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Venezuela, Caracas, Cantaclaro am 5. März 2010 ab 17 Uhr

VENEZUELAS KOMMUNISTEN FEIERN 79 JAHRE KAMPF FÜR DEN SOZIALISMUS

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Caracas, 3. März 2010, Tribuna Popular TP.-   Das Zentralkomitee und das Regionalkomitee Caracas der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV) haben die venezolanischen Revolutionäre, Freunde, Sympathisanten und das Volk ganz allgemein dazu eingeladen, mit uns am Freitag, dem 5. März 2010 ab 17 Uhr die 79 Jahre des Kampfes der Partei für ein freies, unabhängiges und sozialistisches Venezuela zu feiern. Die zentrale Festveranstaltung wird im Theater Cantaclaro im Gebäude gleichen Namens, dem zentralen Sitz der KP Venezuelas, im Stadtbezirk San Juan von Caracas nahe der Metro-Station Capuchinos durchgeführt.

An diesem 5. März 2010 begeht die Kommunistische Partei Venezuelas den 79. Jahrestag ihrer Gründung. Diese in den Kämpfen zur Durchsetzung der Forderungen der Arbeiterklasse und des Volkes gestählte Partei ist stets eine wahre Kaderschmiede für Männer und Frauen gewesen, die ihre Spur in der politischen Geschichte unseres Landes Venezuela hinterlassen haben. Dies unabhängig davon, ob sie in den Reihen der KP Venezuelas verblieben oder nicht.

Seit Bildung der ersten Parteizelle 1931 in den schweren Jahren der Diktatur von Gómez voller Inhaftierungen und dem Exil als sichere Sache für jene, die sich der Sache des Kommunismus zuwendeten, bis zu den heutigen Tagen im voll im Gang befindlichen Prozess der nationalen Befreiung ist die KP Venezuelas stets unverrückbar antiimperialistisch gewesen, verbreitete sie energisch den Sozialismus als einzige Hoffnung der Völker der Welt. Dies trotz der geopferten Leben von Genossen, Unterwanderungen, Spaltungen und Brüchen, mit denen der Klassenfeind versuchte, ihren einzigartigen Geist zu brechen.

Es begann im Jahr 1931. In Caracas und im Bundesstaat Zulia begannen damals die Ursprünge zusammenzufließen, die die Schaffung der KP Venezuelas nährten. Diese Komponenten waren: Die entstehende Arbeiterklasse, die schon seit 1909 für ihre eigenen Forderungen kämpfte. Die Exilierten der Diktatur von Juan Vicente Gómez, darunter Kommunisten vom Schlage eines Gustavo Machado und Salvador de la Plaza. Und die Studenten und Intellektuellen, die seit 1928 entschlossen gegen die Gómez-Diktatur ankämpften. Unter ihnen befand sich der außergewöhnliche Pio Tamayo, welcher als Gefangener im Castillo von Puerto Cabello im Jahre 1929 seinen Haftgefährten den Marxismus-Leninismus beibrachte.

Seit mal gerade 14 Jahren hatten in der Welt die Proletarier in Russland die Macht übernommen. Sie begannen den ersten sozialistischen Staat in der Geschichte der Menschheit unter Führung der Kommunistischen Partei der Sowjetunion aufzubauen. Die Fabriken, die Ländereien gingen über in die Hände derer, die in ihnen arbeiteten. Bildung, Gesundheit, Wohnen, Arbeit wurden zu wirklichen Rechten des Volkes. Das Gespenst des Kommunismus nahm Gestalt an, was die Reaktion des Kapitalismus im Weltmaßstab heraufbeschwor. Und seitdem wurde die Maschinerie des Antikommunismus auf allen Kontinenten in Gang gesetzt.

Und an jenem 5. März im voller Illegalität wegen des Verbots jeglicher kommunistischer Organisation und Propaganda versammelten sich in Caracas zur Bildung der ersten und von der Kommunistischen Internationale anerkannten Parteizelle der PCV Victor García Maldonado (Vicente), Tomás Torres (Tirso, Schuh-Heimarbeiter), Coco (dessen wahrer Name immer noch nicht bekannt ist) und José Antonio Mayobre (Marín).

Heute begleiten wir Kommunisten Chávez als Anführer dieses Prozesses der nationalen Befreiung in Richtung Akkumulation der Kräfte für den Aufbau des Sozialismus. Dies ist eine schwere, komplexe Aufgabe. Sie stellt sich auf der wirtschaftlichen Basis des Kapitalismus. Dabei müssen auch die Übel überwunden werden, welche der Kapitalismus in über 40 Jahren erzeugt hat: der Opportunismus, die Korruption, die Bürokratie, der Obskurantismus, dem uns die Hungerpolitik des Neoliberalismus unterworfen hat.

Zum 19. Jahrestag der Gründung der PCV erinnern wir an die Worte von José Vicente Rangel vom August 2006, als er Vizepräsident der Republik war und als Ehrengast bei der Eröffnung des 12. Parteitages im prallgefüllten rot dekorierten Poliedro von Caracas seine Rede mit den Worten begann: „Wie stark ist doch diese Partei!“

Quelle: Edgar Rubio Marcano

in: http://www.pcv-venezuela.org/

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