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Das
verschweigen unsere kapitalistischen Medien (Red. K-online):
HAITI:
KUBAS
ÄRZTE-BRIGADEN UNTER ERSTEN HELFERN
Erste
Eindrücke aus Puerto Príncipe / Haiti:
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke. Brüssel
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Quelle:
Cubadebatte |

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Cubadebate,
14. Januar 2010.- „Mir
fehlen die Worte, um diese ersten Momente in Puerto Príncipe zu
beschreiben. Vielleicht wäre es besser zu wiederholen, was ein
kubanischer Arzt sagte, der früher schon einmal in Haiti war, als die
Naturkatastrophen sich in den Jahren 2005 und 2008 dort ereigneten. Er
sagte nur noch völlig fassungslos: 'Das sieht ganz und gar nicht so
aus, wie ich es einst gesehen habe.'„
Eine
ausgebombte Stadt! Bilder wie jene aus Dokumentarfilmen und realitätsgetreuen
Spielfilmen über die Ereignisse des 2. Weltkrieges oder die
US-Aggression gegen Vietnam.
Zehntausende
Opfer, wie gesagt wird, denn es gibt noch keinerlei wirkliche
Statistiken. Niemand weiß, ob es sie jemals geben wird. Die Trümmer
der Stadt begraben möglicherweise viele hundert Menschen.
Die
Unsicherheit, die Angst, der Schrecken und die Hoffnungslosigkeit zeigen
sich in den Gesichtsausdrucken der tausenden Menschen, die durch die
Straßen irren und sich dort sammeln, um den Tag und die Nacht zu
verbringen. Denn die Unsicherheit der Häuser und Gebäude ist überall
vorhanden.
Noch
während der sich wiederholenden Nachbeben kam in Haiti eine Verstärkung
in Gestalt der 60 Angehörigen der kubanischen Ärztebrigade Henry Reeve
an. Sie wurde von Fidel aufgestellt, um professionelle solidarische
Soforthilfe zu leisten, wo immer in der Welt die Völker sie sehr
dringend benötigen.
Diese
60 medizinischen Fachleute verstärken die mehr als 300 kubanischen Ärzte,
die sich über ganz Haiti verteilt bereits in diesem ärmsten Land der
Karibik befinden. Viele von ihnen sind nach Puerto Príncipe verlegt
worden. Sie sind schon seit den ersten Momenten der Folgen aus diesem
Beben der Stärke 7 auf der Richterskala vor Ort gewesen. Ein Erdbeben,
welches kein Mitleid mit diesem leidgeprüften Volk Haitis hatte.
Wir
kommen in einem Feld-Hospital an. Es befindet sich im zentralen Hof am
bekannten Millitärkrankenhaus.
Unter
einer großen Zeltplane versorgen hier kubanischen Chirurgen pausenlos
ein haitianisches Opfer der Katastrophe nach dem anderen. Ständig
werden Verletzte und Verstümmelte hereingebracht. Die lange
Warteschlange ist ohne ein abzusehendes Ende, und ebenso umfangreich ist
der ständige Zustrom von Menschen auf Suche nach medizinischer Hilfe.
In
dem Augenblick, als ich diese Zeilen verfasse, haben die kubanischen Ärzte
bereits über 1000 Schwerverletzte in nicht einmal 24 Stunden versorgt.
Es wurden viele chirurgische Eingriffe ausgeführt.
Auch
ist ein weiteres Feld-Hospital am Augenbehandlungszentrum errichtet
worden, wo die „Operation Wunder“ („operación milagro“) zur
Behandlung von blinden und sehkranken Menschen bisher tätig war.
Die
ganze Stadt liegt im völligen Dunkel. Die Stromkabel sind geborsten.
Das Kommunikationsnetz ist zerstört. All dies Folgen des Erdbebens. Ich
kann mich nicht per Direktübertragung an unser kubanisches Publikum
wenden.
Wir
erwarten jeden Augenblick, dass die Kommunikationsmittel
wiederhergestellt werden und wir Augenzeugen vom Geschehen hier vor Ort
in Puerto Príncipe berichten lassen können.
(Aus
Haití, Isidro Fardales, Sonderkorrespondent von Radio Cubana)
Quelle:
http://www.cubadebate.cu/
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Egoismus
contra Humanismus / Eigeninteresse contra Internationalismus /
„Hilfe“ und Hilfe
HAITI:
DIE „HILFE“ AUS DEN USA
von
Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Kommunisten-Online,
15. Januar 2010.- Bis
kommenden Montag sollen 9000 bis 10.000 Söldner aus den USA „für den
Hilfseinsatz in Haiti „ mobilisiert sein. US-Generalstabschef Mullen
sprach von sechs entsandten Schiffen „für Personal und Hilfsgüter“.
(1)
Obama
präsentiert derweil die einstigen US-Präsidenten George W. Bush sowie
Bill Clinton als als „Top-Krisenmanager für die Erdbebenhilfe in
Haiti“. In seinem Wahlkampf machte Obama öffentlich die
Bush-Administration für die „bekannten Katastrophen“ beim
„Missmanagement von Katrina“ verantwortlich. Schnee von gestern? (2)
Wir
erinnern an die Tatsache, dass damals im September 2005 einer fast 200
Mitglieder starke Brigade medizinischer Fachkräfte aus Kuba die
Einreise in die USA verwehrt worden war. Die kubanischen Ärzte wollten
medizinische Notversorgung für die Opfer „Katrinas“ in New Orleans
leisten. Kuba bot bis zu 1600 Hilfskräfte für die Bewältigung des
menschlichen Leides in New Orleans an.
Das
US-Finanzkapital jedoch nutzte die Katastrophe, um die vorwiegend arme
farbige Bevölkerung aus dem Stadtbild von New Orleans für immer zu
verdrängen. Dies erreichte die US-Hochfinanz nahezu vollständig. Und
dabei wären natürlich kubanische Ärzte sehr hemmend gewesen, die den
Menschen vor Ort die dringend benötigte medizinische Versorgung
gesichert hätten. Aber nicht nur die Gesundheit und das menschenwürdige
Weiterleben der armen vorwiegend afroamerikanischen Bevölkerung von New
Orleans wurde dem Profit geopfert. Auch die Kultur, die Einzigartigkeit
von New Orleans als traditionelle bunte Jazz-Metropole wurde auf diese
Weise der Profitgier von Immobilienspekulanten und
Katastrophengewinnlern geopfert.
US-Präsident
Bush ließ damals die Maske fallen. Er lobte seine Mitstreiter in den höchsten
Tönen. Dies zu einem Zeitpunkt, als bekannt wurde, dass jene
Katastrophe mit über 1800 Toten und rund einer Million Obdachlosen
weitaus glimpflicher hätte ausgehen können. (2)
Wir
erinnern. Kurz nach „Katrina“ schickte Kuba die Reeves-Ärztebrigade
in das von einem schweren Erdbeben verwüstete Gebiet von Kaschmir, in
die eisig-kalte Himalaya-Region Pakistans. Sicherlich ein extremer Härtetest
für die sonnenverwöhnten medizinischen Fachkräfte aus dem
subtropischen Kuba.
Aber
gut. Auch die USA und die EU entsandten Hilfskräfte dorthin.
Wir
vergleichen mal: Kuba stellte damals Pakistans Katastrophenregion sieben
Feld-Krankenhäuser als Basisstützpunkte sowie 30 medizinische
Versorgungslager für etliche Monate zur Verfügung. Pakistan unterhielt
nicht einmal diplomatische Beziehungen mit Kuba zu jener Zeit. Die USA
und die EU trugen mit jeweils einem Feldkrankenhaus als Basisstützpunkte
für lediglich einen Monat zur medizinischen Notversorgung der leidenden
Bevölkerung vor Ort bei. (3)
Obama
heute spricht von einem „langfristigen Hilfsnetz“, welches Haiti
brauche, „um wieder auf die Beine zu kommen“. Wofür die einstigen
US-Präsidenten „das beste und effizienteste Vehikel“ seien. Mehr
noch! Obama spricht auch von „oberster Priorität“ bei diesen Vorgängen.
(2)
Dies
lässt uns aufhorchen. Clinton schlägt ebenfalls markige Töne an:
„Ich stimme einfach nicht zu, dass wir dort um 50 Jahre zurückgeworfen
worden sind.“ (2)
„Wir“???
Die
Angst des US-Imperialismus vor „geostrategischem Einflussverlust“
muss ja unter der Obama-Regierung riesengroß geworden sein. Eine Angst
vor 408 kubanischen Ärzten vor Ort in Haiti, deren Zahl ständig größer
wird. Die Angst vor 3000 kubanischen Ärzten, die seit 1998 unbezahlt
eine großartige internationalistische Hilfe für die Ärmsten des ärmsten
karibischen Landes leisteten. Die Angst vor all den zivilen
venezolanischen Hilfskräften, die derzeit nach und nach in Haiti
eintreffen. (4)
Als
der venezolanische Präsident Hugo Chávez Frías von dem Erdbeben der
Stärke von ca. 35 Hiroshima-Atombomben in Haiti erfuhr, entsandte er
unverzüglich ein erstes Hilfskontingent von 50 Freiwilligen und 12
Tonnen Nahrungsmitteln nach Haiti. Die darauf folgende zweite
internationalistische humanitäre Hilfsmaßnahme Venezuelas bestand in
der Entsendung von 51 Militärärzten in Gestalt der Hilfsbrigade „Simón
Bolívar“ mit ebenfalls etlichen Tonnen Hilfsgütern. Bei der dritten
Hilfsmaßnahme trafen mittlerweile 25 weitere venezolanische Hilfskräfte
mit erneut 12 Tonnen Hilfsgütern (Nahrungsmitteln und Medikamenten) in
Haiti ein. (5)
Drei
bei jenem schrecklichen Erdbeben in Haiti verletzte kubanische
Staatsangehörige wurden nach Kuba zurückgeführt. Die US-Militärs in
Haiti haben unterdessen in ihrem humanitären Engagement der ganz
eigenen und eigennützigen Art begonnen, US-Bürger in die USA
auszufliegen. Inwieweit ihnen gelungen ist, Haitis Land- und Seegrenzen
wirksam gegen den anstehenden Ansturm übers Meer Richtung Kuba/USA
ziehender Armutsflüchtlinge abzuriegeln, ist bisher noch nicht
Gegenstand bürgerlicher Berichterstattung geworden.
Sicherlich
sollen die mit Flugzeugträgern und Feuerwaffen aller Art bis an die Zähne
bewaffneten tausenden US-Söldner nun vor allem das Eigentum von
US-Konzernen in Haiti schützen, denn die vor Hunger und Entbehrung
verzweifelnden Ärmsten vor Ort sind mancherorts zu Plünderungen übergegangen.
Und die Behörden Haitis „sind nicht mehr Herr der Lage“, wie die
imperialistischen Medienkonzerne unisono immer wieder vermelden. Was wie
ein Ruf nach der „Ordnungsmacht“ wirkt, welche die USA in ihrem
„Hinterhof“, ihrer „Hemisphäre“, seit ca. 200 Jahren immer
wieder mal blutig massakrierend ausgeübt haben. Die Vorbereitungen der
imperialistischen Militärmaschinerie für ein „Weiter so“ laufen
derzeit auf Höchsttouren. Dies in unmittelbarer Nachbarschaft des
sozialistischen Kubas, welches den USA ausnahmsweise angesichts der Lage
in Haiti gestattete, für Hilfslieferungen nach Haiti kubanisches
Territorium zu überfliegen. Dass die USA im Gegenzug Kuba von der Liste
der „Schurkenstaaten“ streichen würden, bleibt dagegen ein naiver
Wunschtraum einiger humanistisch denkender bürgerlicher
Intellektueller.
Wir
Kommunisten meinen: Wer Haiti oder sonstigen Völkern in Not helfen
will, sollte seine Spende keiner imperialistischen Clinton-Stiftung,
sondern dem sozialistischen und zutiefst humanistischen Kuba zukommen
lassen!
(1)
http://de.news.yahoo.com/2/20100115/tts-usa-schicken-bis-montag-bis-zu-10-00-c1b2fc3.html
(2)
http://de.news.yahoo.com/26/20100115/tdefault-hand-in-hand-clinton-und-bush-fr-hai-7458eeb.html
(3)
http://www.cubadebate.cu/especiales/2010/01/14/eeuu-deberia-reconocer-ayuda-de-cuba-a-haiti/
(4)
http://www.pcv-venezuela.org/index.php?option=com_content&task=view&id=6267&Itemid=1
(5)
http://www.vtv.gob.ve/noticias-internacionales/28589
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Kuba
hilft dem Volk von Haiti – helfen wir Kuba zu helfen!
Kuba-Hilfe
ist Haiti-Hilfe!
Zuschrift
von O.W.
Kommunisten-online
vom 16. Januar 2010 - Der Aufruf
vom Genossen Bohlke entspricht völlig meiner Meinung und da wir
Kommunisten schlau sind, sollten wir seinem Aufruf folgen!
„Kuba-Hilfe
ist Haiti-Hilfe!“, so sollte das Motto lauten! Beim Betrachten der
Bilder aus dem Erdbebengebiet, im Angesicht von Hunger, Schmerz und
Leid, des ohnehin gebeutelten Volkes von Haiti, ist jedes humanitäre
Gewissen gefordert! Hin und her gerissen und beunruhigt darüber, wie
eine „Spende“ verwendet wird, ist der Beitrag auf K-online die
rettende Idee!
Was
soll ich mein knappes Budget in den Rachen jener werfen, die an der Not
noch verdienen und den Großteil des Spendengeldes schamlos in ihre
Taschen streichen? Wir kennen doch den zweifelhaften Ruf vieler
sogenannter „Hilfsorganisationen“! Mag sein, dass nicht alle gleich
sind, jedoch sind sie alle gleich teuer, mitunter auch ohne eigenes
Zutun!
Nix
da! Spenden wir unser oft nicht üppig vorhandenes Geld den kubanischen
Genossen, welche mit Sicherheit mehr daraus machen, als hiesige Geschäftemacher,
die nicht müde sind, auf die „Tränendrüse“ zu drücken, in
Erwartung hoher Gewinne für „Plunder“ und Logistik! Mir ist nämlich
nicht bekannt, dass Esso den Treibstoff für Hilfsflüge stellt, oder
die „Exportweltmeister“ großzügig ihre Schatulle öffnen! Die wären
in der Lage sämtliches Leid, überall auf der Welt dauerhaft zu
beseitigen! Aber nein, sie „verdienen“ lieber daran!
Das
sozialistische Kuba ist weit davon entfernt, solche Machenschaften zu
betreiben! Spenden wir dorthin, erfüllen wir einen doppelten Zweck. Wir
sorgen für dringend benötigte Devisen für die Wirtschaft Kubas und
diese leistet echte, ehrliche Hilfe die wirklich dort ankommt, wo sie
hingehört!
Ich
möchte die Redaktion daher bitten, sofort die Kontonummer der Kubahilfe
zu veröffentlichen, damit jede Genossin, jeder Genosse und Freund Kubas
einen angebrachten Betrag spenden kann! So kommt die Hilfe an, ohne das
ein Gauner seine Freude daran hat.
Rotfront!
O.W.
Spenden
Kuba/Haiti
Die
von uns angegebene Bankverbindung der FG BRD-Cuba können wir nicht mehr verwenden.
Wir
geben Euch hier drei Möglichkeiten. Spendet diesen Initiativen das Geld.
1.
Spenden an MEDICC:
MEDICC ist ein Multiplikator. Deine Spende wird das Leben von Menschen in
der ganzen Welt durch die Arbeit tausender talentierter junger
Gesundheitsprofis verändern, welche in Kuba im Sinn öffentlicher
Dienstleistung ausgebildet worden sind. Du kannst MEDICC dabei helfen,
das Gesundheitswesen weltweit und auch in den USA zu verbessern. (Kuba
bildet auch Studierende aus den USA in Medizin aus.)
Deutsche Übersetzung des Überweisungsformulars von
MEDICC
mehr
Überweisungsformular
mehr
(Hier
kann mit Kreditkarten gespendet werden)
2. SODI:
Solidaritätsdienst-international
e.V.
Kontonummer:
10 20 100
Bank
für Sozialwirtschaft
BLZ:
100 205 00
Für
Auslandsüberweisungen
BIC: BFSWDE33BER
IBAN: DE33100205000001020100
Internet:
Sodi
3.
Initiatief Cuba Socialista - Steunfonds Cuba (Belgien)
Steunfonds
Derde Wereld
BIC:
GEBABEBB
IBAN:
BE53001317837653
Verwendungszweck:
Initiatief Cuba Socialista - Steunfonds Cuba
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VOLK
UND REVOLUTIONÄRE KRÄFTE DER PHILIPPINEN SIND SOLIDARISCH MIT HAITIS
VOLK
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP) vom 16. Januar 2010.-
Im Namen des philippinischen Volkes und aller revolutionären Kräfte
in den Philippinen bringt die Kommunistische Partei der Philippinen (CPP)
ihre tiefste Sympathie mit dem Volk von Haiti zum Audruck, welches
unermeßlich große Zerstörungen durch das Erdbeben der Stärke 7,0 auf
der Richterskala erlitten hat. Die Landeshauptstadt Port-au-Prince ist
praktisch ausgelöscht worden. Das Erdbeben, welches die Hauptstadt und
die umliegenden Städte am 12. Januar 2010 getroffen hat, zerstörte
fast alle Häuser, Bürogebäude, Schulen, Krankenhäuser und fast die
gesamte Infrastruktur vor Ort.
Schätzungsweise
fanden ungefähr eine halbe Million Menschen den Tod infolge des
Erdbebens. Diese hohe Zahl an Toten und anderen schwerwiegenden
Verlusten bei mehr als einem Drittel der gesamten Bevölkerung dieses
Landes trifft das haitianische Volk sehr hart.
Das
Erdbeben vom 12. Januar 2010 hat die verzweifelte Lage des Volkes von
Haiti noch verschlimmert. Jahrzehntelange politische, militärische und
wirtschaftliche Intervention der USA, von den USA gesteuerte
Staatsstreiche und von den USA gestützte korrupte Militärdikaturen
haben diese einstige Sklavenansiedlung als neue Kolonie voller
Billigmanufakturen und als Quelle billiger landwirtschaftlicher
Ausfuhren aufrecht erhalten. Mehr als 80% des haitianischen Volkes ist
Armut, Hunger, Schmutz und Krankheit schutzlos ausgesetzt. Haiti ist das
ärmste Land der westlichen Hemisphäre.
Wir
stehen in Solidarität mit den internationalen revolutionären Kräften.
Auch jenen unter Führung der kubanischen Regierung, die seit langem
medizinische Betreuung in Haiti bieten. Kubas Regierung war eine der
ersten Regierungen, die ein Kontingent an Ärzten aufboten, um
meidzinische Notfallhilfe für die Erdbebenopfer der jüngsten Zeit zu
gewähren.
Die
KP der Philippinen (CPP) ruft das philippinische Volk und seine
revolutionären Kräfte dazu auf, entsprechend all seinen Möglichkeiten
dazu beizutragen, das Leiden des haitianischen Volkes zu lindern. Die KP
der Philippinen (CPP) und alle revolutionären Kräfte sind bereit, sich
mit allen internationalen fortschrittlichen und revolutionären Kräften
sowie den internationalen Hilfsagenturen zu vereinen, um jedwede in
unseren Möglichkeiten stehende Hilfe für das haitianische Volk zu gewähren.
Gleichzeitig
sind die KP der Philippinen (CPP) und die revolutionären Kräfte
bereit, dem haitianischen Volk dabei zu helfen, die neokoloniale,
halbfeudale Unterdrückungsherrschaft zu bekämpfen, die die Ursache
seines grundlegenden und langandauernden Ruins und Leidens ist.
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion
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