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REGIERUNGSTRUPPEN VERLÄNGERN U-HAFT DER KRIEGSGEFANGENEN DER NPA DURCH IHR VERHALTEN

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Mitteilung des Crucifino Uballas Kommandos der Guerrilla-Front 2 der NPA Süd-Mindanao vom 20. Mai 2010.´(auf Kommunisten-online am 28. Mai 2010) – Das Crucifino Uballas Kommando der NPA versichert den Familienangehörigen und Verwandten der festgenommenen Armee-Feldwebel Marcial B. Bawagan, Ariel P. Asumo und Eduardo Alcala sowie CAA Victor Pitogo, dass diese Kriegsgefangenen in sicherem Gewahrsam und bei guter Gesundheit sind. Ihre Rechte werden gemäß den Kriegsregeln und internationalem humanitären Recht sowie den streng eingehaltenen Regeln innerhalb der NPA gewährleistet.

Die Kriegsgefangenen -- Feldwebel Bawagan (SN 794130), Asumo (SN 803445) und Alcala (SN 806489) und CAA Pitogo (SN 006279) -- stehen unter Ermittlung wegen Anklagen aufgrund aktiver konterrevolutionärer Handlungen in Verletzung der Menschenrechte und Verletzung der Regelungen der Volksdemokratischen Regierung in den Basisgebieten. Ihre Festnahme vom 12. Mai 2010 erfolgte in Ausführung des Haftbefehls des örtlichen Volksgerichts.

Die als Rettungsaktion getarnte militärische Offensive der 10. Infanterie-Division im Ost-Mindanao-Kommando der Streitkräfte der Philippinen zur Rückerlangung der inhaftierten Angehörigen der Streitkräfte und des paramilitärischen Personals wird nur zwei Dinge erreichen:

-1- Dies wird die Zeitspanne der Ermittlungen und U-Haft für die Feldwebel Bawagan, Asumo und Alcala sowie CAA Pitogo verlängern. Und

-2- immer mehr Zivilpersonen werden lediglich Opfer von Menschenrechtsverletzungen in den Dörfern werden, welche in den Einsatzgebieten der angreifenden Regierungstruppen liegen und von der infolge erlittener Niederlagen verzweifelt um sich schlagenden 10. Infanterie-Division in Mitleidenschaft gezogen sein werden. Der aktive Widerstand der Volksmassen und der revolutionären Bewegung kann dadurch nur weiter anwachsen.

Anvil Guinto

Sprecher des Crucifino Uballas Kommandos der NPA Süd-Mindanao

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion

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