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Comandanta
Livia Gouverneur
ermordet
im Alter von 18 Jahren
am 16. September 1959 |
Venezuelas
Jungkommunisten an die
Generalstaatsanwaltschaft:
WIR
FORDERN AUFKLÄRUNG DER VERBRECHEN AN JUNGKOMMUNISTEN
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
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Caracas,
12. November 2009, Tribuna Popular TP / Prensa JVC. –Am
vergangenen Donnerstagvormittag übergab eine Abordnung der Leitung des
Kommunistischen Jugendverbandes Venezuelas (JCV) im Gedenken an den
Kampfgeist aller ihrer im Kampf gefallenen Genossen der venezolanischen
Generalstaatsanwaltschaft eine Forderung nach Einleitung und Durchführung
von Ermittlungen wegen der Ermordungen und erzwungenen Verschleppungen
von Hunderten Mitgliedern der kommunistischen Jugend Venezuelas.
Der
Kommunistische Jugendverband Venezuelas klagt als Zuständige direkt die
Staatsschergen an: Präsidenten, Ministerien, Gouverneure und Unterdrückungsorgane
aus den Zeiten der Herrschaft der Parteien Demokratische Aktion (AD) und
COPEI, die in 40 Jahren repräsentativer bürgerlicher Demokratie laut
einem sogenannten Pakt sich an der Regierung Venezuelas ablösten. Die
Jungkommunisten betonen, dass die Abkömmlinge dieser blutbeschmierten
politischen Parteien, konkret die Organisationen „Gerechtigkeit
Zuerst“ („Primero Justicia“), „Eine Neue Zeit“ („Un Nuevo
Tiempo“), „Bündnis Mutiges Volk“ („Alianza Bravo Pueblo“)
ihrer Verantwortlichkeit nicht werden entkommen können.
Kürzlich
vollendete sich der 48. Jahrestag der Ermordung von Livia Gouverneur,
die von kubanischen Batista-Konterrevolutionären umgebracht wurde. Sie
wurde zur historischen Symbolfigur der Helden und Märtyrer des
Kommunistischen Jugendverbandes Venezuelas und der venezolanischen
Revolution, der Hingabe für die Sache der Ausgebeuteten, eines
Beispiels der Überzeugung, des Kampfes, der revolutionären
Ergebenheit, Ethik und Moral.
Der
Kommunistische Jugendverband Venezuelas wurde 1947 gegründet und hält
die Fahnen des Kampfes aus der Erinnerung verschiedener Generationen der
Jugendlichen hoch, die ihr Leben für die Revolution gaben. Im an die
Generalstaatsanwaltschaft Venezuelas übergebenen Dokument wird um
Beschleunigung der Ermittlungen im Zusammenhang mit den ermordeten und
verschleppten Jugendlichen und Studenten aus den sechziger, siebziger,
achtziger und Beginn der neunziger Jahre ersucht.
Unter
den dort zu findenden Namen befindet sich Angel Rojas, Mitglied des
Kommunistischen Jugendverbandes Venezuelas, welcher als erstes
studentisches Opfer der Politik des „Erst Erschiessens und Hinterher
Nachforschens“ unter Rómulo Betancourt angesehen werden kann. Jenes
Vorgehen entsprach dem „Plan der Amerikas“.
Auch
ragen dort hervor die Genossen Livia Gouverneur, die Brüder Pasqueur,
Alberto Lobera, Jorge Guerra und Cesar Millán als Schüler mittlerer
Bildung, die im Unterricht ermordet wurden. Dies nur, weil sie einige
Verbrechen und Morde der damaligen politisch Herrschenden an berühmten
Revolutionären aufzählten.
Die
Jungkommunisten bekräftigen, dass der von diesen Jugendlichen getragene
Widerstand eine Leitschnur bildet, um weiterzukämpfen und das
Bewusstsein des Volkes zu heben. Am Ende brachten die Jungkommunisten
zum Ausdruck, dass sie die Ideale ihrer ermordeten Genossen hochhalten
werden und nicht nachlassen werden, bis das zu erkämpfende freie
Heimatland als demokratisches und sozialistisches Heimatland aufgebaut
sein wird.
Quelle:
http://www.pcv-venezuelhttp://a.org/ |