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Aufruf
für die politischen Gefangenen, den Frieden in Kolumbien und die
Einheit im Kampf
Gegen Uribe
und andere Lakaien des Imperiums!
Von:
Kontinentale Bolivarische Koordinierungsorganisation / Für Stimme des
Neuen Kolumbien/14 März 2008
Aufs
neue appelliert die Kontinentale Bolivarische Koordinierungsorganisation
(CCB), Gruppe Kolumbien, an das Bewusstsein der Völker Europas, damit
wir gemeinsam, politische und soziale Organisationen, Persönlichkeiten,
Menschenrechtsorgane, demokratische Instanzen und Gesellschaften,
Freiheit für die Aktivisten des sozialen Kampfes wie Simón Trinidad
und Sonia fordern, die sich in den Kerkern des Imperiums befinden.
Das
wütende Vorgehen des Imperiums und der ihm hörigen Regime zeugt von
ihrer großen Furcht vor dem bolivarischen Erbe des Antiimperialismus
und der Einheit im Kampf der Völker
In
den letzten Wochen wurden auch die Genossen und Genossinnen der Gruppe
Peru der CCB willkürlich verhaftet, als sie nach der Teilnahme an
unserm II. Kongress und am Internationalen Seminar über die Aktualität
des Denkens von Bolívar und der Vorkämpfer unseres Amerika in Quito,
vom 23.-27. Februar dieses Jahres, in ihr Land zurückkehrten.
Roque
González la Rosa, Damaris Velasco Huiza, Melissa Petiño, Guadalupe
Hilario, Armita Valladares, María Gabriel Segura y Carmen Asparren
befinden sich im Gefängnis und werden des "Terrorismus"
beschuldigt, allein weil sie an den genannten Veranstaltungen
teilgenommen haben.
Am
gleichen Tag, als diese Genossen eingekerkert wurden, bombardierte die
kolumbianische Regierung ein Lager der FARC-EP auf ekuadorianischem
Territorium, wobei nicht nur der Verantwortliche für internationale
Beziehungen der kolumbianischen Aufständischen, Raúl Reyes, sondern
auch mehrere Ausländer, die sich aus erster Hand über den
Guerillakampf unterrichten wollten, getötet wurden. Die FARC
unterhalten Camps für den Empfang von ausländischen Besuchern, die am
Frieden in Kolumbien interessiert sind, außerhalb des kolumbianischen
Territoriums, gerade um deren Leben zu schützen.
Zu
diesem hinterhältigen Angriff gegen die Initiative zum Austausch von
Gefangenen der FARC-EP und zur Verhaftung von Mitgliedern der
Kontinentalen Bolivarischen Koordinierungsorganisation, die auf dem
ganzen Kontinent unter sorgfältiger Beobachtung steht, gesellen sich
die falschen Anschuldigungen gegen den Präsidenten Venezuelas, Hugo Chávez
Frías, dessen Erfolge im Bemühen um den humanitären Austausch in
jeder Hinsicht unbestreitbar sind.
Das
wütende Vorgehen des Imperiums und der ihm hörigen Regime zeugt von
ihrer großen Furcht vor dem bolivarischen Erbe des Antiimperialismus
und der Einheit im Kampf der Völker, die heute so dringend sind für
das allgemeine Wohlergehen und sich in gemeinsamen Plattformen und
koordinierten Aktionen in aller Welt zu konkretisieren beginnen, wie die
kürzliche weltweite Mobilisierung für die Opfer des Staatsterrorismus
in Kolumbien und für den humanitären Austausch.
Wir
rufen alle Teilnehmer dieser Kampagne auf zu koordinierten Aktionen für
die Freiheit der Gefangenen des Imperiums, für die Freiheit dieser Männer
und Frauen, die verleumdet und verunglimpft werden, einfach weil sie das
Wohlergehen für ihre Völker anstreben oder anders denken. Wir
appellieren an die Einheit der Armen der Welt in der einhelligen
Forderung nach Frieden in Kolumbien, beginnend mit dem
Gefangenenaustausch, für den die Vermittlung von Chávez unabdingbar
ist; gegen das mafiöse und paramilitärische Regime von Álvaro Uribe Vélez.
Man weiß, dass er paramilitärische Gruppen formierte, als er
Gouverneur in Antioquia war, und es existieren zahlreiche Zeugen für
seine Betätigung im Drogenhandel.
Die
europäischen Staaten, die die Amtsführung von Álvaro Uribe Vélez in
Kolumbien unterstützen, stellen sich hinter eine Regierung, die in
ihren Statistiken viereinhalb Millionen Vertriebene im Inland und seit
Beginn dieses Jahres bereits neun Morde an Gewerkschaftern aufweist,
ohne die unzähligen Massaker an Bauern bei gemeinsamen Operationen der
Armee und der Paramilitärs zu rechnen.
Wir
rufen dazu auf, in solidarischer Weise von den Regierungen Europas zu
fordern, dass sie den Krieg gegen das Volk in Kolumbien nicht
finanzieren und sich gegen die systematische Verletzung der
Menschenrechte in Kolumbien aussprechen, wo Folter, Verschwindenlassen
und Verstümmelung tägliche Praxis sind, die einzig durch den Staat und
seine finsteren Kräfte ausgeübt werden.
Für
die Beteiligung von Hugo Chávez am Austauschprozess in Kolumbien!
Für
die Freiheit der Gefangenen des Imperiums: Sonia, die Blume der
Guerilla, und Simón, die Würde, für die Freiheit der Genossen und
Genossinnen der CCB Peru, für das Gedenken an die mexikanischen
Genossen und andere Ausländer, die auf ekuadorianischem Territorium
brutal ermordet wurden!
Gegen
Uribe und andere Lakaien des Imperiums! Gegen das Imperium und immer für
die Einheit unserer Kämpfe in aller Welt!
"Einheit,
Einheit, Einheit sei unsere Devise!" - Simón Bolívar
In
Bolívar und den Vorkämpfern unseres Amerika und der Welt begegnen wir
uns alle! Immer bis zum Sieg!
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Aufruf
der Kontinentalen Bolivarischen Koordinierungsorganisation - CCB
anlässlich des Internationalen Tages der Politischen Gefangenen
am 18. März 2008 in Berlin und ganz Deutschland
Kundgebung
und Treffen in Berlin und Deutschland am 18. März 2008 |
zugefügt
am: 14 Mar 2008 |