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Republikaner
rufen zu Wahlboykott auf
Geschrieben
von: Republican
Sinn Féin am Mittwoch, den 19.
Oktober 2011
Auf
Kommunisten-online am 20. Oktober 2011 –
Ende
des Monats finden in den 26 südlichen Grafschaften Irland Präsidentschaftswahlen
statt. Ähnlich wie in den meisten Ländern Mitteleuropas, allen voran
Deutschland und Österreich, ist das Amt des Präsidenten nur ein rein
symbolisches. Der Amtsträger hat kaum reale politische Macht, ist aber
formell Oberbefehlshaber der Streitkräfte des Landes und muss
Gesetzesinitiativen absegnen. Republican Sinn Féin ruft die Bevölkerung
Irlands, diese „bedeutungslose Wahl eines bedeutungslosen Posten“ zu
boykottieren.
In
der Stellungnahme heißt es: „Die anstehenden Präsidentschaftswahlen
sind eine kostspielige Ablenkung von den wahren Problemen, die die
Menschen in Irland betreffen. Tatsache ist, dass ihre politische und
wirtschaftliche Souveränität zugunsten der nicht gewählten und
niemandem verantwortlichen Eliten von EU, EZB und IWF aufgegeben wurde.
„Die
Menschen in unserem Land werden geopfert um den undemokratischen
EU-Superstaat und seine gescheiterte Währung zu retten. Während
grundlegende Leistungen etwa im Gesundheits- und Bildungswesen
gestrichen werden, werden gleichzeitig 20 Mio. € verschwendet, um in
einer bedeutungslosen Wahl einen bedeutungslosen Posten neu zu besetzen.
Wir
rufen die Menschen auf, ihren Widerstand gegen die gescheiterte Politik
eines gescheiterten Staates deutlich zu machen, indem sie diese Wahl
boykottieren. Es ist Zeit für ein neues Irland, basierend auf den
Prinzipien der Proklamation der Republik von 1916, und für die
Wiederherstellung des Rechtes der Menschen von Irland auf den Besitz
ihres Landes.“
Irish
Republican Correspondent, 19. Oktober 2011
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