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Jahre nach ihrer Gründung im derzeitigen
Massenkampf gegen die US-gestützten reaktionären Putschisten
KP
VON HONDURAS NEU GEGRÜNDET
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Tegucigalpa,
18. April 2011, Tribuna Popular TP. (auf Kommunisten-online am 23. April
2011) – In einer Proklamation an das honduranische Volk und die Völker
der Welt wurde die Wiederbelebung der Kommunistischen Partei von
Honduras als Organisation bekanntgegeben. Dies war der Höhepunkt des in
der Illegalität veranstalteten 5. Parteitags, auf dem die Statuten und
das Politische Programm der honduranischen Kommunisten beschlossen
wurden.
„Am
9. und 10. April 2011 haben wir an einem Ort in unserem Heimatland den
5. Parteitag der Kommunistischen Partei von Honduras abgehalten. Wir
haben ihre Organisationsstrukturen wiederbelebt und ihre Statuten und
ihr Politisches Programm beschlossen“, besagt das im Internet
verbreitete Dokument.
Die
KP von Honduras definiert sich als eine revolutionäre Partei, welche
die Grundsätze des Marxismus-Leninismus vertritt und aus dieser
Richtung zusammen mit dem Proletariat und den anderen gesellschaftlichen
Klassen und Schichten des Landes zum revolutionären Prozess von
Honduras beiträgt.
„Wir
entstehen nicht wieder als abgehobene Avantgarde oder einzig wahre
Besitzer der Lösungskonzepte für die Krise in Honduras, sondern als
seriöse Kritiker und frontale Gegner des weltweiten kapitalistischen
Systems im allgemeinen und des einheimischen abhängigen
kapitalistischen Systems im besonderen“, heißt es da.
In
ihrer Proklamation bekunden die honduranischen Kommunisten den
„antiimperialistischen, antikolonialen, antioligarchischen und
antiklerikalen Geist von Francisco Morazán“ und anerkennen ihn als
einen der großen Befreier, „was unseren Kampf inspiriert“.
„Wir
bekräftigen unsere Entschlossenheit, das honduranische Volk in seinem
Kampf für die Neugründung des Vaterlands zu begleiten sowie dies für
den Kampf aller Völker der Welt für ihre endgültige Befreiung und
wahre Unabhängigkeit, in ihrem Widerstand gegen den Imperialismus und
die verschiedenen Formen der Ausbeutung und Unterdrückung der
Menschheit zu tun“, heißt es im Politischen Programm der
honduranischen Kommunisten.
„Die
Zeiten haben sich geändert. Und damit hat sich auch das Bewusstsein des
Protests und der Anspruch der honduranischen Gesellschaft verändert,
die jetzt die Fahne für ein menschenwürdiges Heimatland schwenkt und
daher weder verzagt noch kuscht angesichts der antikommunistischen
Medienkampagnen. Im Gegenteil, sie zeigt jetzt ihr Interesse, ihre
Bereitschaft und ihr Bestreben zugunsten eines gerechten sozialökonomischen
Produktionsweise als Antwort und Lösung gegenüber der degenerierten
und verrotteten kapitalistischen Produktionsweise, die nur Leid und
Kummer für die Menschheit verursacht“, so heißt es im Dokument.
„Wir
fordern alle unsere Genossinnen und Genossen dazu auf, ihre aktive
Beteiligung in den verschiedenen Massenorganisationen fortzusetzen, wo
mit Menschenwürde zum Wohl unseres Volkes der Massenkampf geführt
wird. Und dass sie insbesondere aktiv an der Nationalen Front des
Volkswiderstandes teilnehmen, dort zum einheitlichen Handeln beitragen
und die Toleranz befördern sowie jeder Absicht oder Handlungsweise der
Manipulation durch einseitige Entscheidungen entgegenzutreten. Unsere
Hauptpflicht muß es sein, die größte Beteiligung des Volkes in dieser
breiten und revolutionären Massenbewegung zu gewährleisten.“
„Wir
rufen alle und jeden, dessen oder deren revolutionäre Ansicht der
Aufbau des Sozialismus ist, dazu auf, sich unseren Reihen anzuschließen“,
schließt das Dokument.
Die
Kommunistische Partei von Honduras wurde am 10. Oktober 1954 gegründet.
Sie war damals in der Honduranischen Revolutionär-Demokratischen Partei
verwurzelt und von Anfang an eine illegale Partei mit starkem Einfluss
in der Gewerkschaftsbewegung vor allem der Bananenarbeiter. 1990 löste
sich die Kommunistische Partei von Honduras auf und fusionierte mit der
Partei der Patriotischen Erneuerung.
Quelle:
http://www.tribuna-popular.org/
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