
Konsens hinsichtlich der gegen das Volk gerichteten Maßnahmen zu
schaffen.
Die
Generalsekretärin des ZK der KKE akzeptierte die Einladung nicht, weil
die KKE sowohl das sogenannte mittelfristige Programm der Regierung und
ihrer Verbündeten als auch die politische Generallinie der Regierung
ablehnt. Die KKE wird auf keinerlei Art zum politischen Kurs beitragen,
der die Arbeiterklasse und die Rechte des Volkes massakriert.
Am
Montag, dem 23. Mai, besuchte Genossin Aleka Papariga die
Skaramangas-Werft, wo sie sich mit dem Gewerkschaftskomitee traf und auf
einer Kundgebung zu den Arbeitern sprach. Die kürzliche Kündigung des
Vertrags für den Bau von T-214-Unterseebooten durch die deutsche Firma
HDW ist eine Warnung, dass die Produktion im Schiffbau weiter zurückgehen
wird. Dies bereitet den Boden für weitere Entlassungen.
So
sind die über 1200 Arbeiter auf den Werften Geiseln verschiedener
Planungen und die alleinigen Verlierer bei den großen Geschäften, die
Hand in Hand einhergehen mit der Übergabe von strategischen
Wirtschaftsbereichen Griechenlands an die transnationalen Konzerne.
Gleich nach der Beratung mit dem Gewerkschaftskomitee sprach Genossin
Papariga zu den Arbeitern und hob u.a. in ihrer Rede hervor:
„Griechenland
hat einen fortgeschrittenen Stand im Schiffbau und im Bereich der
Schiffsreparaturen. Es hat einen fortgeschrittenen Stand. Dieser
bedeutende fortgeschrittene Stand liegt nicht nur in Griechenlands
Erfahrung. Sondern in der Tatsache, dass Griechenland eines der Länder
ist, welches eine zweite oder dritte Seemacht in der Welt darstellt. Und
folglich gibt es hier die Grundlage für viel Arbeit, mehr Arbeit als in
der Vergangenheit, und natürlich mehr Arbeit als die heute vorhandene.
Ich
sollte Euch sagen, dass wir als eine Partei nicht nur an Eurer Lage
jetzt interessiert sind, auf dass Ihr nicht Eure Arbeitsplätze
verliert, was natürlich eine Sorge für uns ist, sondern insbesondere
dass die Werften nicht schließen. Dies ganz konkret, denn wir kämpfen
derzeit für eine Griechenland der Arbeiterklasse und der Volksmacht.
Und dieses Griechenland, um seinem Volk Wohlergehen zu bescheren, muß
seine gesamte produktive Basis nutzen, die vor allem in der Industrie
vorhanden ist, was wir hier gerade diskutieren.
Die
Arbeiterbewegung muß ihr Haupt erheben. Und sie wird ihr Haupt erheben,
wenn jeder Arbeitsplatz dies tut.
Es
muß klar gemacht werden: Ihr müßt eine Linie im Sand ziehen! Entweder
seid Ihr für diese politische Linie, die seit etlichen Jahren verfolgt
wird, diesen Entwicklungsweg. Oder Ihr seid gegen sie, gegen ihn.
Ihr
müßt ein Ziel haben: Die Überwindung, und ich sage dies ganz
deutlich, der Macht der Monopole.“
Quelle:
http://inter.kke.gr/News/news2011/2011-05-24-skaramagka
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PAME
organisierte landesweiten Protest am 3. Juni 2011
GRIECHENLANDS
VOLK FOLGTE PAME ZUM MASSENPROTEST
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Athen,
3. Juni 2011, KKE/PAME-Websites. (Auf
Kommunisten-online am 7. Juni 2011) – Am
Freitagmorgen veranstalteten hunderte Mitglieder und Kader der
Kampffront Aller Arbeiter (PAME) eine symbolische Besetzung und Blockade
des Finanzministeriums im Zentrum von Athen. Sie hißten dort ein
riesiges Spruchband über das gesamte Gebäude, um die Arbeiter im
ganzen Land dazu aufzurufen, den Kampf für die Überwindung der gegen
das Volk gerichteten Politik zu organisieren.
Der
3. Juni ist von PAME zum landesweiten Protesttag erklärt worden. Am
Nachmittag fanden im ganzen Land Massendemonstrationen statt.
Unterdessen
antwortete das Pressebüro des ZK der KKE auf den von Ministern der
griechischen Regierung gestarteten Angriff gegen die KKE und PAME. Die
Erklärung des KKE-Pressebüros hebt u.a. hervor: „Dieser Angriff
gegen die KKE und PAME , die entsprechend der Losung 'Das Gesetz ist,
was das Recht für die Arbeiter ist' kämpfen, beweist wieder einmal,
vor welcher Bewegung die Herrschenden und ihr Anhang Angst haben..“
From
19.00 on there will be live coverage of the Demonstration of PAME in
Athens at the home page of Von 19 Uhr an wird es live von der
PAME-Demonstration in Athen Übertragungen auf http://www.pamehellas.gr
geben.
Hier
das Flugblatt von PAME:
3.Juni:
GRIECHENLANDS AKTIONSTAG
http://
3.
Juni
GRIECHENLANDS
AKTIONSTAG
ALLE
ZUSAMMEN in den Kampf mit PAME
damit
die neuen barbarischen Maßnahmen nicht angewendet werden!!!
Morgens
an den Arbeitsplätzen mit vielfältigen Aktionen.
Nachmittags
finden Demonstrationen landesweit in jeder Stadt statt.
ATHEN
Demonstration auf dem Platz der Verfassung um 19 Uhr.
Wir
rufen alle Arbeiter, Gewerkschaften, die Jugend, das arbeitslose Volk,
die Frauen, die Selbständigen, die Bauern dazu auf, ihre Ablehnung der
gegen das Volk gerichteten Maßnahmen durch einen GESAMTGRIECHISCHEN
GENERALSTREIK zu bekunden, wenn die neuen gegen die Arbeiter gerichteten
Maßnahmen verkündet werden und zur Beschlußfassung gelangen. Um damit
für deren Überwindung zu kämpfen.
Wir
kämpfen jetzt für den Schutz des Lebens der Familien der Arbeiter und
des Volkes gegen die Massenarbeitslosigkeit, die Lohn- und Rentenkürzungen,
gestiegene Steuern und hohe Preise.
Wir
kämpfen jetzt gegen das neue Massaker an allem, was noch an
Sozialversicherungsrechten übrig geblieben ist. Nein zur Privatisierung
und zur Auslieferung des Gemeinwohls an die Monopolgruppen.
ALLGEMEINER
AUFSTAND
ENTSCHEIDUNGEN
JETZT FÜR DEN GENERALSTREIK
Arbeiter,
Selbständige, Klein- und Mittelbauern, Studenten, Frauen alle zusammen
im Kampf, alle zusammen raus auf die Straßen, damit die neuen Maßnahmen
nicht angewendet werden. Wir starten an den Arbeitsplätzen und in den
Wohnsiedlungen.
Jetzt
ist der Zeitpunkt zu kämpfen, der Zeitpunkt jedermans aufzustehen bei
diesem Anlaß.
Wir
haben eine Verpflichtung, für unsere Kinder und für uns zu kämpfen.
Ihr
müßt nicht akzeptieren, für die Krise der Herrschenden zu zahlen.
Schulden und Defizite gehören den Herrschenden. Die Herrschenden müssen
dafür zahlen.
Ihr
müßt deren Probleme zurückweisen: „Entweder wir akzeptieren den
mittelfristigen Plan oder Griechenland geht pleite.“ Sie wollen Euch
erschrecken. Das Volk ist schon pleite! Sie wollen die Kapitalprofite
retten und sicherstellen.
Das
wirkliche Problem ist: „Entweder werden wir in das neue
mittelalterliche Arbeitsalter gezwungen oder wir werden uns erheben und
für ein besseres Leben ohne die Ausbeuter und die Monopole kämpfen!“
Es
gibt eine Lösung, es gibt eine Perspektive! Ihr müßt PAME vertrauen!
Durch die Stärkung von PAME, durch die Organisierung des Volkes und mit
den Volksbündnissen können wir die gegen das arbeitende Volk
gerichtete barbarische Politik überwinden.
Ihr
müßt die sich unterordnenden Gewerkschaftsführungen von GSEE-ADEDY
(Regierungsangestellten- und unternehmergeführte Gewerkschaften des
privaten und öffentlichen Bereichs) verlassen. Sie sind Hindernisse für
den Kampf des Volkes, für die Radikalisierung aller Teile des Volkes.
Sie wollen nicht in die Auseinandersetzung mit der Regierung oder den
Industriellen, Bankbesitzern, dem Großkapital, die für das Leiden des
Volkes verantwortlich sind.
Verlaßt
sie!
In
diesen harten Zeiten müßt Ihr aufstehen und kämpfen!
Wir
haben die Kraft und wir können es schaffen!
ALLE
ZUSAMMEN ZUR DEMONSTRATION AM 3. JUNE
IN
ATHEN AUF DEM PLATZ DER VERFASSUNG UM 19 UHR.
WIR
BEREITEN UNS DERZEIT SELBST VOR
FÜR
EINEN GESAMTGRIECHISCHEN GENERALSTREIK
Symbolische
Besetzung des Wirtschafts- und Finanzministeriums
Seit
dem frühen Morgen des 3. Juni haben Kräfte von PAME symbolisch das
Wirtschafts- und Finanzministerium besetzt, von wo aus sie die Arbeiter
dazu aufrufen aufzustehen und ihren Kampf zu organisieren, damit die
gegen die Arbeiter gerichteten barbarischen Maßnahmen der Regierung
nicht angewendet werden.
Alle
zusammen zur Demonstration von PAME heute auf dem Platz der Verfassung
um 19 Uhr.
Quellen:
http://inter.kke.gr/News/news2011/2011-06-03-katalipsi/
http://www.pamehellas.gr/fullstory.php?lang=2&wid=1740
http://www.pamhttp://ehellas.gr/f |
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