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Die
arbeitenden Menschen brauchen wieder eine
Kampfpartei
Die
Reichen und Konzerne haben schon zu viele!
Aufruf
der Kommunistischen Initiative zum 1. Mai 2007:
Quelle:
Kommunistische
Initiative Wien vom 30.04.2007
In
allen etablierten Parteien, an allen Schaltstellen der Macht sitzen sie,
die ständig besorgt sind, dass es „der Wirtschaft“ nur ja gut geht.
„Der Wirtschaft“ geht es so gut, dass die großen Firmen und Konzerne
praktisch keine Steuern mehr zahlen, die Reichen sowieso nicht, während
die ArbeiterInnen und Angestellten mit ihren Steuern und Sozialabgaben die
ganze Last zu tragen haben.
Während
das geschieht, werden die sozialen Rechte mit Hilfe der SPÖ noch weiter
zertreten: 12-Stunden Arbeitstag, 48-60 Stunden Woche, Abschaffung des
Lehrlingskündigungsschutzes, Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten - dies
sind nur einige Punkte aus dem Regierungsprogramm, das die Handschrift der
SPÖ- und ÖGB-Granden trägt.
Während
dies durchgezogen wird, werden Arbeitslose schikaniert und als
„arbeitsscheu“ stigmatisiert, werden Profiteure belohnt und Verlierer
bestraft. Der Zynismus dieses Systems trägt die Handschrift der kalten
Technokraten aus ÖVP und Industriellenvereinigung, aber nicht nur. Auch
die SPÖ und der ÖGB sind davon überzeugt, dass Abbau des Sozialsystems
und Aushöhlung des Arbeitsrechts notwendig sind.
Arbeiterinnen
und Arbeiter, Angestellte, Arbeitslose, Kolleginnen und Kollegen!
Lassen
wir uns nicht länger ein X für ein U vormachen: Die schönen Worte, die
heute wieder von den SPÖ- und ÖGB-Granden zu hören sind, sollen uns nur
Sand in die Augen streuen; wir sollen nicht sehen, wie auch die rosa Bosse
das Geschäft des Kapitals erledigen! und die heutige
„Sozialdemokratie“ sich an dieses kapitalistische System kettet und
dabei verschweigt, dass es sehr wohl eine Alternative dazu gibt.
„Es
rettet uns kein höh'res Wesen, kein Gott, kein Kaiser noch Tribun...“
heißt
es in der „Internationale“. Nehmen wir den Kampf für unsere
Interessen selbst in die Hand.
Kämpfen
wir gemeinsam:
*
Für eine echte Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden bei vollem
Lohnausgleich!
*
für einen gesetzlichen Mindestlohn von 1300 Euro!
*
Für eine soziale Steuerreform, welche die kleinen und mittleren Einkommen
entlastet, und die Konzerne und Reichen stark besteuert.
*
Für qualifizierte Lehrstellen und eine Reform der Berufsausbildung!
*
Für kostenlosen Universitätszugang für alle!
*
Für eine Reform des Bildungssystems, die Einführung der einheitlichen,
polytechnischen Gesamtschule aller 6 - 18-jährigen.
Frieden,
Unabhängigkeit, Neutralität!
Viel
zu sehr wurde Österreich durch die Einbindung in EU- und NATO-Aufrüstung
bereits in die globalen Aufrüstungs- und Kriegspläne hineingezogen. Die
wirtschaftliche Kolonialisierung erweist sich jüngst just am Beispiel der
Gewerkschaftsbank BAWAG, die in vorauseilendem Gehorsam gegenüber dem künftigen
US-Eigentümer sämtlichen kubanischen KundInnen die Konten kündigte.
Der
Wiederaustritt Österreichs aus der EU ist eine ernsthafte Überlegung
wert, um aus diesem Kreislauf von Aufrüstung, Ausverkauf und Unterordnung
herauszukommen und zur Zerschlagung des „Europa der Konzerne“
beizutragen.
Wir
fordern:
*
Ersatzlose Stornierung der Eurofighter!
*
Raus aus allen EU- und NATO- Strukturen!
Solidarität
und Widerstand!
Europa-
und weltweit gehört die Kriminalisierung und Verfolgung von
KommunistInnen und FreiheitskämpferInnen zum fixen Bestandteil
kapitalistischer Herrschaft.
Der
erste Mai ist der Tag der internationalen Solidarität!
*
Freiheit für alle gefangenen GenossInnen!
*
Weg mit allen „schwarzen Listen“ und Verboten!
*
weltweiter Kampf gegen die Ermordung und Verfolgung von
GewerkschafterInnen!
*
Aufhebung des Verbotes von Organisationen wie der Tschechischen
Kommunistischen Jugend (KSM) oder der baskischen Linken (Batasuna).
Die
KOMMUNISTISCHE INITIATIVE ist eine NEUE KOMMUNISTISCHE KRAFT, die im Jänner
2005 als Konsequenz aus der Rechtsentwicklung der KPÖ, insbesondere deren
Abwendung von der ArbeiterInnenklasse, gegründet wurde. Seither sind
viele, vor allem junge SozialistInnen und KommunistInnen zu uns gestoßen.
Wir
kämpfen gemeinsam für den Aufbau einer Kommunistischen
ArbeiterInnenpartei in Österreich. Das Kapital hat schon genug Parteien!
Die Arbeiterklasse braucht EINE, die nur für sie da ist!
Kommunistische
Initiative
Die
neue kommunistische Kraft.
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