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KOLUMBIANER
IN VENEZUELA LADEN EIN:
6.
März 2008, 10:00 Uhr auf der Plaza Brion in Chacaito/Caracas
„Großkundgebung
für das ‚Niemals Wieder’“
Caracas
, 4. März 2008,
Tribuna Popular TP.- „Es gibt ein Stück Erde genannt
Kolumbien. Das wird mit Blut von Kriegsopfern regiert. Ca. 4 Millionen
Menschen sind dort mehrheitlich von paramilitärischen Gruppen
umgesiedelt worden. Diese Gruppen haben allein und gemeinsam mit Angehörigen
der Streitkräfte mindestens 15.000 Landsleute verschwinden lassen.
Mindestens 15.000 Landsleute sind in 3000 Massengräbern verscharrt
worden, oder ihre Leichen sind in Flüssen entsorgt worden. Mehr als
1.700 Indianer, mehr als 2.250 Gewerkschafter und beinahe 5.000
Mitglieder einer politischen Partei (Patriotische Union / Union
Patriotica) sind ermordet worden. Es ist üblich, dass sie ihre Opfer
foltern, bevor sie sie töten.
Zwischen
1982 und 2005 begingen die Paramilitärs über 3.500 Massaker und
raubten mehr als 6 Millionen ha Land. Seit 2002, seit ihrer
„Demobilisierung“, haben sie mehr als 600 Personen in jedem Jahr getötet.
Sie schafften es, 35% des kolumbianischen Parlaments zu kontrollieren.
Von 2002 bis heute haben Angehörige der Streitkräfte mehr als 950
Exekutionen begangen. Die Mehrheit davon wurde als „positiv“
dargestellt. Nur allein im Januar 2008 begingen die Paramilitärs 2
Massaker, 9 gewaltsam erzwungene Entführungen, 8 Morde, und die Armee
hat 16 „aussergerichtliche Tötungen“ begangen.
So
beginnt die Einladung der Organisationen kolumbianischer Einwohner von
Venezuela zur Teilnahme an der „GROSSKUNDGEBUNG FüR DAS 'NIEMALS
WIEDER'„, die am 6. März 2008 ab 10 Uhr von der Plaza Brion in
Chacaito/Caracas zum Außengelände der Botschaft Kolumbiens in
Venezuela führen wird. NIMM TEIL!
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Quelle:
http://www.tribuna-popular.org/ |