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KP
der Philippinen fordert Freilassung von
NDFP-Berater und -Delegationsmitglied
FREIHEIT
FÜR EDUARDO SARMIENTO UND REMEGIO BURAC!
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Pressemitteilung
der KP der Philippinen, 4. März 2009.-
Die Kommunistische Partei der Philippinen (CPP)
verurteilte heute das Arroyo-Regime und seine Streitkräfte wegen der
Entführung und illegalen Inhaftierung von Eduardo Sarmiento und seinem
Mitarbeiter Remegio Burac in Verletzung des „Abkommens über die
Sicherheit und Immunität“ (JASIG) zwischen der
National-Demokratischen Front der Philippinen (NDFP) und der Regierung
der Philippinen.
Sarmiento
ist Berater bei den Friedensverhandlungen zwischen der NDFP und der
Regierung der Philippinen. Er wurde von der Regierung der Philippinen
durch deren Militärangehörige am 24. Februar 2009 im Stadtteil Alabang
in der Hauptstadt Metro Manila entführt. Sein Mitarbeiter Remegio Burac
wurde bereits am 27. Januar 2009 in Lavezares, Nord Samar, in einem
Passagierbus verhaftet. Gemäß JASIG wird den
Verhandlungsdelegationsmitgliedern, Beratern und deren Mitarbeitern von
beiden Seiten ihre Sicherheit und Immunität hinsichtlich Festnahme und
Inhaftierung und anderen Strafaktionen oder Behelligungen durch die
jeweils andere Seite garantiert.
Die
KP der Philippinen sagte auch, dass Sarmientos und Buracs Entführer das
1998 unterzeichnete „Umfassende Abkommen zur Beachtung der
Menschenrechte und Internationalen Humanitären Rechts“ (CARHRIHL)
verletzten, welches Folter verbietet und die Rechte nicht nur der
unterzeichnenden Seiten, sondern aller Filipinos garantiert.
Die
KP der Philippinen führte aus, dass Militäroffiziere seit 8 Tagen
Auskunft über den Haftort von Sarmiento verweigern. Das Militär gab
lediglich bekannt, dass Sarmiento sich im Gewahrsam des Militärs
befindet. Dies gestern, als sie ihn in den Medien vorführten. Es
dauerte ebenfalls 8 Tage, bevor die Militärs zugaben, dass sich Burac
in ihrem Gewahrsam befindet. Laut Information von Burac ist er von der
8. Infanterie-Division der philippinischen Armee schwer gefoltert
worden. Er wurde zusammengeschlagen, als er an einem Balken aufgehängt
worden war, und dann wurde er in einer kleinen, dunklen Erdgrube
festgehalten.
Die
KP der Philippinen sagte, dass die Streitkräfte der Philippinen nicht
nur in Friedensverhandlungen zwischen der NDFP und der Regierung der
Philippinen erzielte Vereinbarungen verletzte, sondern auch die
Internationale Erklärung der Menschenrechte mit Füßen trat. Darüber
hinaus missachteten sie selbst die Gesetze der Regierung der
Philippinen, den faschistischen Erlass über die Menschliche Sicherheit
von 2007. Danach müssten festgenommene Personen binnen nicht mehr als
drei Tagen nach ihrer Festnahme vor Gericht gestellt werden und mit die
Inhaftierung begründenden Anklagen versehen sein. Des Weiteren muss
ihnen ihr Recht auf einen Anwalt ihrer Wahl und Visite durch Ärzte
ihrer Wahl zugestanden werden.
„In
Übereinstimmung mit dem JASIG und CARHRIHL und allen Gesetzen bezüglich
Menschenrechte fordert die KP der Philippinen die sofortige Aufklärung
und Freilassung der NDFP-Friedensverhandlungsmitglieder Eduardo
Sarmiento und seines Mitarbeiters Remegio Burac.“
„Das
Arroyo-Regime und die Streitkräfte der Philippinen sollten ihre Rechte
genauso respektieren, wie Kriegsgefangene Angehörige der reaktionären
Regierungsstreitkräfte entsprechend den internationalen humanitären
Gesetzen und Kriegsregeln, den Vereinbarungen zwischen der NDFP und der
Regierung der Philippinen, ebenso den strengen Vorgaben der KP der
Philippinen, der NDFP, der NPA und der revolutionären Volksregierung
gut behandelt würden“, sagte die KP der Philippinen.
Weiter
sagte die KP der Philippinen: „Die Rechte von Kriegsgefangenen werden
strikt respektiert. Sie werden angemessen gut behandelt und, sofern ihre
Unschuld hinsichtlich Kapitalverbrechen gegen die Revolution und das
Volk erwiesen ist, gemäß den Verhandlungsregeln und humanitären
Prinzipien freigelassen.“
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion von K-Online |