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Genossin
Aleka Papariga nach Treffen mit Ministerpräsidenten Griechenlands
KEINE
ZUSTIMMUNG ZU VOLKSFEINDLICHER POLITIK
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Athen,
9. März 2011, KKE-Website. (auf Kommunisten-on line aam 17. März 2011)
- Die
PASOK-Regierung versucht derzeit, mit Erpressungen und vorgetäuschten
Katastrophen die Zustimmung der Volksmassen für die Regierungspolitik
im Vorfeld des Gipfeltreffens der Euro-Zone und der EU am 11. sowie 25.
März 2011 bzw. im Kern ihrer Art des kontrollierten Bankrotts zu
erringen. In diesem Rahmen lud Premierminister G. Papandreou die Führungspersönlichkeiten
der politischen Parteien unseres Landes zu Einzelgesprächen. Die
Regierungsseite tischte dabei das „Verwalten der öffentlichen
Schulden“ auf.
Die
Erklärung des Premierministers am späten Abend unterstrich dann in
charakteristischer Weise die Entschlossenheit der Machthaber, der
Regierung und ihrer Verbündeten, eine „allumfassende Lösung“ im
Rahmen der EU zu unterstützen, welche von einem Hagelsturm voller Maßnahmen
gegen das Volk begleitet wird.
Unmittelbar
nach dem Gespräch mit G. Papandreou gab die Generalsekretärin des ZK
der KKE, Genossin Aleka Papariga, die folgende Erklärung ab: „Wir können
keine Vorschläge bei einer Regierung unterbreiten, welche vom Wesen her
wie das Auswählen ist, mit welchem Strick sie das griechische Volk aufhängen
will. Wir gehen davon aus, dass es eine Art Vereinbarung im Rahmen der
EU hinsichtlich des kontrollierten Bankrotts geben wird. Aber welche
Vereinbarung da auch immer erzielt wird und in welcher Form auch immer,
eine Sache ist gewiß: Neue unerträglich grausame Maßnahmen gegen das
griechische Volk, gegen die Völker Europas. Dazu kann es keine
Zustimmung geben. Das Schlimmste steht uns noch bevor. Und ob das Volk
eine Zukunft in einer besseren Position sehen wird, hängt von dem Grad
ab, bis zu welchem die Menschen vorbereitet sind, um diesen Maßnahmen kämpferisch,
vereint, politisch und entschlossen zu begegnen.
Foto:
Sie verhandeln da gerade über den Strick, an dem sie das Volk aufhängen
wollen. Erklärung der Generalsekretärin des ZK der KKE nach dem
Treffen mit dem Premierminister
Quelle:
http://inter.kke.gr/News/news2011/2011-03-09-info
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