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Mafia-
und Terroristenkonferenz im April in Berlin
Konrad-Adenauer-Stiftung
veranstaltet die Konferenz, Bundesaußenminister Steinmeier (SPD) und
EU-Parlamentspräsident McMillan-Scott übernehmen gemeinsam den Vorsitz,
die USA-Regierung bezahlt sie
Von
Günter Ackermann/22. März 2007
Das
ist schon ein Ding. Da treffen sich einige anerkannte und z.T. verurteilte
Mörder und Gangster, gemeinsam mit Bombenlegern, Ende April in Berlin und
wollen Kuba befreien.
Dass
die Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU
das alles organisiert, passt so richtig
ins Bild. Ihre Finanzen braucht sie aber nicht zu strapazieren, das Geld
kommt aus den USA. Diese famose Stiftung, deren Chef der ehemalige
CDU-Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und dann Thüringen, Bernhard
Vogel, ist, zahlt nicht nur jungen CDU-Nachwuchs an den Universitäten
(aus Steuergeldern) unter dem Vorwand, die seien hochbegabt, ihr
Stipendium,
sondern ist auch sonst kräftig mit Kriegshetze und Unterstützung
von Kriegshetzern aktiv. Das sei nur am Rande erwähnt.
Neben
Steinmeier und McMillan-Scott gehört auch der SPD-MdB Markus Meckel zu den
Spitzenpolitikern, die Kuba die kapitalistische Freiheit bringen wollen.
Meckel war schon einmal in dieser Rolle aktiv. In der DDR betätigte er sich
als Dissident, der dem Volk die kapitalistische Freiheit bringen wollte.
Als sie dann kam, wurden Millionen arbeitslos und Meckel stieg vom
Dorfpfarrer im „wiedervereinigten“ Deutschland zum SPD
Bundestagsabgeordneter auf. Für seine Verdienste im
antikommunistischem Kampf bekam er nicht nur das Bundesverdienstkreuz 1.
Klasse, sondern auch
- das
Kavalierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen,
-
den des Litauischen Großfürsten Gediminas (Anmerkung: Gediminas
- 1315/16 bis 1341 - betrachtete sich als König der Litauer und
der Russen (sic),
-
den Orden des Kreuzes der
Terra Mariana 2. Klasse für die Verdienste um die Republik Estland
(diesmal nur 2. Klasse, der Kavalier war hier wohl weniger aktiv) und
wurde schließlich auch
-
Kommandeur des Drei-Sterne-Ordens für die Verdienste um die Republik
Lettland.
Also
hochdekoriert wurde der fromme Herr Ex-Pastor Meckel, die ehemaligen DDR-Bürger
aber bekommen heute Hartz IV.
Und
nun möchte Herr Markus Meckel wohl auch noch den Fulgencio-Batista-Orden
des vom Kapitalismus beglückten nachsozialistischen Kuba bekommen. Der
muss aber erst von einer konterrevolutionären Regierung gestiftet werden.
Ich denke aber, das kubanische Volk wird da auch ein Wörtchen mitsprechen
wollen und diese Herrschaften den Weg nach Havanna versperren.
Der
fromme Herr Markus Meckel, sein Parteifreund und Komplize der
CIA-Kidnapper in geheime Folterknäste und jetzige Außenminister
Frank-Walter Steinmeier, der Brite, Mitglied der Konservativen Partei im
Lande ihr britischen Majestät, oberster
EU-Parlamentarier Edward McMillan-Scott, die kriegshetzerische Sippschaft
der Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU und einige andere hochrangige Repräsentanten
unseres ach so demokratischen Staates, treffen sich nunmehr mit
Terroristen, Mordbrennern, Mafiosi und anderem Gesindel um zu beraten, wie
das sozialistische Kuba wieder unter die Fuchtel des Imperialismus
gebracht werden kann. Hier treffen sich offenbar Brüder im Geiste.
Michael
Moore (Doku-Film „Fahrenheit 9/11“),
US-Dokumentarfilmer und Publizist, sagte im April 2004:
„Seit
Castro sein Land vom korrupten und von den USA und der Mafia unterstützten
Batista-Regime befreite, hat Washington eine Vielzahl von Methoden
erprobt, ihn loszuwerden. Dazu gehörten von den Steuerzahlern finanzierte
Mordversuche, Invasionen, Blockaden, Embargos, Drohungen mit nuklearer
Auslöschung, Zerrüttung im Innern und biologischer Krieg.“
Genau
diese Zustände vor der Revolution wollen die feinen und weniger feinen
Herrschaften auf dieser Anti-Kuba-Konferenz von Berlin, wieder errichten.
Sie wollen ein korruptes, von der Mafia und den Herrschenden in den USA
unterstütztes Regime installieren, so wie es einst das Batista-Regime
war. Sie wollen die Errungenschaften der kubanischen Revolution
liquidieren und Kuba auf ein ähnliches Niveau, wie z.B. in Guatemala, zurück
drehen.
Das
belegen auch die Teilnehmer, die – neben den feinen Herren und Damen aus
der großen Politik – zu dieser Konferenz kommen:
Angeführt
wird die Liste von dem altgedienten CIA-Agenten Frank
Calzón, Direktor des Cuban Freedom Center in Washington auf
Lebenszeit. Seine Organisation wird in dem vor Kurzem erschienenen Report
des „U.S. General Accountability Office (GAO)“ erwähnt, der die
Verschwendung der U.S.-Regierung von mehr als 65 Millionen $ zur
Destabilisierung Kubas beschreibt. Dieser jetzt über sechzigjährige Mann
gehörte in den 1960ern zu den terroristischen Gruppen Alpha 66
und Abdala. Damals nutzte die CIA Miami als Trainingslager. Von den
Gelder, die Frank Calón von der USA-Regierung für Sabotage- und
Diversionsakte gegen Kuba bekam (mind. 65 Mio US-$) steckte er allein 5 Mio,
US-$ in die eigene Tasche.
Carlos
Alberto Montaner der jetzt in Madrid lebende Kubaner bastelte, als er
noch in Kuba war, Bomben, die er gegen Kubaner rund um Havanna einsetzte.
„Am
Montag, dem 26. Dezember 1960, wurden in Havanna inmitten einer Welle von
Anschlägen auf Kaufhäuser und Kinos rund um die kubanische Hauptstadt 17
Terroristen verhaftet.
Carlos Alberto Montaner Suris war unter diesen Extremisten. Nachdem er zu
etlichen Jahren Gefängnis verurteilt worden war, entwischte er wenige
Monate später und betrat die Vereinigten Staaten mit sicherem
Geleitschutz der CIA über eine südamerikanische Botschaft.
Einige Monate nach seiner Abreise aus Kuba bestätigte Montaner in einem
Interview mit dem Journalisten Angel de Jesús Piñera, veröffentlicht am
27. April, 1962, in dem Magazin Avance, dass er die terroristischen
Aktionen seiner Gruppe geleitet hatte.“
Silvia
Iriondo ist die Leiterin von M.A.R.-Por Cuba und steht auf der
Finanzierungsliste des USA-Außenministeriums.
Natürlich
darf in diesem erlauchten Kreis auch die Mafia nicht fehlen. Unter den Mafiosi
aus Miami, die zu dieser obskuren Konferenzen eingeladen
wurden, sind:
Pedro
V. Roig, Generaldirektor von Radio und TV Martí (zurzeit wird gegen
ihn ermittelt),
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![Ramon Colas, Founder and Director of the Independent Libraries Project for Cuba, with U.S. Ambassador Martin J. Silverstein, April 11, 2005. [U.S. Embassy photo by Vince Alongi]](Ramon_Colas.jpg)
Ramón
Colas in Montevideo (Uruguay) mit dem dortigen USA-Botschafter
Martin J. Silverstein |
Ramón
Colas, ein berühmter Hochstapler und subventionierter Playboy,
Ex-„Comandante“
Huber Matos, mit Verbindungen zum Drogenhandel. Huber Matos nahm an
der kubanischen Revolution teil, stellte sich aber 1959 auf die
Seite der kubanischen reichen Viehbarone, die sich gegen eine
Bodenreform zu Gunsten der landlosen Bauern, wandten. Matos rechtfertigte 2003 in Berlin gewaltsame Aktionen gegen Kuba,
einschließlich Mordkomplotte gegen Fidel Castro.
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Orlando
Gutierrez Boronat, ein Terrorist, dessen „Directorio Democrático
Cubano“ [Kubanisches Demokratisches Direktorat] von USAID 3 Millionen US-$ bekam,
Angel
Francisco De Fana Serrano, der 1995 in Kalifornien verhaftet wurde,
weil er im Besitz eines Waffenarsenals war, das für einen Angriff gegen
Kuba bestimmt war.´
Zur
Dekoration kommen noch abgehalfterte reaktionäre und antikommunistische
Politiker hinzu:
So
Prags Expräsident und schlechter Stückeschmied Vaclav
Havel, Ex-Ministerpräsident von Spanien und Reaktionär José
Maria Aznar, Ex-Präsident von El Salvador Armando Calderon Sol
, Mitglied der ultrarechten Arena-Partei und guter Freund der
Hans-Seidel-Stiftung der CSU, Ex-Präsident von Albanien Rexhep Meidani,
Ex-Präsident von Bolivien Jorge Paz Zamora.
Alles politische
Fossilien oder von der Bevölkerung in ihrem Land davon gejagt.
Eine
feine Sippschaft trifft sich hier. Ich bin gespannt, wie uns die bürgerliche
Propaganda diese Konferenz verkaufen wird.
Es
zeigt sich aber auch, dass der Imperialismus, wenn es um seine Interessen
geht, entgegen seinen Beteuerungen, sich nicht scheut, mit
gerichtsnotorischen Verbrechern. Mördern und Terroristen gemeinsame Sache
zu machen. Warum sollten sie auch nicht? Das System ist ja im Wesen verbrecherisch.
Über
Lateinamerika geht derzeit eine Welle der antiimperialistischen Bewegung
hinweg und ergreift immer mehr die Massen. Nicht nur Kuba, auch Venezuela,
Bolivien, Ecuador, Nicaragua, aber
auch die bolivarischen Bewegungen in anderen mittel- und südamerikanischen
Ländern, lehren Washington das Fürchten. Es ist nicht mehr so einfach,
wie in den 50er in Guatemala, als
die United Fruit Company (UFC) eine demokratisch gewählte
Regierung, die ungenutztes Land der UFC gegen Entschädigung enteignete,
mit Hilfe von CIA-Chef Allan Dulles und dessen Bruder, dem USA-Außenminister
J.F. Dulles, stürzte. Die UFC
hatte angeheuerte Söldner ins Land geholt, die rechtmäßige Regierung
gestürzt und jahrzehntelang für eine faschistische Terrorherrschaft
gesorgt, mit Mord und Folter, aber von Washingtons Gnaden und zum Wohle
der United Fruit Company.
In Kuba werden sie sich geirrt haben und auch in
den anderen Ländern Lateinamerikas können die Imperialisten nicht mehr
schalten und walten, wie sie wollen.
G.A.
Siehe: Präventivkriege
Made in Germany,
Konrad-Adenauer-Stiftung
denkt laut über weltweite deutsche Aggressionskriege nach mehr
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