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39. Infanterie-Bataillon missbraucht Minderjährige als Agenten

KINDERSOLDATEN DER PHILIPPINISCHEN ARMEE

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Mitteilung des Valentin Palamine Kommandos der NPA im Äußersten Süd-Mindanao vom 31. Juli 2010. (auf Kommunisten-online am 11. August 2010) – Wir erlauben uns, unsere allertiefste Besorgnis darüber zu äußern, dass nach Kenntnislage jüngster Ereignisse in der Region im äußersten Süd-Mindanao unbestreitbar Minderjährige vom 39. Infanterie-Bataillon der 10. Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen zu militärischen Zwecken ausgebeutet werden. Ihr jüngstes Opfer ist „Boy“ (nicht sein wirklicher Name). „Boy“ ist 17 Jahre alt und stammt aus dem Barangay Tagaytay, Magsaysay, Davao del Sur. Er wurde vom 39. Infanterie-Bataillon dazu ausgebildet, sich in eine NPA-Einheit einzuschleichen und dort Schnellfeuergewehre zu stehlen. Zurzeit wird er vom 39. Infanterie-Bataillon als „NPA-Kindersoldat“ propagiert.

Um es allen mitzuteilen: „Boy“ ist niemals in einer NPA-Struktur als Kämpfer oder in sonstiger Funktion gewesen. Entsprechend Handlungsanweisungen des 39. Infanterie-Bataillons gelang es „Boy“ jedoch, ein Lager der NPA zusammen mit seinem Onkel Roger Parasa zu erreichen und zwei Schnellfeuergewehre der NPA zu stehlen. Roger Parasa ist ein Verräter.

Das 39. Infanterie-Bataillon führte Roy Parasa stolz den Medien als seine Errungenschaft vor. Es gibt faktisch keinerlei Grund dafür, Stolz zu empfinden, einen Minderjährigen wie „Boy“ derart in Gefahr gebracht zu haben.

Dieses Infanterie-Bataillon schert sich einen feuchten Kehricht um die Lebensinteressen und das Wohlergehen von Minderjährigen. Wir erinnern daran, was das 39. Infanterie-Bataillon mit „Jerry“ (nicht sein richtiger Name) anstellte. „Jerry“ ist 17 Jahre alt und stammt aus dem Barangay Malawanit in der Stadt Magsaysay. „Jerry“ wurde gefoltert von den faschistischen Söldnern des 39. Infanterie-Bataillons. Dies in der Hoffnung, ihn als einen weiteren „NPA-Kindersoldaten“ vorführen zu können. Glücklicherweise konnte „Jerry“ seinen Häschern entkommen. Er überlebte die Grausamkeiten und erzählte, was ihm da widerfahren war.

Ein weniger glückliches Opfer ist „Donna“ (nicht ihr richtiger Name) aus Dungan Pekong, Matanao, Davao del Sur, deren schriftliche Erklärung, ein „Kindersoldat“ gewesen zu sein, immer wieder in den Medien gebracht wurde.

All die genannten Minderjährigen („Donna“, „Jerry“ und „Boy“) sind nie von der NPA rekrutiert worden. Sie sind allesamt einfache Menschen aus ländlichen Siedlungen. Ihnen widerfuhr das Unglück, von den reaktionären Streitkräften für deren psychologische Kriegsführung gegen die revolutionäre Bewegung missbraucht worden zu sein.

Weil das 39. Infanterie-Bataillon erbärmlich scheiterte, den Krieg gegen die NPA im Feuergefecht zu gewinnen oder auch nur die NPA in der Region im äußersten Süd-Mindanao spürbar zu schwächen, richtet es seine Anstrengungen in Umsetzung des Operationsplans Bantay Laya 2 jetzt darauf, das Ansehen der revolutionären Bewegung mit seinen Anschuldigungen wegen deren angeblicher Verletzung des internationalen humanitären Rechts und all den Hirngespinsten sogenannter „NPA-Kindersoldaten“ zu beschädigen und dabei Fakten zu konstruieren, was nicht nur den beteiligten Jugendlichen, sondern auch deren Familien und Siedlungen sehr schadet. Schwere psychologische Traumata werden da den misshandelten Jugendlichen zugefügt von den Söldnertruppen.

Für alle ist klar und deutlich, dass die NPA stets leidenschaftlich die Menschenrechte verteidigt und beweiskräftig für das Wohl und die Interessen des Volkes seit Jahrzehnten gekämpft hat. Und dies wird die NPA auch weiterhin tun. Ganz besonders wird die NPA weiterhin ihren Regeln und Bestimmungen beim Rekrutieren und bei sonstigen Kriegshandlungen folgen.

Für das Valentin Palamine Regionale Operationskommando der NPA,

Genosse DENCIO MADRIGAL, Kommandeur.

Quelle:

http://www.philippinerevolution.net/

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Revolution auf den Philippinen:

Andauernde militärische Einsätze im Äußersten Süd-Mindanao

STAATSTERROR GEHT WEITER BEI VERSTÄRKTER FEUDALER UND AUSLÄNDISCHER HERRSCHAFT

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Mitteilung der National-Demokratischen Front (NDFP) im Äußersten Süden von Mindanao vom 18. August 2010. (Kommunisten-online am 27. August 2010) -   Es mag ja sein, dass Gloria Arroyo nicht mehr im Regierungspalast Malacañang regiert. Aber dieselbe Politik des zügellosen Staatsterrors schmerzt die philippinischen Volksmassen und insbesondere jene, die es wagen, Widerstand zu leisten und sich gegen die vernichtenden multinationalen Ausbeuterkonzerne auf philippinischem Boden wehren.

Im Äußersten Süd-Mindanao liegt eines der größten Bergbau-Unternehmen direkt neben der ausgedehntesten DOLE-Stanfilco-Plantage und ist eine volle Brigadestärke der 10. Infanterie-Division ständig im Einsatz. Spezifische Ziele sind die goldreichen Gebiete in den Provinzen von Sultan Kudarat, Süd-Cotabato, Davao del Sur und Sarangani, vor allem die Städte Kiblawan, Tampakan und Colombo als derzeitige Schürfplätze des multinationalen Bergbaukonzerns Xstrata-SMI. Dieser militärische Einsatz erfolgt äußerst brutal und gnadenlos gegen das Volk und insbesondere gegen die armen bäuerlichen Massen und die Lumaden im gesamten Gebiet.

Unter dem blutigen Banner des Operationsplans Bantay Laya 2 haben Truppen des 27. Infanterie-Bataillons, des 29. Infanterie-Bataillons und des 72. Kadetten-Bataillons die ländlichen Gegenden ausgeplündert, ihre Bewohner eingeschüchtert und belästigt, Nahrungsblockaden errichtet und Zivilpersonen terrorisiert und sie gezwungen, ihr angestammtes Land zu verlassen und dem Wüten des militärischen Einsatzes zu entkommen. Das alles läuft sehr gut für die Bergbaukonzerne, die die volle Kontrolle über das Gebiet wollen.

Das 39. Infanterie-Bataillon scheiterte kläglich beim Eindämmen der Massenproteste gegen die Minen und schlug gegen das Volk mit einer langen Liste von Misshandlungen und Brutalitäten los. Siedlungen am Rand der Bergbauplätze wie in Matanao sind rücksichtslosem Flächenbeschuß, Nahrungsblockaden und Belästigungen ausgesetzt worden. In Sitio Datalfitak, Barangay Colonsabak, Matanao, Davao del Sur, wurden viele Bauern ausgeplündert und vertrieben. Den Einwohnern wurde vorgeworfen, NPA-Unterstützer zu sein. Ein Bauernführer wurde mit einem Gewehrkolben zusammengeschlagen.

Das 27. Infanterie-Bataillon hat andererseits sein Wüten in den Bergbaustädten Tampakan und Columbio fortgesetzt, Intrigen gestiftet und ein Klima der Angst und des Misstrauens unter jenen gesät, die sich stets dem weitflächigen Bergbau entgegengestellt haben. In der Siedlung des B'laan-Stammes von Bong Mal, Sultan Kudarat, sind zwei Standorte der Einsatzgruppe KITACO eingerichtet worden, um die Weiterführung der Goldmine abzusichern. Die Rekrutierung von Zivilpersonen in die paramilitärischen Einheiten wie die SCAA ist ebenfalls verstärkt worden. Wenn außer sich geratender Faschismus ein Markenzeichen für Erreichtes der reaktionären Streitkräfte der Philippinen ist, geht der große Ehrenpreis an die 1002. Brigade von Oberst Rainler Cruz. Er mag von seinen imperialistischen Lehrmeistern ausgezeichnet werden, aber seine Grausamkeiten werden vom Volk niemals vergessen sein.

Gleichzeitig mit dem Einsatz der Brigade hat das 57. Infanterie-Bataillon der 6. Infanterie-Division der Philippinen einen militärischen Einsatz in den Plantagengebieten von DOLE-Stanfilco in den Städten Makilala, Tulunan und Mlang durchgeführt, die alle in Nord-Cotabato einschließlich der sogenannten Friedenszonengebiete liegen, welche die einstige Präsidentin Corazon Aquino seinerzeit als Zone ohne Streitkräfte-Stationierung und Kriegszustand festgelegt hatte. In völliger Arroganz und Missachtung der Grundrechte der Bürger werden Einwohner jener sogenannten Friedenszone systematisch verhört, eingeschüchtert und belästigt von den Streitkräften. Wie in den Bergbaugegenden so auch bei Dolefil hat das Volk die volle Last des Staatsterrorismus durch Söldnertruppen erlitten, all dies zum Wohl der unaufhörlichen Aktivitäten ausländischer multinationaler Konzerne.

Aquino III ist seinem imperialistischen Ziehvater so verpflichtet, dass er faktisch die Ausweitung des verhaften Operationsplans Bantay Laya 2 befohlen hat und die Kapitulation der revolutionären Bewegung als Vorbedingung für Friedensgespräche forderte. Und wie in Hacienda Luisita hat er keinerlei Skrupel gehabt, die Herrschaft der feudalen Oligarchie in der philippinischen Gesellschaft fortzusetzen und zu verstärken. Wie seine Vorgänger hat Aquino III dem multinationalen Konzern Dolefil erlaubt, sich tausende Hektar Bauernland zu rauben. Er hat philippinisches Eigentum zum Verkauf freigegeben. Er hat den großen ausländischen Bergbaukonzernen volle Befugnis erteilt, um über die Gold- und Kupfervorkommen in Mindanao zu herrschen.

Das Regime von Aquino III begeht einen großen Fehler zu denken, dass seine brutaler Einsatz des Militärs und seine Unterwürfigkeit gegenüber den Imperialisten das Volk ruhigstellen wird bis zur Unterordnung. Im Gegenteil, dies wird die Hitze des andauernden philippinischen Volkswiderstands und der Revolution nur weiter anfachen.

Für die National-Democratische Front im Äußersten Süd-Mindanao

Genosse Ka Efren

Sprecher

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion

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Von der revolutionären Front auf den Philippinen:

NPA wertete beschlagnahmte Papiere des Militärs aus

LABAWAN IST GEHEIMAGENT DER STREITKRÄFTE DER PHILIPPINEN

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Mitteilung des Merardo Arce Kommandos der NPA Süd-Mindanao vom 19. August 2010. (Kommunisten-online am 27. August 2010)Es wird erwartet, dass der eingesetzte Kommandeur der 1003. Brigade der Streitkräfte der Philippinen, Oberst Domingo Tutaan, schleunigst dementieren soll, dass ein 'pangayaw' vom Gefolgsmann der Streitkräfte der Philippinen, Rubén Labawan, in Paquibato, Davao, ausgeführt wird. Oberst Tutaan versuchte vergebens, Brigade-General Eduardo del Rosario abzuschirmen und die verbrecherische Komplizenschaft der 1003. Brigade der Streitkräfte der Philippinen in den letzten Ausbruch bewaffneter Gewalt gegen Zivilpersonen durch das geistige Kind der Regierungstruppen namens Einsatzkommando Gantangan und 'Bagani'-Paramilitärs zu vertuschen.

„Datu“ Ruben Labawan ist del Rosarios Handlanger. Labawans 'pangayaw' wurde auf Geheiß von Brigade-General del Rosario und der 1003. Brigade der 10. Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen losgetreten. Von der 1. Pulang Bagani Kompanie der NPA in einer militärischen Aktion erbeutete militärische Dokumente belegen die kriminellen Absprachen zwischen der 1003. Brigade der 10. Infanterie-Division unter Brigade-General del Rosario und sich als Stammesführer maskierenden eingefleischten Agenten des Militärs wie „Datu“ Ruben Labawan. Die beschlagnahmten Dokumente enthüllen u.a. folgendes:

-1- Empfangsquittungen verschiedener Datumsangaben aus der Zeit von Ende vorigen Jahres und Anfang dieses Jahres wurden von der 1003. Brigade erstellt und von Brigade-General del Rosario unterschrieben. Sie belegen, dass dem Geheimagenten Ruben Labawan Garand- und M-14-Sturmgewehre, Munition, Cammenga Militärkompass und Motorola GP-68 Funkgerät „zur Erfüllung dienstlicher Verpflichtungen“ von der 1003. Brigade ausgehändigt wurden;

-2-  eine Todesschwadron ist insgeheim von der 1003. Brigade der Streitkräfte der Philippinen finanziert worden. Diese Sondereinsatzgruppe wird aus 14 von Labawan handverlesenen Lumaden-Gangstern gebildet. Ihnen wurden u.a. vollständige Kampfanzüge, Feuerwaffen, Mobiltelefone und UHF-Funkgeräte übergeben;

-3-  Labawan und seine Bande aus Lumaden-Gangstern formierten eine 168 Mann starke bewaffnete Gruppe mit der Bezeichnung Bahani-Große-Reichweite-Züge (BLRP). Diese paramilitärische Einheit der Streitkräfte der Philippinen wird in 12 Züge unterteilt, welche aus 12 Sitios und Barangays im Paquibato Distrikt von Davao stammen.

Die sogenannte 'Alsa Lumad' wie auch die aus Lumaden gebildeten Banditengruppen nennen sich selbst Bagani-Kampfgruppe und sind von den Streitkräften der Philippinen aufgestellt worden. Sie wurden insbesondere von der 1003. Brigade der Streitkräfte der Philippinen als sogenanntes Einsatzkommando Gantangan geführt, was eine landesweite „Aufstandsbekämpfungs“-Struktur darstellt und sich gegen die revolutionären Kräfte richtet. Ganz klar wurden diese paramilitärischen Kräfte nicht geschaffen, um die Rechte der Stämme der Ureinwohner zu verteidigen, sondern sie sollen den konterrevolutionären Zielen der Streitkräfte der Philippinen als billiges und bezahlbares Kanonenfutter dienen.

Labawan ist ein vorgetäuschter Stammesführer der Lumaden. Er ist lediglich ein Stammes-Dealer der Lumaden, welcher sich der armen Lumaden bemächtigt, um sie für seine Deals mit der reaktionären Regierung und den Agrarkonzernen zu missbrauchen. Er ist kein rechtmäßiger Vertreter der Ata-Manobos. Sein aggressives Rekrutieren von Lumaden als CAFGU-Paramilitärs hat nichts mit Frieden und Entwicklung zu tun, sondern dient allein der Eskalierung der bewaffneten Gewalt und der Militarisierung von Lumadensiedlungen. Labawan ist eingesetzter Vorsitzender des von den Streitkräften geschaffenen Obersten Stammesrates für Frieden und Entwicklung, einer Gruppe der ATADI-ALMARA-Banditen, die Schutzgelder bei Geschäftsleuten eingetrieben haben und Agrarkonzernen ermöglichten, Plantagen in den sogenannten angestammten Gebieten der Lumaden zu etablieren.

Labawan hat den Ruf einer schrecklichen Bedrohung in den Siedlungen der Lumaden. Seine Macht geht nicht auf eine traditionelle Autorität zurück, sondern wurde ihm vom Ata-Manobo-Stamm gewährt aus Angst vor seiner engen Verknüpfung mit dem Militär und seiner aktiven Teilnahme an Kampfhandlungen gegen die revolutionäre Massenbasis vor Ort. Labawan ist ein Geheimagent der 1003. Brigade der Streitkräfte der Philippinen. Er hat die drei Monate dauernde Grundausbildung beim 73. Infanterie-Bataillon der Streitkräfte der Philippinen im Jahr 2001 durchlaufen, als Brigade-General del Rosario noch Kommandeur jenes Bataillons war.

Labawans Mandatsfunktion kam nicht aus der Lumaden-Gemeinschaft, die zu vertreten er vorgibt. Stattdessen nimmt er Befehle von seinem unmittelbaren Vorgesetzten, Datu Libuttong, entgegen. Datu Libuttong ist kein anderer Mann als Brigade-General del Rosario. Labawan ist aktiv in die strategische „Aufstandsbekämpfungs“-Planung der Streitkräfte der Philippinen verwickelt. Seine kürzlich erfolgte Teilnahme an der Abschließenden Koordinierungs-Konferenz (OPORD / operation order) Einsatzbefehl 02-10 „PANATINGON“ beim Hauptquartier der 1003. Brigade in Santo Tomas, Davao del Norte, im April 2010, belegt dies.

Als ein bewaffneter feindlicher Kämpfer mit extremer Feindseligkeit gegenüber der revolutionären Massenbasis ist Labawan ein rechtmäßiges Ziel für taktische Angriffe der NPA. Was seinem Vorgeben entgegensteht, er sei Ziel der NPA wegen seiner 'friedfertigen' Kampagne, die 'Übergriffe' der revolutionären Bewegung aufzuzeigen und Entwicklung in die Lumaden-Gemeinschaft zu bringen. Die einzigen Bestrebungen dieses Verbrechers sind das Verhökern angestammter Ländereien der Lumaden für die Ausweitung der Bananenplantagen der Agrarkonzerne. Er lässt Reis und Fisch für 'Alsa Lumad' pulong-pulong eintreiben und rekrutiert unter Zwang und fanatisch andere Lumaden als CAFGU-Paramilitärs für die Kriegsmaschinerie der Streitkräfte der Philippinen.

Das letzte 'pangayaw' (Blutrache-Stammesfehde) wurde von Labawans bewaffneter Gangstertruppe gestartet, um Zivilpersonen einzuschüchtern. Es richtete sich gegen sowohl Lumaden als auch andere Siedler, damit sie ihr Ackerland aufgeben, so dass die ATADI-Gruppe es den Agrarkonzernen anbieten konnte. Dabei agiert Labawan unter einem verfälschten Inhalt der Rechte auf angestammte Ländereien, welches von der Nationalen Kommission der Indigenen Völker (NCIP) gefördert wird. Labawan protzt mit seinem Recht, sich der Ländereien zu bemächtigen, die von Nicht-Lumaden beackert werden, weil dies angeblich eine Erweiterung seiner angestammten Rechte wäre.

In der von der 1003. Brigade der Streitkräfte der Philippinen sogenannten Kampagne „Information und Bildung“, welche der Anstiftung der Lumaden zum Kampf gegen die NPA in den Siedlungen von Paquibato dient, hat del Rosario seine Speichellecker persönlich angewiesen, 'pangayaw' auszuführen, wann immer ein Mitglied der ALAMARA, ein der ATADI angeschlossener Bandit, ein CAFGU-Paramilitär oder ein Angehöriger der Streitkräfte der Philippinen bei NPA-Aktionen vor Ort getötet wird. Labawan hat gleichzeitig erklärt, dass immer wenn ein 'Alsa' Lumaden-Bagani oder CAFGU oder Regierungssöldner getötet wird, es die zivilen Dörfer sein werden, die für die Schäden in Form von Nutztieren und Blutgeld zu zahlen haben. Wenn die Menschen sich nicht daran halten würden, dann werden sie mit 'panayaw' bedroht werden. Das ist deren Version von 'gantangan heißt Gerechtigkeit'.

Der Bruder von Ruben Labawan heißt Kimpio Labawan. Gefreiter Kimpio Labawan von der 103. Verstärkungskompanie der 10. Infanterie-Division diente als Leibwächter bei Ruben Labawan. Er kam ums Leben, nachdem er einen mobilen Kontrollpunkt der NPA am 6. August 2010 beschossen hatte. Ruben Labawan forderte daraufhin Blutgeld und Nutzvieh als Schadensleistung von Zivilpersonen. Als er dabei scheiterte, erklärte er 'pangayaw' gegen Zivilpersonen in Paquibato. Das ist das System von 'gantangan heißt gerechtigkeit' des 'Datu Limbuttong' und Ruben Labawan.

Die von 'Datu Limbuttong' und seiner 1003. Brigade der Streitkräfte der Philippinen an Labawans Lumaden-Sondereinsatzkommando Bagani-Gruppe und seine CAFGU-Rekruten ausgehändigten Gewehre sind zur Ermordung von Zivilpersonen benutzt worden. Vom angeblichen 'Datu Limbutton' an den ebenfalls angeblichen 'Datu Labawan' ausgehändigte Gewehre waren dieselben Gewehre, mit denen die Zivilperson Julius Tamondes in Colosas, Paquibato, niedergeschossen worden ist. Die vielen brutalen Verbrechen und Bluttaten mit etlichen Opfern unter der Zivilbevölkerung und an keinen Kämpfen beteiligten Menschen wurden von der Almara, dem Vorgänger von ATADI, und werden jetzt von der Bagani-Bande des Sonderkommandos Gantangan ausgeführt. Letztlich sind sie 'Datu Limbuttong' zuzuschreiben. Der General hat das konterrevolutionäre Konzept des 'Alsa' Lumaden wieder aufgegriffen, welches sein Trittbrett in der militärischen Laufbahn gewesen ist. Er hat Lumaden gegen Lumaden aufgehetzt. Er hat Lumaden gegen Nicht-Lumaden-Siedler aufgehetzt. Blut klebt an seinen Händen.

Die NPA schwört, dass sie für die Lumaden und das Recht des Volkes auf wirkliche Solidarität kämpft. Die Taktik des Teilens und Herrschens, die von ausländischen Eroberern seit unvergesslichen Zeiten angewendet worden ist, wird weiterhin völlig entlarvt und vom Volk abgelehnt werden. Das brutale Wiederaufgreifen einer absurden Strategie durch Brigade-General del Rosario wird elendiglich scheitern, weil die NPA und die Organe der revolutionären politischen Volksmacht weiter erstarken werden und größeren Einfluss in den ländlichen Gebieten erlangen werden.

Rigoberto F. Sánchez

Sprecher des Merardo Arce Kommandos der NPA Süd-Mindanao

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion

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