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Erklärung
der KKE-Delegation im EU-Parlament
ZUM
SCHÄNDLICHEN BESCHLUSS DES EU-RATS VOM 9.-10. JUNI 2011 „WEGEN DER
ERINNERUNGEN AN DIE VON DEN TOTALITÄREN REGIMES IN EUROPA BEGANGENEN
VERBRECHEN“
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Athen,
16. Juni 2011, KKE-Website. (auf Kommunisten-online am 19. Juni 2011)
– Die Delegation der
Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) prangert vor der
Arbeiterklasse und den Schichten des werktätigen Volkes den schändlichen
Beschluss vom 9.-10. Juni des EU-Rats der Justiz- und Innenminister
„wegen der Erinnerungen an die von den totalitären Regimes in Europa
begangenen Verbrechen“ an. Dieser Beschluss erhielt den Konsens der bürgerlichen
Regierungen, wie auch den Konsens der griechischen PASOK-Regierung. Er
bestätigt, dass der Antikommunismus Hand in Hand mit den grausamen
gegen das Volk gerichteten Kürzungsmaßnahmen einhergeht.
Der
Beschluss ist ein antikommunistischer Wirbel und Teil einer
antikommunistischen Hetzkampagne, welche von der EU und den bürgerlichen
(sozialdemokratischen und konservativen) Regierungen geführt wird. Mit
diesem Beschluss ergreift der EU-Rat jetzt praktische Maßnahmen und
geht über die gemeine Fälschung und das Umschreiben der Geschichte,
die unhistorische Gleichsetzung von Faschismus und Kommunismus sowie die
Verleumdung gegenüber den Errungenschaften der Arbeiterklasse in den
sozialistischen Ländern vor. Gleichzeitig arbeiten gegenwärtig
Kapital, EU und bürgerliche Regierungen und Parteien an den
terroristischen Katastrophen der Haushaltsdefizite und öffentlichen
Schulden der EU-Mitgliedsländer und ebenso an der Verstümmelung des
Lebens und der Rechte der Arbeiterklasse und der Angehörigen der werktätigen
Schichten des Volkes, indem sie die Arbeitskosten auf einen historischen
Tiefpunkt absenken und zugleich die Profitmacherei des Monopolkapitals
steigern.
Sie
stellen ein Bündel Geld bereit, um das Volk und vor allem die junge
Generation und die neuen Generationen der Arbeiterklasse mit dem
antikommunistischen Gift zu berieseln:
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Jener schändliche Beschluss lädt die Mitgliedsstaaten dazu ein,
„Betrachtungen darüber vorzunehmen, wie der Europäische Gedenktag an
die Opfer von totalitären Regimes (23. August) zu gestalten ist“.
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Jener schändliche Beschluss „ermutigt (...) die Initiativen, die
darauf gerichtet sind, die Öffentlichkeit über die totalitäre
Vergangenheit Europas zu informieren und aufzuklären sowie
Forschungsprojekte durchzuführen“.
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Jener schändliche Beschluss gewährleistet „Finanzierung aus Mitteln
der Gemeinschaft und anderen Programmen (...) um solche Initiativen und
Projekte zu fördern (...) Finanzierung von EU-Projekten einschl. in
Schulen und Einrichtungen der höheren Bildung (...) Um die Beteiligung
von Nutznießern aus den Ländern des Ostens zu fördern und in
Partnerschaft Russland in gemeinsamen Initiativen zu fördern“.
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Jener schändliche Beschluss beinhaltet „Forschungsprojekte oder
Stipendien hinsichtlich Aufklärung über die totalitären Regimes (...)
und europaweite Umfragen (...) zu fördern.
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Jener schändliche Beschluss beinhaltet die „Plattform des europäischen
Gedenkens und Bewusstseins“ sowie „kulturelle, erzieherische, mit
Gedenkmonumenten und anderen Aktionen“ einhergehende Handlungen „zur
Erhöhung der Bewusstheit über die von totalitären Regimes begangenen
Verbrechen“.
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Jener schändliche Beschluss gewährleistet „die Überwachung der
Bedingungen für zusätzliche gesetzliche Handlungen“.
Praktisch
schafft die EU damit die Bedingungen und die entsprechenden politischen
Umstände, damit die bürgerlichen Regierungen Verbote, Verfolgungen und
Unterdrückungsmaßnahmen gegen die kommunistische Ideologie und die
marxistisch-leninistischen kommunistischen Parteien lostreten, welche
ihr revolutionäres Wesen bewahren, wie es in einer Reihe der
EU-Mitgliedsländer heute der Fall ist, und zwar vor allem mit noch größerer
Härte und Stärke. Dies sind die Werte der EU und der bürgerlichen
Demokratie, der Diktatur des Monopolkapitals.
Die
Bewegung der Arbeiterklasse hat ihre historische Erfahrung. Sie weiß,
dass der Angriff gegen die Kommunisten die Voraussetzung der Bourgeoisie
ist, die Bewegung der Arbeiterklasse und die Errungenschaften und Rechte
jeden Volkes zu zerschlagen.
Die
mit ihrer Erfahrung bewaffnete Arbeiterklasse wird die Hand des Kapitals
und dessen politische Mannschaft in ihrer Stellung gegen die Kommunisten
zermalmen. Sie wird ihre politischen Wechselbeziehungen zu Lasten der
Parteien des Kapitals umkehren und die kommunistische Partei stärken.
Sie wird das sozialpolitische Bündnis, den Kampf für die Macht des
Volkes und die Volkswirtschaft verstärken.
Quelle:
http://inter.kke.gr/News/news2011/2011-06-16-eu-anticommunism
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